Volleyball

Werl weckt Damen aus Meisterträumen, Herren weiter auf Kurs

Werl weckt HSC-Damen aus Meisterträumen


Hammer SportClub – DJK Werl 0:3 (21:25, 18:25, 16:25)
Volleyball Bezirksliga Damen

Ganz sicher völlig anders hatten sich die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClub ihr drittletztes Saisonspiel gegen den aktuellen Tabellenvierten aus Werl vorgestellt. Dabei wird ganz sicher schon ein klein wenig eine Rolle gespielt haben, dass man einen Tick zu lang darüber nachgedacht hatte, im Idealfall bereits am kommenden Spieltag die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Auch wenn man sich auf Seiten des Tabellenführers geschworen hatte, die DJK Werl nicht zu unterschätzen, wirkten die heimischen Volleyballerinnen bei der 0:3 (21:25, 18:25, 16:25)-Niederlage mit zunehmender Spieldauer völlig überrascht und agierten immer kopfloser anstelle sich auf die eigenen Stärken zu besinnen.

„Auch wenn das vielleicht phasenweise so aussah, muss man sich natürlich zunächst einmal vor Augen führen, dass niemand mit Absicht verliert“, macht HSC-Trainer Volker niemanden persönliche Vorwürfe. Die Niederlage wäre trotz der schwachen Anfangsphase in der Partie, in der der HSC einfach zu viele Fahrkarten im Angriffsabschluss schoss, vermeidbar gewesen, wenn man weiterhin entschlossen zu Werke gegangen wäre. Viel zu sehr waren die Hammer Angreifer dann darauf bedacht, keine Fehler zu produzieren anstelle weiterhin beherzt anzugreifen. So aber hatte die routinierte Soester Mannschaft aber keine Probleme, den Ball im Spiel zu halten und selbst mit aller Übersicht zu punkten. „Wahrscheinlich hätte es gereicht, wenn sich eine Spielerin getraut hätte, die Verantwortung im Angriff zu übernehmen. So müssen wir das auf die nächsten beiden Spiele verschieben, in denen wir uns natürlich keinen weiteren Ausrutscher erlauben dürfen“, weiß der Hammer Trainer aber schon, wie er seine Mannschaft auf die beiden entscheidenden Spitzenspiele gegen das Verfolgerduo aus Nuttlar und Lüttringen vorbereiten muss.

Berges, Hartfiel, Hesse, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schellok, Schmidt, Weber, Wüste

 

Verbandsliga-Volleyballer weiter auf Kurs
MTG Horst – Hammer SportClub 0:3 (18:25; 13:25; 21:25)
Volleyball Verbandsliga Herren

Erneut relativ wenig Mühe hatten die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClub bei Ihrem vierten 3:0 (25:18, 25:13, 25:21)-Sieg in Serie. Wie in den vergangenen Wochen so häufig bestand auch gegen die MTG Horst die größte Gefahr darin, die Konzentration so weit abfallen zu lassen, dass selbst ein unterlegener Gegner die Chance hat, ein solches Spiel noch kippen zu lassen.

Allein körperlich erwiesen sich die Hammer als deutlich überlegen und spielten diesen Vorteil im Angriff und Block konsequent aus. Wenn überhaupt hätten die Gastgeber eine Chance gehabt, wenn sie den HSC konsequent mit einem effektiven Aufschlagspiel unter Druck gesetzt hätten.  Doch auch ohne Patrik Lange, der in den vergangenen Monaten auf der Libero-Position wirklich gute Arbeit geleistet hatte, schafften es der Hammer Verbandsligist, die eigenen Aufschlagannahme so stabil zu gestalten, dass Carsten Pahlplatz und Daniel Gerner im Zuspiel alle Optionen zur Angriffsgestaltung offen hatten. Dabei spielte es gegen die Gelsenkirchener Vorstädter überhaupt keine Rolle, dass die Außenangreifer auch als Vorderspieler in den Annahmeriegel integriert waren. „Eigentlich sind das genau die Spielelemente, die wir schon jetzt verstärkt ausprobieren müssen“, ist Carsten Pahlplatz froh, genau diese Szenarien unter Wettkampfbedingungen testen zu können. Nicht zuletzt der äußerst erfolgreiche Einsatz von Jan Bernardy auf der Mittelblockerposition lässt vor den entscheidenden Spielen gegen das Verfolgerduo weitere variable Aufstellungsvarianten zu, mit denen der HSC zukünftig noch besser auf das Spielverhalten des Gegners reagieren können wird.

In diesem Zusammenhang wirkt sich natürlich absolut positiv aus, dass mit Eike Meyer im Laufe der Woche völlig überraschend eine hochkarätige Verstärkung für die Mannschaft gewonnen werden konnte. Der 26jährige Hammer hatte einige Jahre beim TV Hörde und dort zuletzt in der Regionalliga gespielt, ehe er jetzt zumindest bis zum Saisonende an seine alte Wirkungsstätte zurück kehrt. So verstärkt ließ sich der HSC am Samstag auch nicht aus der Ruhe bringen, als die MTG Horst im dritten Spielabschnitt das Risiko im Aufschlagspiel doch erhöhte und die latent abbauende Konzentrationsfähigkeit der Hammer Annahmformation bemerkbar machte. Im entscheidenden Augenblick sorgten nicht zuletzt die druckvollen Aufschläge von Robin Breuer und Nils Boelcke dafür, dass sich die Situation schnell zugunsten des HSC drehte. Dieser wird nun die kommende Trainingswoche dazu nutzen, um sich auf die Revanche gegen den Königsborner SV vorzubereiten, der dem HSC völlig überraschend die einzige Saisonniederlage zufügen konnte.

Bernardy, Boelcke, Breuer, Gerner, Gossen, Haverkamp, Meyer, Pahlplatz, Ritter

 

HSC-Reserve endlich mit Erfolgserlebnis
Hammer SportClub II – Lüner SV II 3:0 (25:10, 25:11, 25:18)
Volleyball Bezirksliga Herren

Nach den vielen positiven Veränderungen in der Spielfähigkeit der eigenen Mannschaft schaffte es die zweite Herrenmannschaft des Hammer SportClub am Samstag endlich wieder, etwas Zählbares aus einem Spiel mitzunehmen. Mit einem nie gefährdeten 3:0 (25:10, 25:11, 25:18) gegen die Zweitvertretung des Lüner SV nährte die Mannschaft die Hoffnung, die guten Leistungen der letzten Wochen im letzten Saisondrittel weitere Siege folgen zu lassen.

Dabei nutzte das Hammer Trainerduo Ralf Barth und Jan Gonsirowski die Partie gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Nachbarstädter auch, um allen Akteuren möglichst viele Spielanteile zu ermöglichen und eben auch einige Aufstellungsvarianten unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. „Bereits im ersten Durchgang war klar, dass wir erfahren Spieler gar nicht nötig sind, sondern uns ganz beruhigt zurückziehen können“, erklärt Ralf Barth nach dem Spiel, dass er seinen Platz auf dem Spielfeld gerne den jungen Wilden überlassen hat. Diese ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und ließen selbst im dritten Durchgang, in dem aufgrund der zahlreichen Umstellungen etwas die Konzentration litt, nichts anbrennen.

Dzutsov, Gonsirowski, Gora, Groth, Kortmann, Langenhorst, Lindemann, Nguyen, Rosenstein, Tola

 

—- Vorberichte —-

 

HSC mit kleinem Kader nach Gelsenkirchen

Relativ entspannt bereiteten sich die Volleyballer des Hammer SportClub auf ihren nächsten Verbandsliga-Auftritt vor und haben sicherlich allen Grund, zuversichtlich in Ihre nächste Aufgabe am Samstag um 19:00 Uhr beim Tabellensiebten MTG Horst zu gehen. Nachdem die Mannschaft im Dezember das Spitzenspiel gegen Dresselndorf gewonnen hatte, blieb man zuletzt dreimal in Folge ohne Satzverlust und zeigte sich den Gegnern haushoch überlegen. Es scheint also im Moment eher so, dass wenn überhaupt dann allenfalls die Gefahr besteht, die bevorstehende Aufgabe zu leicht zu nehmen.

Bereits im Hinspiel hatte der HSC deutlich gezeigt, dass man den Gelsenkirchener Gästen in allen Belangen deutlich überlegen war. Allerdings hatten diese durch einen kleinen Affront vor dem Spiel dafür gesorgt, dass die heimischen Volleyballer topmotiviert auf das Spielfeld gingen und von Beginn an eine Sonderportion Adrenalin durch die Venen floss.  „Die Mannschaft hat damals rein sportlich auf das Geplänkel geantwortet und genau so werden wir das am Samstag auch angehen“, betont Spielertrainer Carsten Pahlplatz, dass die Partie im Schatten der Schalker Veltins-Arena ein Spiel wie jedes andere auch ist. Er selbst war damals im Hinspiel nicht mit von der Partie und freut sich allein aus diesem Grund auf das Spiel. Dabei wird er allerdings nur auf einen verkleinerten Kader zurückgreifen können, da eben einige Ausfälle zu verkraften sind. Gespannt sein darf man vor allem, wie der Ausfall von Patrik Lange auf der Libero-Position kompensiert werden kann. Gerade er war es, der dem HSC-Spiel in den letzten Monaten die nötige Stabilität verlieh und den Zuspielern oft ideale Bedingungen für eine variable Angriffsgestaltung schuf. Durch seinen Ausfall ist der HSC gezwungen, die Annahmeformationen ein wenig umzustellen und eben auch die Vorderspieler stärker in die Aufschlagsannahme einzubinden. „Im Grunde ist es gut, dass wir auch hier vor den Spielen gegen die unmittelbare Konkurrenz gezwungen sind, andere Varianten auszuprobieren“ kann Pahlplatz der Situation, improvisieren zu müssen, etwas Positives abzugewinnen. Darüber hinaus möchte er, dass seine Mannschaft insofern noch effizienter arbeitet, als dass trotz der klaren Siege zwischenzeitlich immer wieder gute Angriffschancen ungenutzt blieben. „Natürlich ist es schwer, bei fehlender Gegenwehr die Anspannung hoch zu halten, aber genau hieran werden wir weiterarbeiten“, wird der Hammer Coach nicht müde, besonders beim Angriff von hohen Zuspielen eine noch deutlichere Erfolgsquote zu fordern. Somit die Aufgaben und Zielsetzungen für das Wochenende eindeutig definiert, wobei natürlich ein klarer Sieg erwartet wird.

 

HSC-Volleyballerinnen um Endspurt um den Titel

Ganz sicher hätte vor gut 15 Monaten nach den ersten verlorenen Spielen in der Bezirksliga niemand wirklich daran geglaubt, dass die Volleyballerinnen des Hammer SportClub 2008 in den kommenden drei Wochen Ihre Meisterprüfung ablegen und den Aufstieg in die Landesliga schaffen können. Dabei kann der erspielte Vier-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Nuttlar allerdings für eine trügerische Sicherheit sorgen, da man noch mindestens zwei Begegnungen gewinnen sollte, um am Schluss nicht doch noch mit leeren Händen dazustehen. Eine besondere Bedeutung kommt deshalb auch der Partie am Samstag um 13:30 in Soest gegen die routinierten DJK Werl zu. „Wir dürfen uns auf gar keinen Fall davon leiten lassen, dass Werl vermeintlich abgeschlagen auf Platz vier rangiert“, warnt HSC-Trainer Pfadenhauer vor dem Spiel gegen eine Mannschaft, die seit nahezu zwei Jahrzehnten in unveränderter Formation antritt und auch in dieser Saison jeweils nur knapp mit 2:3-Sätzen gegen die HSC-Verfolger aus Nuttlar und Lüttringen unterlag. „Wir müssen schon richtig Gas geben, wenn wir unseren Hinspiel-Sieg wiederholen wollen und dürfen zu keinem Zeitpunkt nachgeben“, weiß der Hammer Coach, dass es trotz der vermeintlichen Favoritenstellung ungeheuer schwer sein wird, den Vorsprung vor den beiden absoluten Topspielen zu halten.

 

HSC-Reserve will endlich wieder punkten

Auch wenn das HSC-Trainergespann Ralf Barth und Jan Gonsirowski die erste Bezirkskligasaison der neuen Mannschaft in erster Linie dazu nutzen möchte, Nachwuchsspieler an den Wettkampfsport heranzuführen und Ergebnisse zunächst sekundäre Bedeutung haben, möchte man gegen den Lüner SV endlich wieder Punkte einfahren. „Wir haben in den letzten Monaten wirklich große Schritte nach vorn gemacht und würden schon allein deshalb unseren Sieg des Hinspiels wiederholen“, formuliert Jan Gonsirowski seine Ziele vor dem Heimspiel am Samstag um 12:00 Uhr in der Franz-Voss-Halle sehr offensiv. Gespannt sein darf man dabei, welche erfahrenen Spieler das Grundgerüst der Nachwuchskräfte an diesem Wochenende verstärken wird, denn noch immer geht es bei der Besetzung der Startformation darum, die richtige Balance zwischen routinierten und jungen Spielern zu finden. In jedem Fall wird die Mannschaft richtig Gas geben, um endlich auch einmal in heimischer Halle ein Spiel für sich zu entscheiden.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare