Handball

52-minütige Aufholjagd reichte nicht aus

Hammer SportClub – Bochumer HC 24:25 (10:15)
Handball Landesliga Damen

Fünf Minuten waren im Hammer Süden gespielt als der Gast aus Bochum, die erfolgreichste Rückrundenmannschaft, souverän mit 5:0 führte. Länger als acht Minuten dauerte es, bis der Gastgeber HSC durch einen von Lana Künsken verwandelten Siebenmeter auf 1:5 “herankam”. Fortan begann eine zähe 52-minütige Aufholjagd, und sofort war auch die Tribüne da. Aber bei den Gästen sorgten Aline Walter, Marylen Reschop und Schönfeld-Preuss nicht nur dafür, dass der Vorsprung aus der achten Spielminute noch bis zur zweiten Halbzeit (10:15) Bestand hatte. Aber als Katharina Helm und Maike Aderholz nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause für einige Kurzeinsätze wieder auf die Platte kamen, schmolz der vorher moderate Bochumer Vorsprung schnell zusammen.

Keine acht Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als die Hammer nach Treffern von Lena und Inga Böttcher, Carina Neumann, Lisa Wothe und Künsken wieder dran waren und das trotz eines kurzen aber deftigen Zwischenspurts des Tabellendritten aus Bochum. In den letzten beiden Spielminuten vor Schluss verkürzten Lena Böttcher und Tabea Fandree auf 24:25. Aber zu einem Punktgewinn reichte es vor allem aus Zeitmangel nicht mehr.

Am nächsten Sonntag erwartet der Hammer SportClub um 18:00 Uhr Teutonia Riemke II in der Franz-Voß-Sporthalle.

 

Vorbericht:

Am Sonntag um 16:15 Uhr erwartet der Hammer SportClub mit dem Gast aus Bochum den erfolgreichsten Club der Landesliga-Rückrunde. Nach durchwachsendem Start haben sich die Bochumer auf Platz drei hochgeworfen. Sie liegen nur noch vier Punkte hinter Spitzenreiter Haltern Sythen. Erst am letzten Spieltag, beim 31:29-Sieg im Revierderby, ließen sie dem gastgebenden TV Wattenscheid keine Chance.

Aber auch der Hammer SportClub feierte zur gleichen Zeit einen umkämpften 19:18 Sieg in Wanne – nicht zuletzt durch die Treffer von Theresa Stake, die rechtzeitig von einem Australien-Aufenthalt zurückgekehrt war. Ob auch Katharina Helm oder Maike Krampe wieder mitmachen können, entscheidet sich erst bei einem letzten Test kurz vor Spielbeginn. Das Gleiche gilt auch für Maike Aderholz nach langer Rückenverletzung. Ein breiter Kader ist indes notwendig, wenn die Berger Damen gegen die starken Gäste wie schon im Hinspiel (26:24) punkten wollen. Darüberhinaus wird es unabdingbar werden, die Wirkungskreise solch überdurchschnittlich starker Gästespielerinnen wie Aline Walter, Marylen Reschop oder Schoenfeld- Preus (zuletzt zusammen 22 Tore)  zumindest so weit einzuengen,dass sie umkämpfte Spielphasen nicht allein durch Einzelleistungen entscheiden.

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