Sportakrobatik

Hoffnungsvolle Aussicht für die Deutschen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende nahm eine kleine Delegation der Sportakrobatik Abteilung des Hammer Sportlub 2008 e.V. erstmals am Acro Cup Albershausen teil. Diese internationale Meisterschaft wird nur alle zwei Jahre vom TSGV Albershausen bei Stuttgart ausgetragen, dabei präsentieren rund 450 Sportler aus acht Ländern ihre Übungen. Der HSC stand wochenlang auf der Warteliste und musste sich gedulden bis Anfang März die Zusage und Startberechtigung freigegeben wurde.

Diese Meisterschaft wird seit Jahren von Teilnehmern der Welt- und Europameisterschaften als Vergleichswettkampf genutzt, sowie auch intern als ein erster Vergleich vor den kommenden Deutschen Meisterschaften.

Das HSC-Trio in der Meisterklasse um Ronja Hegener, Lucia Kiene und Nele Greiß bildet seit zwei Jahren ein gemeinsames Team und wollte sich außerhalb der NRW-Konkurrenz mit anderen Einheiten messen.

Insgesamt acht Trios in der Alterklasse über 13 Jahre aus den Niederlanden, England, Italien und Deutschland kämpften um die begehrten Treppchenplätze, sowie um den Einzug ins Finale der Besten sechs Einheiten.

Bereits beim Podiumstraining am Donnerstagabend zeigte sich die Konkurrenz in ihrer vollen Stärke, doch davon ließ sich das HSC Trio nicht beirren, sie spulten ihr hart erarbeitetes Programm souverän ab und konnten ihre Nervosität vor dieser großen Bühne deutlich mildern.

Am Freitag dem ersten von insgesamt drei Wettkampftagen war die Dynamikkür gefordert, Hegener, Kiene und Greiß turnten fehlerfrei durch ihr Programm und wurden mit 25,310 Punkten belohnt, dabei ließen sie ein Trio aus Wales hinter sich. Mit der Balancekür vom zweiten Wettkampftag die sich auf starke 26,350 Punkte belief, mussten sich diesmal Italien und die Lokalmatadoren aus Albershausen hinter den Hammern einordnen. Mit der Summe von 51,660 Punkte hat sich das HSC Trio den Finaleinzug gesichert und den deutschen Vergleich gegen Albershausen gewonnen. So zeigten sie am Sonntag ihre Finalübung eine Kombination aus Balance und Tempoelementen, diese Kür wurde ebenfalls fehlerfrei vorgetragen und bescherte erneut tolle 25,660 Punkte. Am Ende des langen Wettkampfwochenendes erreichte der HSC einen mehr als zufriedenstellenden 6. Platz.

An der Spitze turnten die Nationalkaderathletinnen aus England, Deutschland und den Niederlanden in ihrer vollsten Perfektion.

Im Kampfgericht sammelte Andrea Wittenborg Hoyer erstmals internationalen Flair und vergab an zwei Wettkampftagen ihre Punkte.

Im deutschen Vergleich lag der HSC auf dem zweiten Rang, dies lässt hoffnungsvolle Aussichten für die DM in Aachen am 22.-23.06. zu.

Doch vorerst starten bereits am nächsten Wochenende 04.-05.05 sieben Formationen der Sportakrobaten bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften in Nordhorn.

 

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