Volleyball

Damen mit Heimdebüt, Herren mit schwerer Auswärtshürde, 2. Herren mit Lokal-Duell zum Saisonauftakt

Unnötiger Punktverlust durch Tie-Break-Sieg gegen Massen

HSC-Volleyballerinnen bringen sich selbst ins Wanken

 

HAMM – Dass bei den HSC-Volleyballerinnen nach dem zumindest hart umkämpften 3:2-Sieg im zweiten Saisonspiel gegen den Lokalrivalen aus Unna kein überschwänglicher Jubel aufkommen wollte, hatte ganz sicher mehrere Ursachen. Ursächlich hatten aber sicher Vieles mit dem zu tun, was sich zuvor auf dem Parkett der Franz-Voss-Halle abgespielt hatte. So begann der HSC wie versprochen sehr vehement und ließ den Gästen des EVC nicht den Haucheiner Chance, begnügte sich dann damit, den Satz nach einem 19:7-Zwischenstand nur noch nach Hause zu schaukeln. Was sich bereits hier abzeichnete, sollte dann im zweiten Spielabschnitt dazu führen, dass ein durchaus möglicher klarer Sieg ins Wanken geriet. Bis zum 18:15 ließen die Hammer Volleyballerinnen zu viele Chancen aus, um vorentscheidend mit 2:0 in Führung zu gehen und schaffte es nicht, gegen einen wie entfesselt kämpfenden EVC Massen in der Schlussphase zu bestehen. „Wir hatten uns eigentlich schon mit einer deutlichen Abfuhr abgefunden, haben die Geschenke dann aber gerne angenommen gibt Gästetrainerin Corinna Steuckmann nach der Partie gerne zu. So merkte man Ihrem Team an, dass es weder angesichts des erneuten Satzrückstands noch nach dem 3:8 zum Seitenwechsel des Tie-Breaks resignierte. Der HSC schaffte es jedoch mit Geschick und dem nötigen Quäntchen Glück, den fünften Satz für sich zu entscheiden und somit zumindest zwei Punkte für sich zu behalten.

 

Für den HSC spielten: Berges, Drees, Hartfiel, Hesse, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schellok, Schmidt, Wüste,

 

 

SLC Bockum-Hövel zu stark für neues HSC-Team

Trotz deutlicher Niederlage nicht unzufrieden

 

HAMM – Natürlich mutet der sehr deutliche 0:3-Niederlage (5:25, 15:25, 10:25) der neu formierten zweiten Herrenmannschaft des Hammer SportClubs nicht unbedingt dazu an, von einem gelungenen Premiere in der Bezirksliga zu sprechen. Dabei sorgte indes die Spielstärke des Ortsrivalen aus Bockum-Hövel dafür, dass der Einstieg in den Wettkampfvolleyball vor allem für die meisten Debütanten eher nach der Konfrontationsmethode erfolgte. So sorgten die SLC-Spieler allein schon mit ihren Sprungaufschlägen für deutliche Wirkungstreffer, wobei sich HSC-Spielertrainer Ralf Barth durchaus positive Ansätze entdeckt hatte. „Insgesamt war ich überrascht, dass wir uns in der Aufschlagsannahme relativ gut aus der Affäre gezogen haben und hier nicht völlig unter gegangen sind. Andererseits sind wir im Moment insgesamt dann im Angriffsabschluss noch zu schwach, um uns hier entscheidend durchzusetzen“, weiß er, was die Mannschaft in den nächsten Monaten zu tun hat, um konkurrenzfähiger zu werden. Natürlich wurde das Spiel insgesamt ein wenig stabiler, als er selbst im zweiten Satz aktiv eingriff. Die grundsätzliche Überlegenheit der Bockum-Hövler konnte er indes nicht schmälern, so dass der SLC nach einer knappen Dreiviertelstunde die drei Punkte eingefahren hatte.

 

 

Wichtiger HSC-Sieg gegen Oberliga-Absteiger

 

HAMM – Überaus glücklich und zufrieden kehrten die heimischen Verbandsliga-Volleyballer von ihrem ersten Auswärtsspiel beim Oberliga-Absteiger VC Bottrop zurück. Besonders der Umstand, dass man nur mit einem Siebener-Kader ins Ruhrgebebiet gereist war, wertet den umkämpften 3:1 (20:25, 25:19, 25:20, 28:26)-Sieg noch einmal deutlich auf und unterstreicht den Eindruck des ersten Spieltages, nachdem das Verbandsliga-Team in dieser Saison einfach breiter aufgestellt sein wird. „Man hat Bottrop natürlich angemerkt, dass sie nach der Auftaktniederlage gegen Dresselndorf angefressen waren und sich gegen uns keinen zweiten Ausrutscher erlauben wollten“ gibt Spielertrainer Carsten Pahlplatz dabei die durchaus hektische Bottroper Betriebsamkeit zu Spielbeginn wieder.

Auch wenn die Gastgeber den Auftaktsatz dominieren konnten, zeigte sich der HSC relativ davon unbeeindruckt. „Wir haben schon einen Moment gebraucht, um uns in dieser Formation zu finden“, beschreibt Pahlplatz weiter, dass seine Mannschaft keinesfalls kopflos wurde, sondern mit zunehmender Spieldauer immer sicherer agierte und das Spielgeschehen ab dem zweiten Satz dominierte. Dabei zahlte sich aus, dass Daniel Gerner im Zuspiel abermals ein gutes Händchen bewies und seine Angreifer entsprechend gut in Szene setzen konnte. Zusätzlich konnte Bottrop vor allem durch das starke Aufschlagsspiel von Robin Breuer und Carsten Pahlplatz derart unter Druck gesetzt werden, dass der HSC in den Sätzen zwei und drei jeweils deutlich distanzieren konnte. „Hier war aber deutlich zu merken, dass sich das Risiko, Patrick Lange als Libero einzusetzen, obwohl wir nur zu siebt waren, gelohnt hat“, lobt Hamms Spielertrainer seinen Abwehrspezialisten.

Nicht nur Sascha Hennig als ältesten Hammer Spieler, der indes nach längerer Pause auch über die volle Spieldistanz auf der Mittelblockerposition überzeugen konnte, war allerdings anzumerken, dass man keinesfalls in einen fünften Satz gehen wollte, der dem HSC angesichts des kleinen Spannungsverlustes und einem 19:24-Rückstand in Satz vier drohte. Den Hammer Volleyballern gelang es dann jedoch mit einer nervenstarken Energieleistung, Bottrop doch noch abzufangen und durch den 3:1-Sieg alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Somit scheint die Mannschaft gut gerüstet, um die kommende Trainingswoche zur intensiven Vorbereitung auf das am Samstagabend in der Voss-Halle steigende Spitzenspiel gegen den letztjährigen Aufstiegskonkurrenten aus Gelsenkirchen-Horst zu nutzen.

Für den HSC spielten: Boelcke, Breuer, Gerner, Gossen, Henning, Lange, Pahlplatz,

 

——————Vorberichte—————–

 

Hammer SportClub 2008 – EVC Massen
Volleyball Bezirksliga Damen

Deutlich mehr Gegenwehr erwartet – HSC-Volleyballerinnen vor Heimdebüt

Obwohl die Saison für die HSC-Bezirksliga-Volleyballerinnen des bereits am vergangenen Sonntag begann, steht die Mannschaft am Samstagnachmittag um 14:30 Uhr mit ihrem Heimdebüt gegen den EVC Massen vor ihrer ersten wahren Bewährungsprobe. „Natürlich ist es schön, dass wir in Soest gänzlich ohne Druck aufspielen konnten, wenngleich das Ganze natürlich keinerlei Aussagekraft für die weiteren Spiele hat“, kann Hamms Trainer Volker Pfadenhauer dem Kanter-Sieg gegen den völlig überforderten Gegner nur bedingt positives abgewinnen. Vielmehr sorgt er sich ein wenig darum, dass seinen Spielerinnen wirklich bewusst ist, dass mit der Unneraner Mannschaft ein ganz anderes Kaliber auf sein Team wartet. Zwar verlor der Gegner den Saisonauftakt gegen den TuS Nuttlar mit 0:3, erzielte unter dem Strich aber nur sechs Punkte weniger als die etablierten Sauerländerinnen. So wird vor allem die Defensiv-Abteilung des Hammer SportClubs deutlich stärker als in der Vorwoche gefordert sein. Dabei können die heimischen Volleyballerinnen aus dem vollem schöpfen, da der komplette Kader zur Verfügung stehen wird.

 

VC Bottrop – Hammer SportClub 2008 
Volleyball Verbandsliga Herren

HSC-Volleyballer mit Steigerungspotential – Schwere Auswärtshürde in Bottrop

Obwohl der locker herausgespielte Sieg am vergangenen Sonntag gegen den Soester TV eigentlich für eine entspannte Situation beim heimischen Verbandsliga-Team sorgen könnte, zeigt sich Spielertrainer Carsten Pahlplatz vor der ersten Auswärts-Partie gegen den VC Bottrop durchaus noch nicht vollends zufrieden. „Wir waren gefühlt im vergangenen Jahr zum Saisonauftakt ein wenig weiter“, gibt er selbstkritisch zu, dass er vor allem im Aufschlagsspiel und im Zusammenspiel zwischen Block und Feldabwehr deutliches Steigerungspotential sieht.

Dabei steht die Mannschaft mit der Auswärtsaufgabe vor einem Spiel mit vielen Unbekannten. Keinesfalls sollte man sich von der nominell deutlichen 0:3-Niederlage des Oberligaabsteigers gegen den TV Dresselndorf täuschen lassen und die Ruhrgebietsmannschaft unterschätzen. So bezeichnet das Bottroper Umfeld die empfindliche Auftaktniederlage als unerwarteten Betriebsunfall und wird garantiert alles daransetzen, in dieser frühen Saisonphase nicht zu viele Punkte liegen zu lassen. „Wir dürfen uns hier nichts vormachen und sind gut beraten, Bottrop von Beginn an ernst zu nehmen“, wünscht sich Carsten Pahlplatz ein entschlossenes Auftreten seiner Mannschaft. Naturgemäß zählt Bottrop aus Absteiger aus der Oberliga zum erweiterten Kreis der Favoriten auch wenn der Saisonauftakt zunächst einmal ernüchternd verlief.

Keinesfalls leichter wird das Unterfangen durch das Fehlen von Lukas Haverkamp, Jan Bernardy und Dominik Voigt. Auch wenn alle drei am Sonntag gegen Soest nach vielen Spielerwechseln gleichzeitig nebeneinander auf der Bank Platz genommen hatten, ohne dass die Souveränität der Mannschaft darunter litt, fehlen dem Team letztlich drei Wechselalternativen. Da eben erst der zweite Spieltag ansteht, können hier die in die zweite Mannschaft gewechselten Akteure nicht aushelfen, da ein Höherspielen erst ab dem dritten Spieltag statthaft ist.

So muss der verbleibende Achterkader am Samstagnachmittag definitiv von Beginn an Vollgas geben, um dem ersten erfolgreichen Auftritt einen zweiten folgen zu lassen. Nicht zuletzt das am ersten Spieltag eher schwache Aufschlagspiel könnte hier zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden, da die Aufgaben für den ebenfalls verbesserungswürdigen Block natürlich durch entsprechende Wirkungsaufschläge deutlich leichter würden. Andererseits lastet gerade auf den Gastgebern aufgrund der unerwarteten Auftaktniederlage ein wesentlicher größerer Druck, so dass man gespannt sein darf, wer sich im Duell der Aufstiegsaspiranten durchsetzen wird.

 

Hammer SportClub 2008 – SLC Bockum-Hövel
Volleyball Bezirksliga Herren

Lokal-Duell zum Saisonauftakt – 2. HSC-Mannschaft gespannt auf Premiere

Ein klein wenig gibt Jan Gonsirowski als Initiator des Projekts „2. Herrenmannschaft beim HSC“ schon zu, dass er sich erschrocken hat, dass zwischen die Kreisligen und Bezirksklassen im Herrenbereich aufgelöst wurden und neu gemeldete Mannschaften somit direkt in der Bezirksliga starten müssen. Andererseits ist er vor dem ersten Auftritt des neu formierten Teams am Samstag um 12:00 Uhr in der Franz-Voß-Halle froh, dass es endlich los geht. Neben einer Fülle von neuen, jungen Nachwuchsspielern besteht das Grundgerüst der Mannschaft mit Ralf Barth, Sven Geisler uns eben Jan Gonsirowski eben aus drei Spielern, die im vergangenen Jahr noch in der Verbandsliga für den HSC aktiv waren. „Wir spielen hier, weil wir aktiv bleiben wollen und eben auf diesem Weg jungen Spielern die Möglichkeit geben wollen, wettkampfmäßig Volleyball zu spielen“, erklärt Jan Gonsirowski, dass es eben auch nicht schlimm ist, wenn die neue Mannschaft dabei Lehrgeld zahlen muss. Bereits die Partie gegen den am ersten Spieltag siegreichen SLC Bockum-Hövel dürfte somit einen ersten Hinweis darauf, wie konkurrenzfähig die neu formierte Mannschaft ist. „Egal was dabei herauskommt: Wir wollen in jedem Fall Vollgas geben“, verspricht auch Ralf Barth in jedem Fall einen kämpferischen Auftritt beim Heimdebüt.

 

 

 

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