Handball

Im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen

„Es war kein schönes Spiel, aber am Ende hat sich meine Mannschaft verdient durchgesetzt“, so HSC-Coach Yogi Nickolay. Dass es überhaupt so ein enges Spiel wurde, hatten sich die Damen aus dem Hammer Süden selbst zu zuschreiben.
So lag man zwar von Beginn an in Führung, nutzte aber seine Chancen nicht so konsequent wie in der Vorwoche.
So zog man Anfang der ersten Halbzeit mit einem Zwischenspurt von 4:3 (8.) auf 7:3 (15.) davon, ließ dann aber vorne im Abschluss die Zielgenauigkeit vermissen und musste so in der 18. Minute den 7:6 Anschlusstreffer hinnehmen. Danach stand nicht nur die Deckung besser, auch der Angriff setzte sich jetzt wieder besser gegen die robuste Abwehr der Gäste durch. Der Treffer von Ilka Borgmann zum 11:7 (24.) sorgte wieder für einen vier Tore Vorsprung.
Mit dem Pausenpfiff gab es noch einen Siebenmeter für die Gäste aus dem Dortmunder Westen, der sicher verwandelt wurde, sodass es mit einem 12:9 in die Kabinen ging.
Nach der Pause prägten beide Abwehrreihen das Geschehen. So gelang Inga Böttcher mit einem Rückraumtreffer zwar das 13:10 (32.), danach blieb die HSC-Offensive aber 8. Minuten ohne Treffer. Auch in der Defensive lief zu diesem Zeitpunkt nicht viel zusammen. So konnte Dorstfeld in der 39. Minute den 13:12 Anschlusstreffer erzielen. Durch zwei Treffer von Fandree und Steimann konnte man sich zwar wieder etwas Luft verschaffen, aber die aggressiv zupackende Deckung der Gäste hatte den Spielfluss der Gastgeberinnen stark unterbunden.
Abspielfehler und nicht gut vorbereitete Torwürfe nutzte Dorstfeld um in der 49. Minute den (16:16) Ausgleich zu erzielen.
HSC-Coach Nikolay nahm nun seine Auszeit, schärfte seinen Damen ein vorne wieder konsequent auf die Lücken zu gehen und in der Deckung wieder so zu arbeiten wie in der ersten Halbzeit.
Zwar gelang Carina Neumann direkt der 17. Treffer, allerdings konnte Dorstfeld im Gegenzug wieder ausgleichen.
Danach hielt Marie-Christin Schauer in u.a. zwei Tempogegenstöße und hielt ihre Mannschaft somit im Spiel.
Zwei starke Einzelaktionen brachten den HSC dann aber endgültig auf die Siegerstraße. So gingen Katharina Helm und Inga Böttcher unbeirrt durch die Deckung und konnten nur durch ein Foul gestoppt werden. Die fälligen Siebenmeter wurden dann sicher durch Daniela Steimann verwandelt.

HSC: Schauer, Thun; Gerling (1), Ringkamp, Borgmann (6), Künsken (3/3), K. Helm, Steimann (4/3), I. Böttcher (2), Fandree (1), Neumann (2).

 

 

——- Vorbericht ——-

 

Wenn am Sonntag um 18 Uhr die Landesligabegegnung zwischen dem Hammer SC und dem ATV Dorstfeld angepfiffen wird, steht die Partie unter ganz anderen Voraussetzungen als das Hinspiel.
Vor vier Monaten absolvierte der Aufsteiger aus Dorstfeld gerade seine zweite Partie in der Landesliga und verlor diese ebenso wie das erste Spiel. Auch die kommenden drei Spiele sollte Dorstfeld das Spielfeld als Verlierer verlassen. Doch seitdem mussten sich die Gäste aus dem Dortmunder Westen nur noch einmal geschlagen geben (29:22 Niederlage in Wattenscheid).
Nach zuletzt drei Siegen in Folge (u.a. ein Sechs-Tore-Sieg gegen DJK Oespel-Kley am letzten Spieltag) haben die Gäste ordentlich Selbstvertrauen getankt.

Deshalb wird HSC-Coach Nickolay auch nicht müde vor den Gästen zur warnen: „Dorstfeld verfügt über ein kämpferisch starkes Team. Das haben wir im Hinspiel schon am eigenen Leib erfahren. Sie stellen die zweitbeste Defensive der Liga. Wir müssen also die wenigen Chancen nutzen die wir uns, wahrscheinlich, hart erarbeiten müssen und hinten muss die Deckung wieder so sattelfest stehen wie in den beiden letzten Spielen.“
Es gelten also dieselben Vorgaben wie in der Vorwoche, in der man mit einem 14:27-Erfolg in Soest, überraschend deutlich überzeugen konnte.

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