Volleyball

1. Herren souverän – Damen behalten Nerven

HSC-Volleyballer auch gegen Bottrop souverän

Hammer SportClub – VC Bottrop 90 3:0-(25:13, 25:20, 25:16) 
Volleyball Verbandsliga Herren

Wenn es für die heimischen Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClub 2008 nach den ersten drei Spieltagen des neuen Volleyball-Jahres überhaupt ein Problem gibt, dann höchstens den Umstand, dass besonders die Heimspiele derzeit kaum Spannungsmomente ergeben und von daher fast wie lästige Pflichtaufgaben anmuten. „Natürlich würden wir unseren Zuschauern gerne mehr bieten, sind aber froh darüber, Spiele wie das gegen Bottrop einfach schnell durchziehen zu können“, zeigt sich Spielertrainer Carsten Pahlplatz in erster Linie zufrieden damit, dass auch der ehemalige Bundeligist beim 3:0-(25:13, 25:20, 25:16) Sieg der Gastgeber chancenlos blieb.

Auch wenn es dabei zu Beginn des ersten und am Ende des zweiten Satzes kurze Phasen gab, in denen nicht jede Punktchance konsequent genutzt wird, hatte man nie das Gefühl, dass gegen den Tabellenachten irgendetwas anbrennen könnte. „Wir hatten uns das Leben in der Hinrunde in solchen Momenten einfach selbst schwerer als nötig gemacht und so dann auch den ein oder anderen Satz ohne große Not abgegeben“, freut sich der Hammer Spielertrainer weiter, dass dieses Phlegma offensichtlich abgestellt worden ist, und innerhalb der letzten 14 Tage auf Hammer Seiten eben drei 3:0-Siege zu Buche stehen.

Auch gegen Bottrop wurde deutlich, dass man mit Lukas Haverkamp eben einfach den stärksten Schnellangreifer in den eigenen Reihen hat, der im Falle einer stabilen Annahme nicht nur ungeheuer effektiv, sondern eben meist auch noch außerordentlich spektakulär agiert. „Natürlich macht es Spaß, die Spiele auch einmal leicht zu gewinnen und im Angriff wenig Gegenwehr zu verspüren“, gesteht Hamms stärkster Angreifer, dass er zwischenzeitlich schon verwundert war, gar keinen gegnerischen Blockspieler vor sich zu haben. Doch auch seine Mitstreiter auf den Außenpositionen hatten keine großen Mühen, sich gegen den Bottroper Block zu behaupten während man selbst hier in Zusammenspiel mit der Feldabwehr äußerst effektiv agierte. Bottrop produzierte sichtlich von dem Umstand genervt, im Angriff nicht durchzukommen, zusätzlich viele Eigenfehler, so dass der HSC-Lauf niemals wirkungsvoll unterbunden werden konnte.

Da die Mannschaft auch an den kommenden drei Wochenenden gefordert sein wird, geht es für das Trainerteam nunmehr eben in erster Linie darum, die Spannung hoch zu halten. „Wir müssen einfach aufpassen, dass wir uns nicht zu sicher fühlen und am Ende noch Punkte gegen Horst und Königsborn abgeben, ehe wir dann Ende des Monats gegen den Tabellendritten spielen“, fordert Pahlplatz schon kurz nach dem Spiel vollsten Einsatz in der Trainingswoche ein.

Für den HSC spielten: Boelcke, Gerstner, Gossen, Haverkamp, Lange, Pahlplatz, Rentsch, Ritter, Voigt

 

HSC-Reserve kann einen Satz mithalten

SLC Bockum-Hövel – Hammer SportClub II 3:1 (23:25 25:7 25:10 25:11)
Volleyball Bezirksliga Herren

Auch wenn man sich für das Lob eines gegnerischen  Trainers zunächst einmal nichts kaufen kann, freute sich das HSC-Trainerteam durchaus über die Anerkennung durch Peter Wolle auf Seiten des SLC. So attestierte er dem HSC, sich gegenüber dem Saisonauftakt deutlich verbessert zu haben, auch wenn es an diesem Tag letztlich noch nicht gereicht hatte, den SLC wirklich zu gefährden. Nur im ersten Satz konnte man die Gunst der Stunde nutzen und zur Überraschung aller einen Satzgewinn verbuchen, ehe die Bockum-Hövler dass ihr komplettes Leistungsspektrum abriefen und das Spiel eindrucksvoll deutlich mit 3:1 (23:25 25:7 25:10 25:11) für sich entschieden.

Für den HSC spielten: Dzutsov, Geissler, Gora, Groth, Korthmann, Langenhorst, Lindemann, Nguyen, Pelzer, Rosenstein, Tola

 

HSC-Volleyballerinnen behalten die Nerven

EVC Massen – Hammer SportClub 1:3 (20:25, 12:25, 25:16, 16:25)
Volleyball Bezirksliga Damen

Mit ihrem insgesamt 15. Sieg in Folge konnten der Bezirksliga-Volleyballerinnen auch bei ihrem Gastspiel in Unna eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie sich möglichst nicht mehr vom eingeschlagenen Meisterschaftskurs abbringen lassen möchten. Dabei entwickelte sich die Partie gegen den Tabellenfünften zu einer sehr viel schwierigeren Aufgabe, als es das vermeintlich deutliche 3:1 (25:20, 25:12, 16:25, 25:16)-Ergebnis aussagt. „Massen hat sich wie im Hinspiel einfach nicht von den deutlichen Satzergebnissen beeindrucken lassen und vor allem dann im dritten Satz unsere Schwächephase ausgenutzt“, ist HSC-Trainer Pfadenhauer letztlich aber froh, dass seiner Mannschaft diese Aufgabe gestellt worden ist. „Es war gar nicht so einfach für die Mannschaft, die Ruhe zu bewahren, zumal sie dann im vierten Satz direkt vor der Massener Fankurve agieren musste“, freut er sich, dass sich sein Team in dieser Druckphase behaupten und somit Satz und Spiel für sich entscheiden konnte. Somit geht der HSC als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung in die letzten drei Saisonspiele, bei denen mit den Mannschaften auf Platz zwei bis vier eben weitere schwierige Aufgaben auf den Spitzenreiter warten.

 

Für den HSC spielten: Berges, Drees, Hartfiel, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schellok, Schmidt, Weber, Wüste

 

Vorbericht:

 

Hammer SportClub – VC Bottrop 90
Volleyball Verbandsliga Herren

Nicht genau überliefert ist, ob sich die HSC-Volleyballer am vergangenen Wochenende nach ihrem deutlichen 3:0-Sieg über den ambitionierten Verfolger aus Soest noch einen kleinen Schluck eines kühlen Getränkes genehmigt hatten. Grund zur Freude hätten sie spätestens gehabt, als sich die Nachricht von den gleichzeitigen Niederlagen der unmittelbaren Verfolger aus Dortmund und Dresselndorf verbreiteten und somit klar wurde, dass man inzwischen einen komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung erreicht hat. „Natürlich ist das Ganze jetzt mit einem kleinen psychologischen Vorteil verbunden, wenngleich sich faktisch nicht viel für uns ändert“, versucht Spielertrainer Carsten Pahlplatz gleich zu verhindern, dass die positive Anspannung seiner Mannschaft verflacht.

In der Tat wird die Mannschaft bereits am Samstagabend um 19:30 Uhr gefordert sein, wenn der Dresselndorfbezwinger VC Bottrop in der Berger Franz-Voss-Halle gastieren wird. Der ehemalige Bundesligist war nach dem Oberliga-Abstieg mit einigen Ambitionen in die Verbandsliga-Saison gestartet, die jedoch durch einen katastrophalen Fehlstart jäh gebremst wurden, so dass sich die Mannschaft zum Ende der Hinserie auf einem Abstiegsplatz wiederfand. Offensichtlich hat sich das Team aber über den Jahreswechsel zusammengerauft und schaffte mit dem unerwarteten Sieg gegen den Tabellenzweiten eine kleine Sensation. „Das sieht im Moment nach einer kleiner Wundertüte aus“, ist sich Pahlplatz sicher, einen gegenüber dem Hinspiel deutlich motivierteren und stärkeren Gegner zu treffen, ohne dass er dabei allzu große Angst vor dem Favoritenschreck hat.

Die Hammer Volleyballer hatten vor allem in der Vorsaison bewiesen, dass sie selbst deutlich stärkere als die gegenwärtigen Gegner bezwingen kann, so dass man sich auf die Herausforderung freut. Die Analyse der ersten beiden HSC-Spiele in diesem Jahr hatte ergeben, dass die Mannschaft besonders im Angriff den Gegner weit überlegen war, dennoch unnötig viele Fahrkarten dabei schoss, ohne dass sich diese wirklich im Spielergebnis ablesen ließen. Im Rahmen dessen, was die bisherigen Gegner offensiv zu leisten im Stande waren, hatte die Annahme und Abwehr des HSC wenig Probleme, so dass sich die liegengelassenen Angriffsmöglichkeiten nachhaltig auswirkten. „Wir möchten bereits in der Rückrunde genau hieran arbeiten, da wir sonst gegen stärkere Mannschaften größere Probleme bekommen werden“, gibt Carsten Pahlplatz die Zielsetzung für die kommenden Wochen vor. Da er auch personell aus dem Vollen schöpfen kann, dürfen sich die Hammer Volleyballfreunde darauf freuen, dass der seit 15 Monaten zu Hause ungeschlagenen HSC seine Serie weiter ausbauen möchte.

 

EVC Massen – Hammer SportClub
Volleyball Bezirksliga Damen

Dass die Bezirksliga-Volleyballerinnen am frühen Samstagnachmittag um 14:00 Uhr mit einem gehörigen Respekt beim EVC Massen antreten werden, liegt ganz sicher auch daran begründet, dass der derzeitige Tabellenvorletzte als einzige Mannschaft überhaupt einen Punkt gegen den HSC gewinnen konnte. „Eigentlich spielt es überhaupt keine Rolle, dass Massen außer gegen den chancenlosen Soester TV gepunktet hat, weil die Mannschaft einfach nie aufgibt“, sieht HSC-Trainer Volker Pfadenhauer für den Tabellenführer trotz der Favoritenstellung ein gewisses Stolperpotential beim Gastspiel in Unna. „Auch wenn wir die Pflichtaufgabe gegen Soest problemlos gemeistert haben, werden wir gegen Massen deutlich stärker gefordert sein“, stimmt er seine Mannschaft auf ein packendes Saisonfinale ein, das nur mit absoluter Konsequenz zu einem positiven Abschluss geführt werden kann. Insofern fordert er vor allem im Aufschlag und im Angriffsabschluss absoluten Entschlossenheit, um so an den guten Leistungen der Siege in den Spitzenspielen  gegen Nuttlar und Lüttringen anknüpfen zu können.

 

Verspäteter Jahresauftakt für Verbandsliga-Reserve
SLC Bockum-Hövel – Hammer SportClub
Volleyball Bezirksliga Herren

Aufgrund der für den HSC unglücklichen Spielplangestaltung startet die Verbandsliga-Reserve des Hammer SportClubs erst mit einer gehörigen Verspätung in die Rückrunde der Volleyball-Bezirksliga. Dabei freut sich das Team schon auf das Rückspiel gegen den Lokalrivalen aus Bockum-Hövel, der dem HSC in seinem ersten Meisterschaftsspiel überhaupt zu Saisonbeginn eine empflindliche Niederlage beigefügt hatte. „Damals war das schon ein wenig so, als wäre ein kleiner Orkan über uns hinweggefegt“, erinnert sich Ralf Barth noch an den übernervösen Auftritt der neu formierten Mannschaft. Inzwischen finden sich immer wieder ehemalige Verbandsliga-Spieler zum Training und zu den Spielen der zweiten Mannschaft ein und geben den jungen Spielern eben auch den nötigen Rückhalt. Da natürlich innerhalb von wenigen Monaten noch keine Wunder zu erwarten sind, wird es für den Hammer SportClub am Samstag um 15:00 Uhr im Galilei-Gymnasium darum gehen, sich deutlich stärker als im Hinspiel zur Wehr zu setzen und sich so auf die Spiele gegen die unmittelbare Konkurrenz vorzubereiten.

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