Handball

Hammer SC 2008 – Lüner SV 21:19 (11:12)

Hammer SC 2008 – Lüner SV 21:19 (11:12)

Handball Herren Bezirksliga

Das war ein ganz schönes Stück harte Arbeit für die Berger Handballer am Sonntagabend, denn der Sieg zugunsten der Hausherren konnte erst in den letzten drei Minuten dingfest gemacht werden.

Über 55 Minuten wechselten sich die Führungen auf beiden Seiten ab – allerdings immer nur sehr knapp mit maximal zwei Toren Unterschied. Der HSC konnte in dieser Partie nicht an die sonst überzeugenden Heimspiel-Leistungen anknüpfen und hatte mit den motivierten und kämpferisch starken Lünern – vor allem in Person von Wildemann mit 10 Toren – ordentlich zu ringen.

Erst ein Team-Timeout wenige Minuten vor Schluss, in dem das Trainergespann nochmals auf die anhaltende Heimserie verwies und an die eigene Courage appellierte, sorgte bei den Berger Spielern dafür, dass sie im Schlussspurt der Partie ein paar Prozentpunkte drauflegen und letztendlich einer kleinen Blamage gegen den acht Plätze tiefer stehenden Lüner SV entgehen konnten. Herausgestochen hat an diesem Tag Benedikt Welink mit 8 Toren, der in vielen „kritischen“ Situationen entscheidend verwandelte.

„Man hat heute gesehen, dass man mit Kampf, Einsatz und Überzeugung einiges reißen kann – das hat Lünen die komplette Partie über gezeigt. Wir hatten dann lange Probleme mit diesem Spiel und konnten uns erst ganz zum Schluss knapp absetzen. Wir hätten uns aber auch nicht beschweren dürfen, wenn Lünen hier mit zwei Punkten im Gepäck wieder abgereist wäre – insofern sind wir heute mit einem blauen Auge davongekommen und müssen definitiv in den Trainingseinheiten einiges aufarbeiten.“ – so das Fazit der beiden Trainer.

Für den HSC dabei waren: Linnemann, Jäsche, Aderholz (1), Bachtrop, Möllers, Lorenz, Kunze-Berdiyarov (1), B. Welink (8/2), T. Welink (4), Johannpeter (4), Böse, Mähler (1), Rhinow (2)

 

 

Vorbericht:
Hammer SC 2008 – Lüner SV

Am Sonntagabend um 18 Uhr empfängt der heimstarke Hammer SC den kommenden Gast aus Lünen. Neben zwei Unentschieden gegen die höher platzierten Mitstreiter Soest und Dolberg konnten die Berger Handballer alle weiteren Spiele in dieser Saison zu Hause gewinnen und bleiben somit in der Franz-Voss-Halle noch ungeschlagen. An dieser Tatsache sollte sich aus HSC-Sicht nichts ändern und man möchte gerne auch den Lüner SV in seine Schranken weisen. Dies könnte gelingen, wenn Abwehr und Tempospiel wieder funktionieren.

Der Lüner SV bekleidet aktuell den 11. Tabellenplatz, hat aber ein recht komfortables Polster auf die Abstiegsplätze. Für den HSC spricht außerdem, dass der Lüner SC erst ein Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen hat. Dies war allerdings erst vor zwei Wochen am vorletzten Spieltag bei Jahn-Dellwig.

„Zu Hause sind wir eigentlich eine Macht und spielen per se schon mal etwas besser, als in der Ferne. Zudem haben wir die letzten Spiele alle erfolgreich bestreiten können. Dank dem Sieg der Soester zu Hause gegen Dolberg ist es oben wieder extrem eng geworden. Wir sollten es uns also zur Aufgabe machen, weiter doppelt zu punkten, um weiterhin im Rennen zu bleiben!“ – so das Trainergespann zur kommenden Aufgabe. PT

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