Volleyball

Herren auch ohne Zuspieler souverän – Reserve deutlich überfordert

HSC auch ohne Zuspieler souverän

Hammer SportClub – TuS Meinerzhagen 3:0-(25:15, 25:15, 25:23)
Volleyball Verbandsliga Herren

Dass der siebte 3:0-(25:15, 25:15, 25:23) Sieg infolge für den Hammer Sportclub ein ganz besonderer sein könnte, liegt ganz sicherlich an einem an sich unerfreulichem Umstand: Nachdem bereits längere Zeit klar war, dass Carsten Pahlplatz an diesem Spieltag nicht zur Verfügung stehen würde, sorgte ein kurzer Aufschrei von Daniel Gerner beim Einspielen vor der Partie für kurzes Entsetzen bei den heimischen Volleyballern. Schnell stellte sich heraus, dass sich auch der zweite Zuspieler ohne Einwirkung des Gegners verletzt hatte und die Gastgeber somit improvisieren mussten. Schnell war klar, dass Tim Gossen von der Außenposition ins Zuspiel wechseln würde und sich der HSC somit nicht wie in den letzten Spielen durch ein kombinationsreiches Spiel auszeichnen würde. „Die Situation ist in etwa damit vergleichbar, wenn man beim Fußball einen Feldspieler ins Tor stellen würde“, versucht Jan Bernardy zu erklären, was der Einsatz des ungelernten Ersatzzuspielers für seine Mannschaft bedeutete.

Diese zeigte sich jedoch von dieser Umstellung relativ unbeeindruckt, wohlwissend, dass man den Gästen aus Meinerzhagen grundsätzlich in allen Bereichen des Spiels überlegen ist. „Wir wussten, dass wir uns somit vielleicht im Angriff etwas mehr auf die individuellen Stärken der Angreifer verlassen und für den einen oder anderen Punkt eben vielleicht auch etwas stärker kämpfen müssen“, gibt Bernardy zu, dass der Ausfall noch einmal zusätzliche Energien freisetzte. Die Deutlichkeit, mit der sein Team dann vor allem die ersten beiden Sätze dominierte, machte indes noch einmal klar, dass sich der HSC auf keinen Fall von seinem Weg in die Oberliga abbringen lassen will. Mit druckvollen Aufschlägen, einer souveränen Vorstellung in Feldabwehr und Aufschlagannahme sowie mit einer großen Portion Entschlossenheit im Angriff sorgten die Gastgeber dafür, dass Meinerzhagen chancenlos blieb. „Natürlich ist es toll, dass das Team zusammen gerückt ist und man meinen Ausfall so überhaupt nicht bemerkt hat“, freute sich der verletzte Daniel Gerner trotz aller Schmerzen, dass sein Verletzungspech derart gut von der Mannschaft kompensiert worden ist.

Selbst die nachlassende Zielstrebigkeit im dritten Spielabschnitt sorgte allenfalls für kleine Spannungsmomente, da man niemals das Gefühl hatte, dass die Sauerländer das Spiel noch ernsthaft würden kippen können. Ganz offensichtlich wollte der HSC die Serie der Spiele ohne Satzverlust nicht abreißen lassen und sicherte sich dann im Endspurt den umjubelten Satzgewinn.

Mit diesem erneut deutlichen Sieg stellt sich auf Hammer Seiten nunmehr die Frage, was man sich für das am 23. März terminierte Spitzenspiel gegen Dresselndorf wünschen soll, da es fast schade wäre, wenn die Mannschaft durch einen Punktverlust des Kontrahenten an einem spielfreien Wochenende Meister würde. Dennoch wird man angesichts der bevorstehenden Auswärtspartie gegen die seit Anfang November sieglosen Volleys aus Marl nicht auf die Bremse treten, um sich den Spannungsbogen zu erhalten.

Bernardy, Gerner, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Meyer, Rentzsch, Ritter

 

HSC-Reserve deutlich überfordert

Hammer SportClub II – Werner SC 0:3 (10:25, 9:25, 15:25)
Volleyball Bezirksliga Herren

Nach ihrer empfindlichen 0:3-(10:25, 9:25, 15:25) Niederlage gegen den neuen Tabellenführer der Bezirksliga aus Werne muss die Nachwuchsmannschaft des Hammer SportClub neidlos anerkennen, dass trotz aller Steigerungen Welten zwischen den beiden Teams lagen. Angestachelt durch die überraschende Niederlage des GSV Fröndenberg am Vorabend merkte man dem Werner SC deutlich an, dass man im Spiel gegen den HSC absolut keine Kompromisse machen wollte, um mit einem deutlichen Sieg am 15. Spieltag erstmals die Tabellenspitze zu übernehmen. Das Vorhaben sollte an diesem Tag besonders gut gelingen, da die Hammer Nachwuchskräfte vollends auf sich allein gestellt waren und an diesem Spieltag keine Unterstützung durch die routinierten ehemaligen Verbandsligaspieler bekommen konnten. „Werne war in allen Belangen, besonders aber im Angriff derart überlegen, dass wir chancenlos waren“, gibt Trainer Jan Gonsirowski zu, dass sein Team an diesem Tag chancenlos war. Dennoch zeigt er sich damit zufrieden, dass man im Rahmen der eigenen Möglichkeiten dagegenhielt und so ein Debakel verhindern konnte.

Dzudsov, Gora, Kortmann, Langenhorst, Lindemann, Nguyen, Rosenstein, Tola

 

Vorbericht:

HSC-Volleyballer ohne Angst vor Meinerzhagen

Hammer SportClub – TuS Meinerzhagen
Volleyball Verbandsliga Herren

Vollmundige Vorankündigen bei Sportlern sind so eine Sache: Für die einen sind Ausdruck des nötigen Selbstbewusstseins, während das ein oder andere zarte Gemüt sie als arroganten Akt der Unterschätzung des Gegners verurteilen wird. Dabei möchten die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClub keinesfalls überheblich wirken, bevor sie am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr den TuS Meinerzhagen begrüßen können, obwohl sie sicherlich allen Grund haben, selbstbewusst in das vorletzte Heimspiel der Saison zu gehen.

So liest sich die Hammer Bilanz von Siegen in Folge mit der Maximalausbeute von 18 Punkten und 18:0-Stätzen aus den letzten sechs Begegnungen natürlich schon so, dass die Aussichten für die Gäste alles andere als rosig sein sollten. Andererseits haben die Sauerländer als Drittletzter gegenwärtig nichts zu verschenken, zumal sie einen Drei-Punkte-Vorsprung auf das rettende Ufer aufholen müssen. Bereits im Hinspiel bekam der HSC zu spüren, dass der TuS durchaus ernst zu nehmen ist, schaffte er es doch, dem Favoriten zumindest einen Satz abzunehmen. Keinesfalls sollte man darauf bauen, dass die Aufgabe jetzt in der Rückrunde leichter wird. So reist Meinerzhagen mit der Empfehlung von jeweils einem Punktgewinn aus den Duellen gegen Dresselndorf und Dortmund an, wobei gegen die HSC-Verfolger mit etwas Glück sogar mehr als die knappen 2:3-Niederlagen möglich gewesen wäre.

Trotz dieser Warnung wird man auf Seiten der Gastgeber nicht zu viel Zeit mit den bisherigen Ergebnissen der Gegner verbringen. „Wir wollen gerade vor heimischer Kulisse noch einmal deutlich zeigen, warum wir derzeit so erfolgreich sind“, spricht Jan Bernardy offen aus, dass die Mannschaft die Erfolgsgeschichte auch in der Franz-Voss-Halle weiterschreiben möchte. Nur allzu gern würde das Team in der Generalprobe des Spitzenspiels gegen Dresselndorf mit einem beherztem Auftritt Werbung in eigener Sache betreiben. Hierzu wird es allerdings nötig sein, wie in den Begegnungen zuvor die Initiative zu ergreifen und nicht nur auf Fehler des Gegners zu warten. „Natürlich wird so ein Spiel besonders dann spektakulär, wenn möglichst viele krachende Offensivpunkte zu verzeichnen sind, wobei diese ja schlussendlich nur das Ergebnis einer guten Arbeit in den Handlungsketten sein können“, fordert Spielertrainer Carsten Pahlplatz seine Mannschaftskollegen auf, auch in der Aufschlagannahme und Feldabwehr hellwach zu sein, um so beste Voraussetzungen für den Hammer Angriffswirbel zu schaffen. Wenn die Gastgeber hier ähnlich zuverlässig wie in den Vorwochen arbeiten, dürfen sich die Hammer Volleyballfreunde definitiv auf fulminante Angriffsaktionen freuen. Dabei überraschte der Hammer Coach in den Vorwochen immer wieder mit wechselnden Startaufstellungen, so dass man auch darauf gespannt sein kann, welche Starting-Six er am Sonntag ins Rennen schickt.

 

HSC-Reserve erneut gegen Top-Team


Hammer SportClub II – Werner SC
Volleyball Bezirksliga Herren

Mit dem Sonntagsspiel der zweiten Herren-Volleyball-Mannschaft um 16:30 in der Gebrüder-Grimm-Schule in Bockum-Hövel steht der Verbandsliga-Reserve des Hammer SportClub gleich das nächste Spiel gegen den Werner SC und somit potentiellen Meisterschaftskandidaten bevor. Dabei hatte die Hammer Nachwuchsmannschaft in der vergangenen Woche überraschend gegen den Tabellenführer aus Fröndenberg einen Satz gewonnen, ehe der Gegner seiner Favoritenstellung gerecht wurde und das Spiel für sich entschied. „Wir hatten nach dem gewonnenen Satz gesehen, was passiert, wenn wir nur ein klein wenig nachlassen und ein starker Gegner einen Lauf bekommt“, erinnert sich Spielertrainer Jan Gonsirowski nur ungern an die zwischenzeitliche 18:0-Führung der Fröndenberger im zweiten Satz. Genau einen solchen Einbruch möchte er möglichst gegen Werne vermeiden, weiß aber, dass der Lokalrivale definitiv nichts zu verschenken haben wird. Man darf gespannt sein, ob das junge Team die richtige Mischung aus Anspannung und dem Bewusstsein, nichts zu verlieren zu haben, finden wird, um die Partie so möglichst lange offen zu halten.

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