Volleyball

Herzlich Willkommen in der Oberliga

HSC-Volleyballer haben es geschafft! – Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg im zweiten HSC-Jahr

Hammer SportClub – TV Dresselndorf 3:0 (25:22, 25:21, 25:19)
Volleyball Verbandsliga Herren

Besser hätte das Drehbuch für eine traumhafte Meisterschaftsfeier nicht geschrieben sein können: Am vorletzten Spieltag erfüllten sich die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClub endlich Ihren Traum vom Aufstieg und krönten ihrer beeindruckende Siegesserie mit einem deutlichen 3:0-Sieg gegen den einzig noch verbliebenden Meisterschaftskonkurrenten aus Dresselndorf. Unterstützt wurden Sie dabei von den frenetischen Hammer Volleyball-Fans, die aus dem ersten Hallendrittel der heimischen Franz-Voß-Halle einen kleinen Hexelkessel zauberten.

Dabei war den Gastgebern durchaus anzumerken, dass sie gerade zu Beginn des Spiels mit einer gewissen Nervosität zu kämpfen hatten. Erst als sie diese abgelegt hatten und sich von der fantastischen Stimmung in der Halle tragen lassen konnten, konnten sie den anfangs ausgeglichenen ersten Satz für sich entscheiden. Die Dynamik des ersten Satzes mit in den zweiten Spielabschnitt nehmend, schien das Team in Minutenschnelle zum Meistertitel zu eilen, da sie bereits mit dem zweiten Satzgewinn nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen gewesen wären. Allerdings brachten sie sich dann selbst aus dem Tritt, als sie einfach zu lange einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung widersprachen und sich offensichtlich nur schwer auf das eigentliche Geschehen auf dem Spielfeld konzentrieren konnten. Schnell schmolz so der anfängliche Zehn-Punkte-Vorsprung dahin, wobei das Heimpublikum den so künstlich erzeugten Spannungsbogen gerne annahm und letztlich wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft stand. Derart beflügelt markierten die HSC-Männer dann schnell die endscheidenden Punkte des zweiten Satzes und starteten bereits beim Seitwechsel die ersten Freudengesänge. Obwohl die Meisterschaft somit bereits entschieden war, wusste die heimischen Volleyballer, was sie ihrem Publikum schuldig sind. Entsprechend seriös spielten sie weiter und gaben mit dem nach einer knappen Stunde verwandelten Matchball den Startschuss zur Meisterfeier mit ihren Fans.

Für den Verbandsliga-Meister spielten: Bernardy, Boelcke, Breuer, Gerner, Gossen, Gonsirowski, Haverkamp, Henning, Lange, Meyer, Pahlplatz, Rentzsch, Ritter

 

 

HSC-Reserve kann einen Satz lang mithalten

Hammer SportClub – RC Sorpesee 0:3 (23:25, 11:25, 16:25)
Volleyball Bezirksliga Herren

Zu einem Spiegelbild der abgelaufenen Saison wurde der letzte Spieltag des HSC-Teams in der Herrenbezirksliga. Im Spiel gegen den Tabellenvierten RC Sorpesee zeigte die Mannschaft besonders im ersten Satz, dass sie phasenweise mit den etablierten Vereinen mithalten kann. Leider schafften es die Newcomer nicht, den Satz nach ausgeglichenem Verlauf für sich zu verbuchen. Knapp sicherten sich die Gäste in der umkämpften Endphase den ersten Spielabschnitt und legten so den Grundstein für den dann ungefährdeten 3:0 (25:23, 25:11, 25:16)-Sieg. „Wie so oft war bei uns die Luft ein wenig raus, als wir den nächsten knappen Satz nicht für uns entscheiden konnten“, ist Jan Gonsirowski als Spielertrainer dennoch nicht unzufrieden mit den gezeigten Leistungen seiner Mannschaft, auch wenn es im weiteren Spielverlauf nicht mehr gelang, die Sauerländer ernsthaft zu gefährden.

Für den HSC spielten: Dzudsov, Gora, Gonsirowski, Groth, Kortmann, Langenhorst, Nguyen, Rosenstein, Tola

 

HSC-Damen bleibt nur Platz zwei

Einen Satz lang durften die Volleyballerinnen des Hammer SportClub 2008 auf der Tribüne des Sportzentrums in Nuttlar davon träumen, dass die Gastgeber vielleicht doch noch gegen den Tabellendritten SV Lüttringen in straucheln kommen und sie selbst den Spitzenplatz am für sie spielfreien letzten Spieltag behalten können. Dabei war der jungen Mannschaft eine anfängliche Nervosität anzumerken, die es Lüttringen ermöglichte, den Satz und Hammer Hoffnungen offen zu halten. Spätestens als Nuttlar den Satz doch für sich entscheiden und im zweiten Spielabschnitt schnell deutlich in Führung gehen konnte, wurde deutlich, dass der Meistertitel an das Team aus dem Sauerland gehen wird. „Im Grunde genommen war uns klar, dass schon ein kleines Wunder passieren müsste, damit wir ohne selbst einzugreifen noch Meister werden. Jetzt müssen wir eben unsere Chance in der Relegation nutzen“, zeigt sich HSC-Mittelblockerin Mara Bergers gleich nach dem Abpfiff kämpferisch und will mit Ihrer Mannschaft gut vorbreitet in die Aufstiegsspiele gehen.

 

Vorberichte:

 

HSC-Volleyballer als Favorit ins Spitzenspiel – Verbandsligateam will Oberliga-Aufstieg klar machen

Hammer SportClub – TV Dresselndorf
Volleyball Verbandsliga Herren

Sprichwörtlich um die Wurst wird es gehen, wenn die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClub am Samstagabend um 19:30 Uhr im Spitzenspiel den letzten verbliebenen Konkurrenten um den Oberligaaufstieg empfangen werden. Mit dem TV Dresselndorf gastiert dann eben genau jenes Team in der Franz-Voß-Halle, dass bis zur Niederlage gegen den HSC im Hinspiel die Tabelle angeführt hatte, ehe die Hammer Volleyballer eine bis auf einen Satzverlust lupenreine Rückrunde hinlegten und nun mit sechs Punkten Vorsprung bei zwei ausstehenden Spielen als klarer Aufstiegsfavorit in das Topspiel gehen wird. Dabei stellt Spielertrainer Carsten Pahlplatz im Vorfeld der Partie klar, dass man sich für den Spieltag nicht deshalb Currywurst gewünscht hatte, weil diese eventuell auch im Falle einer Niederlage bis zum letzten Spieltag haltbar wäre. „Wir wollen nach 12 Siegen in Folge mit unseren Fans feiern und zwar jetzt in unserer Halle, in der wir seit 18 Monaten nicht verloren haben“, lässt er keinen Zweifel daran, dass man gleich die erste Chance zum Aufstieg nutzen will.

Natürlich ist der Umstand, dass man selbst im Falle einer Niederlage noch am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten alles klar machen könnte, ein kleiner psychologischer Vorteil gegenüber den Gästen, die in jedem Fall die beiden letzten Spiele gewinnen müssten, um den HSC noch abzufangen. Selbst eine 2:3-Niederlage würde dem HSC reichen, um bereits am Samstag die Meisterfeier starten zu können. „Wir haben seit unserer blöden Niederlage am vierten Spieltag gegen Königsborn gelernt, jeweils nur von Satz zu Satz zu denken und sind dabei sehr viel stabiler geworden“, verschwendet Hamms Spielertrainer noch keinen Gedanken daran, was man denn während des Spiels machen würde, wenn man tatsächlich den zweiten Satzgewinn für sich verbuchen könnte. Viel zu sehr war man in dieser Trainingswoche darauf fixiert, die sportliche Feinabstimmung für das Endspiel um die Meisterschaft zu finden, wobei klar ist, dass sich die Herausforderung nicht mit den bisherigen Aufgaben vergleichen lassen wird.

Die Gäste werden definitiv noch einmal alles in der Waagschale werfen, um den HSC doch noch auf der Zielgeraden abzufangen und garantiert um jeden Punkt kämpfen. Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen wird dem Heimteam dabei aber zumindest ein gelernter Zuspieler zur Verfügung stehen, obwohl Daniel Gerner aufgrund seines Wadenbeinbruchs zum Daumendrücken verdammt ist. „Auch wenn Tim Gossen als Aushilfszuspieler seine Sache gut gemacht hat, ist es schon beruhigend, dass Carsten Pahlplatz wieder spielen kann und Tim in den Angriff zurückkehrt“, freut sich Lukas Haverkamp natürlich, dass das HSC-Spiel wieder gewohnt variabel angelegt sein wird.

Das Hammer Volleypublikum darf sich somit garantiert darauf freuen, dass die feurige Variante der vorbereiten Curry-Soße nicht das einzige heiße Element des Endspiels wird, sondern bestimmt die Luft in der Franz-Voss-Halle brennen wird, wenn sich die beiden stärksten Verbandsligateams duellieren werden. Wer die Hammer Sportler kennt, weiss aber indes, dass man genügend kalte Getränke vorrätig haben wird, um die Temperatur nach dem Spiel wieder herunter zu kühlen.

 

HSC-Reserve bestreitet Vorspiel zum Verbandsliga-Topspiel

Hammer SportClub – RC Sorpesee
Volleyball Bezirksliga Herren

Auch wenn die sportliche Brisanz der am Samstag um 17:00 Uhr in der Franz-Voß-Halle angesetzten Bezirksliga-Partie der HSC-Reserve gegen den RC Sorpesee deutlich niedriger als beim Verbandsliga-Heimspiel einzuschätzen ist, hätte die HSC-Zweitvertretung nichts dagegen, wenn sie die Atmosphäre bereits im Vorspiel ein wenig einheizen könnte. Dazu wird es allerdings nötig sein, dass die Gäste aus dem Sauerland vielleicht nicht mehr mit letzter Konsequenz in die Partie gehen, da für sie als Tabellenfünfter sportlich nicht mehr viel vom Ausgang des letzten Saisonspiels abhängen wird. „Auch für uns geht es am letzten Spieltag unserer Debutsaison nicht wirklich um das Ergebnis, sondern eben darum, dass wir noch einmal eine gute Leistung abrufen können“, wünscht sich Spielertrainer Jan Gonsirowski, dass sich im Vorfeld des Verbandsliga-Gipfeltreffens ein interessantes Vorspiel ergibt. Er selbst wird indes nicht mit seinen Spielern auf der Tribüne feiern können, da er nach dem Abpfiff das Trikot wechseln und als Libero in der ersten Mannschaft aushelfen wird.

 

HSC-Damen zum Zuschauen verdammt – Mit Daumendrücken zum Meistertitel

HAMM – Ganz sicher hat Volker Pfadenhauer als Trainer der Bezirksliga-Damen in 31 Trainerjahren schon vieles erlebt, aber am Samstagnachmittag steht auch er vor einem Novum. Derzeit ist seine Mannschaft noch Tabellenführer, kann aber da man am letzten Spieltag aufgrund des Rückzugs mehrerer Mannschaften nicht mehr selbst ins Spielgeschehen eingreifen, sondern ist zum Zuschauen und Daumendrücken verdammt. Ein Großteil der Mannschaft wird dabei am Samstag um 15:00 Uhr in Nuttlar ganz fest den Gästen aus Lüttringen die Daumen drücken, da man nur im Falle eines 3-Punkte-Sieges des Tabellendritten gegen den Zweiten selbst Tabellenführer bleiben und Meister werden würde. „Natürlich ist das schon ein ganz ungewöhnlicher Umstand, den wir uns ehrlich ein wenig anders vorgestellt hatten“, gibt der Hammer Trainer zu, dass es schon schade ist, dass man jetzt auf Schützenhilfe angewiesen ist. Dass mehr möglich gewesen wäre, zeigte der HSC nach zwei unerwarteten Niederlagen in der Vorwoche ausgerechnet gegen Lüttringen, das nach der deutlichen 3:0-Niederlage in Hamm selbst aus dem Titelrennen heraus ist und ein Sieg gegen Nuttlar sich somit zumindest nicht tabellarisch auswirken würde.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare