Bogensport

Trainingsturnier mal anders

Am diesjährigen Dreikönigstag fand das Neujahrsturnier im HSC-Bogensportzentrum statt. Wieder hatten sich viele Schützen – fast 30 an der Zahl – eingefunden, um sich mit viel Spaß bei einem Trainingsturnier miteinander zu messen. Von Einsteiger bis zum Turnierschützen, alle waren motiviert und gespannt, was sich Johannes für dieses Turnier ausgedacht hat.

Vorbereitet waren für die Schützen ihre Startplätze mit Auflagen und Entfernungen entsprechend ihres jeweiligen Könnens. Zusätzlich gab es ein vorbereitetes Kartenspiel, auf dem sämtliche Startnummern zu finden waren. Es wurden, wie in jedem normalen Hallenturnier, zweimal 30 Pfeile geschossen. Nach jeder 3er Passe allerdings wurde eine Karte gezogen. Der Schütze mit dem genannten Startplatz durfte zunächst zusammen mit Johannes seine Pfeile werten. Im ersten Durchgang wurden daraufhin nur diejenigen Schützen mit Ringen belohnt, die weniger oder die gleiche Ringzahl wie der gezogene Schütze erreicht hatten.

Alle Schützen mit höherer Ringzahl gingen leer aus, was manche Turnierschützen dazu brachte, sich lachend sogar über die erreichte höchstmögliche Ringzahl zu ärgern. So gab es in der Pause nicht so erfahrene Schützen mit durchaus hohen Ringzahlen und gute Turnierschützen, die leer ausgegangen waren oder nur wenige Ringe aufschreiben durften.

Nach der Pause mit kleinen Leckereien vom Buffet ging es gestärkt in den zweiten Durchgang. Hier gab es nun die kleine Regeländerung, dass nun nicht mehr die niedrigen, sondern die gleichen oder höheren Ringzahlen gewertet wurden. Schoss man selbst weniger als der gezogene Schütze, ging man leer aus. Jetzt kamen auch die Schützen zum Zug, die auf ihrer Auflage ihre Pfeile häufig ins Gold platzieren konnten.

Das ganze Turnier wurde von vielen Lachern begleitet, weil man mal wieder einen Ring zu viel oder zu wenig geschossen hatte.

Durch die Spielkartenregelung drehte sich die Ergebnisliste noch einmal durchaus um sich selbst, so dass vor der Siegerehrung eigentlich niemand mehr wusste, auf welchem Platz er jetzt wohl gelandet sein mochte. Das konnte Johannes  auflösen und belohnte Loren Witte auf Platz 1, Guido Göring auf Platz 2 und Peter Kunst auf Platz 3 mit Leckereien. Einen kleinen Trostpreis gab es auch für Arndt Bernhardt, den Schützen mit der niedrigsten Ringzahl.

Alles in allem können wir auf ein gelungenes Trainingsturnier blicken, bei dem sich Johannes wieder einmal kreativ ausgetobt hat.

Gespannt sein können wir schon auf die nächsten Turniere ab Februar, denn dann startet der 1. Competition Practice Cup mit der Möglichkeit, über ein Jahr Punkte für den großen Wanderpokal zu erzielen und damit das Championat zu gewinnen.

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