Volleyball

1. Herren mit deutlicher Leistungssteigerung – 2. Herren mit Niederlage

Verbandsliga-Volleyballer halten Wort – Deutliche Leistungssteigerung sorgt für Sieg im Spitzenspiel
Hammer SportClub – TSC Eintracht Dortmund 3:1 (25:16 25:18 21:25 25:17)
Volleyball Verbandsliga Herren

 

HAMM – Für die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClubs stand nach dem verwandelten Matchball zum 3:1 (25:16 25:18 21:25 25:17)-Sieg im Verfolgerduell gegen den TSC Eintracht Dortmund fest, dass man keinesfalls mehr einen Gedanken an die unnötige Niederlage gegen Königsborn verschwenden wird. Eindrucksvoll hatte man zuvor unter Beweis gestellt, dass man sich der Ursachen des Punktverlustes bewusst geworden war und ganz offensichtlich die richtigen Schlüsse gezogen hatte.

Dabei hatte in der Partie gegen Dortmund einiges auf dem Spiel gestanden, weil man im Falle einer Niederlage vor allem gegenüber dem bisher ungeschlagenen TV Dresselndorf mit fünf Zählern ins Hintertreffen geraten und auch Dortmund mit drei Punkten Vorsprung am HSC vorbeigezogen wäre.

Wir in der Vorsaison zeigte der HSC indes von Beginn an, dass ihn solche Drucksituationen eher beflügeln als beunruhigen. Den Ärger über die verlorenen Punkte bekam Dortmund von Anfang an zu spüren, da die Gastgeber sehr zur Freude des heimischen Anhangs vom Anpfiff an der Partie ihren Stempel aufdrückten. Dabei schafften sie die Gradwanderung, den aufgestauten Frust in das rechte Maß an Aggressivität und Entschlossenheit umzuwandeln. „Wir haben allein in den ersten beiden Sätzen Blockpunkte gemacht und Dortmund damit an den Rand der Verzweiflung gebracht“, freut sich Spielertrainer Carsten Pahlplatz über die souveräne Vorstellung seiner Mannschaft.

Mit dem zusätzlichen Adrenalin, dass im Volleyball bei krachenden Erfolgend im Block zwangläufig ausgeschüttet wird, zeigte sich der HSC indes auch im Angriff überlegen, so dass die Eintracht aus Dortmund keinen Zugriff auf das Spielgesehen bekommen konnte.

Offensichtlich hatte man den Verlauf der ersten beiden Sätze gut analysiert, da die Gäste ihre Spielanlage im Angriff deutlich änderten. Anstellte weiterhin mit aller Gewalt in den bärenstarken Hammer Block zu schlagen, nahm man etwas Druck aus den Angriffsaktionen und versuchte, mit taktischen Schlägen zum Erfolg zu kommen. Gegen einen etwas nachlässigeren HSC sollte diese Maßnahme zunächst dafür sorgen, dass Dortmund besser ins Spiel kam, zumal sich einige unnötige Fehler ins Hammer Spiel schlichen.

Anstelle jedoch in den Fehler des Selbstzweifels zurückzufallen stemmte sich die gesamte Mannschaft gegen ein erneutes Scheitern. Vor allem in der Feldabwehr wurde nach dem verloren Satz viel härter gearbeitet, so dass auch die in die schwächer abgedeckten Feldbereiche gespielten Dortmunder Angriffsbälle reihenweise entschärft werden und zu eigenen Angriffspunkten genutzt werden konnten. Auch wenn der Anfang des vierten Satzes noch ausgeglichen verlief, ließen sich die Ruhrgebietsmannschaft den Zahn durch den unermüdlichen Einsatz in der Hammer Feldabwehr alsbald ziehen, so dass der HSC diesen Spielabschnitt und somit die Partie letztlich deutlich einfahren konnte. Somit ist der heimische Verbandsligist zurück im Rennen um den direkten Oberliga-Aufstieg, wobei sich das Team ganz sicher zunächst akribisch auf die vermeintlich leichteren Aufgaben der kommenden 14 Tage gegen Marl und Meinerzhagen vorbereiten wird und sich erst dann auf das am 15. Dezember im Siegerland stattfindende Gipfeltreffen konzentrieren wird.

 

Für den HSC spielten: Bernardy, Breuer, Gerner, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Pahlplatz, Ritter, Voigt

 

HSC-Reserve setzt trotz Niederlage Ausrufezeichen – Den Spitzenreiter lange beschäftigt
Hammer SportClub II – GSV Fröndenberg 1:3 (26:28, 21:25, 26:24, 13:25)
Volleyball Bezirksliga Herren

 

HAMM – Ein bisschen mögen die anderen Mannschaften der Bezirskliga 11 schon geschmunzelt haben, als Jan Gonsirowski im Vorfeld des Heimspiels gegen Fröndenberg vollmundig ankündigte, den Tabellenführer ein wenig ärgern zu wollen. Umso mehr beeindruckte die neue HSC-Reserve mit einer starken Leistung, wenngleich das Team die 1:3- (26:28, 21:25, 26:24, 13:25) Niederlage nicht verhindern konnte. „Wir haben heute trotzdem gesehen, was möglich ist, wenn wir eben noch einmal ein oder zwei erfahrene Spieler mehr auf dem Feld haben“, zeigt sich Gonsirowski eher vom knappen Spielverlauf begeistert, als dass er sich über die verpasste Sensation ärgert. „Natürlich werden wir in den nächsten Wochen sehr sensibel ausloten müssen, wie wir die Einsätze der älteren und jüngeren Spieler miteinander kombinieren, so dass die Situation für alle Beteiligten gleichermaßen gewinnbringend ist“, weiß auch Trainerkollege Ralf Barth, dass dreifache Punkterfolge nicht immer der oberste Anspruch an die Spieleinsätze sein muss. Vielmehr hat man vor allem im hart umkämpften ersten und gewonnenen dritten Satz gezeigt, dass man im Zweifel mit den besten mithalten kann, wobei das Augenmerk weiterhin auf die Integration möglichst vieler Nachwuchsspieler gerichtet sein wird, auch wenn dies im Zweifel etwas mehr Kraft kostet, um weiterhin Zählbares für sich zu verbuchen.

 

Für den HSC spielten: Barth, Dzutsov, Geisler, Gonsirowski, Groth, KorthmannLangenhorst, Nguyen, Pelzer, Rosenstein, Tola, Tröster

 

—-

Vorbericht:

 

Hochspannung vor Spitzenspiel – Unnötige Niederlage setzt HSC-Volleyballer unter Druck

Hammer SportClub – TSC Eintracht Dortmund
Volleyball Verbandsliga Herren

HAMM – Auch wenn die heimischen Verbandsliga-Volleyballer den Umstand, durch Ihre unnötige Niederlage beim Königsborner SV früh unter Druck zu geraten, gern vermieden hätten, kann man dem Team inzwischen eines nicht absprechen: Egal wen man aus der Mannschaft anspricht, jeder weiß, dass am Sonntag um 17:00 Uhr in der Franz-Voß-Halle im Verfolgerduell gegen den TSC Eintracht Dortmund einiges auf dem Spiel stehen wird. Entsprechend ernsthaft konnte die Mannschaft die zurückliegenden beiden Trainingswochen gestalten, nicht zuletzt auch, um die Ursachen der Niederlage beim Lokalrivalen zu analysieren und daraus positive Schlüsse für die kommenden Aufgaben zu ziehen.

Dabei nimmt die Partie gegen die Eintracht aus Dortmund eine wichtige Schlüsselrolle ein, da die Kontrahenten nach einem makellosen Saisonstart vor 14 Tagen selbst gegen Dresselndorf verlor, so dass nur der Gewinner des Sonntagsspiels unmittelbarer Verfolger des Spitzenteams aus dem Siegerland bleiben wird. Dabei schaffte es Dresselndorf, trotz sehr ausgeglichenen Spielverlaufs in den Endphasen der Sätze jeweils die nötigen zwei Punkte Vorsprung zu erzielen, so dass das 0:3 aus Dortmunder Sicht nicht die wahre Leistungsstärke der Mannschaft widerspiegeln dürfte.

Grundsätzlich schauen die Gastgeber ohnehin wenig auf die Ergebnisse der Konkurrenz, wohlwissend, dass sie einzig und allein selbst für die schmachvolle Niederlage in Königsborn verantwortlich waren. „Wir freuen uns auf das Spiel gegen Dortmund“, fasst Spielertrainer Carsten Pahlplatz den Tenor der Mannschaft zusammen, die sich darüber einig war, die Situation nach dem grandiosen Saisonstart einfach zu sehr auf die leichte Schulter genommen zu haben. Dementsprechend zahlreich und motiviert ging das Team in die zurückliegenden Trainingseinheiten, in denen vor allem an den eklatanten Abstimmungsproblemen in der Abwehr sowie an der Variabilität des Angriffs gearbeitet worden ist. Ganz offensichtlich scheint die Mannschaft den Nadelstich nötig gehabt zu haben, da alle Mitstreiter deutlich frischer und gleichzeitig fokussierter als Wochenfrist wirken. Dabei hofft das Umfeld, dass sich die Verbandsliga-Mannschaft deutlich schneller als in der Vorsaison, in der gleich mehrere Spiele nacheinander unglücklich liefen, wieder in die Erfolgsspur zurückfindet. Anders als damals hat die Mannschaft aber die Ursachen schnell ausfindig gemacht und in neue Energie umgewandelt haben. „Natürlich wissen wir, dass wir einiges gut zu machen haben“, beschreibt Pahlplatz weiter, dass die Mannschaft eine deutliche Reaktion auf den unerwarteten Punktverlust zeigen will. Die Mannschaft darauf brennt, sich vor heimischer Kulisse von einer ganz anderen Seite zu zeigen und freut sich regelrecht auf den Auftritt in der Voss-Halle „Wir wollen aggressiv in das Spiel gehen und werden uns ganz sicher nicht so schnell aus dem Konzept bringen lassen“, verspricht er den Hammer Volleyballfreunden ein bis zu den Haarspitzen motiviertes HSC-Team.

 

 

Den Spitzenreiter ärgern – Verbandsliga-Reserve formuliert offensiv neue Ziele

Hammer SportClub II – GSV Fröndenberg
Volleyball Bezirksliga Herren

HAMM – Ein wenig verwundert mag man sich schon die Augen reiben, wenn man liest, dass Jan Gonsirowski vor dem Heimspiel seiner Mannschaft offen zugibt, den ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksliga aus Fröndenberg gerne ein wenig ärgern zu wollen. Gerade einmal drei Spiele ist es her, dass der Lokalrivale aus Bockum-Hövel in einer guten halben Stunde das erste Saisonspiel mit einem überaus deutlichen 3:0 für sich entschied. Die offensive Ansage resultiert hier ganz sicher auch aus dem Umstand, dass mit Nils Tröster der fünfte erfahrene Spieler des letztjährigen Verbandsliga-Kaders auf dem Parkett stehen wird, so dass das Korsett der Mannschaft mit dem des Saisonstarts nicht zu vergleichen ist. „Inzwischen haben wir so viele spielstarke Kräfte gewinnen können, dass es unseren Youngstern viel leichter fallen wird, in der Bezirksliga Fuß zu fassen“, freut sich Gonsirowski, dass das gemeinsam mit Ralf Barth begonnene Projekt, auch jungen Spielern ohne große Vorerfahrungen einen Weg in den Volleyballsport zu ermöglichen, aufzugehen scheint. So darf man indes gespannt sein, wozu die Mannschaft am Sonntag um 15:00 Uhr in der heimischen Voss-Halle in der Lage sein wird.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare