Volleyball

HSC 08 – DJK Werl: 3:0 (25:12, 25:15, 25:13)

HSC 08 – DJK Werl: 3:0 (25:12, 25:15, 25:13)

Volleyball-Bezirksliga:
Volleyballerinnen siegen mit hochkarätiger Notfallhilfe

Werl gegen getunten HSC chancenlos

HAMM – Hektische Momente erlebten die HSC-Volleyballdamen wenige Stunden vor ihrer wichtigen Bezirksligapartie gegen den routinierten Lokalrivalen aus Werl. Nachdem sich bereits innerhalb der Woche abzeichnete, dass etliche Spielerinnen ausfallen würden, sorgten die krankheitsbedingten Absagen der zuletzt überzeugenden Sina Allzeit und Linda Jakob für absolute Alarmstimmung beim Bezirksligadebütanten. „Natürlich hatte ich für solche Fälle im Vorfeld schon einmal abgeklärt, ob die ein oder andere Spielerin des ehemaligen Oberligakaders aushelfen können“, erklärt HSC-Trainer Pfadenhauer, wie es gelingen konnte, mit Katja Umlauf und Martina Gerein gleich zwei hochkaratige Notfallhelfer aufs Parkett zu zaubern und die Partie klar und deutlich mit 3:0-Sätzen (25:12, 25:15, 25:13) einzufahren.

Allein die Anwesenheit des ehemaligen Leistungstrios der erfolgreichen HSC-Oberligazeiten zeigte gleich doppelt Wirkung: Auf der einen Seite spielte das komplette HSC-Team absolut selbstsicher, während sich auf der anderen Seite die ansonsten so routinierten Werler Spielerinnen sichtbar beeindruckt zeigten. Folgerichtig dominierte die Gastgeberinnen das komplette Spielgeschehen und überzeugte dabei mit einer fehlerfreien Annahmeleistung sowie einem vom gegnerischen Block niemals zu entschärfenden Angriffswirbel. „Natürlich freue ich mich, dass wir so bereits vor den beiden letzten Spielen gegen die bereits feststehenden Absteiger auf keinen Fall mehr in die Relegation müssen. Noch wichtiger ist es allerdings, dass durch dieses Spiel deutlich geworden ist, dass jede einzelne Spielerin noch einmal deutlich zulegen kann, wenn sie neben solch starken Mitstreitern spielt“, hofft der Hammer Trainer darauf, in der Saisonvorbereitung mit dieser Ergänzung auch gegen deutlich spielstärkere Mannschaften anzutreten und dem Spiel seiner Mannschaft so einen anderen Horizont zu geben. Dennoch gilt die Konzentration des Teams zunächst auf die jüngere Zukunft, in der es die Siegesserie fortzusetzen gilt und sich so vielleicht doch noch mit dem vierten Tabellenrang belohnen zu können.

Für den HSC spielten: Berges, Brodowski, Drees, Gerein, Hartfiel, Hesse, Jakob, Klose, Meyer, Y. Schmidt

 

Vorbericht:
Hammer SportClub 2008 – DJK Werl
HAMM – natürlich wirkt sich der unerwartete Sieg der HSC-Volleyballerinnen gegen den Tabellenzweiten aus Soest nicht nur positiv auf das Punktekonto des heimischen Bezirksligisten aus, sondern sorgt bei den Spielerinnen für eine deutlich reduzierte Anspannung vor den ausstehenden drei Saisonspielen. „Natürlich war der Sieg vor allem durch die Art und Weise, wie die Mannschaft selbst kritische Phasen überwunden hat, wichtig für das Selbstbewusstsein jedes einzelnen“, weiß HSC-Trainer Volker Pfadenhauer, wie wichtig das Erfolgserlebnis des vergangenen Spieltags war. Dennoch warnt er davor, das Heimspiel gegen den Tabellenvierten aus Werl am Samstag um 15:00 Uhr in der Franz-Voss-Halle auf die leichte Schulter zu nehmen.
Bereits in der Vorwoche konnte sich seine Mannschaft davon überzeugen, dass selbst der bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Neheim große Probleme mit den routinierten Werlerinnen hatte und die Partie denkbar knapp mit 3:2-Sätzen für sich entscheiden konnte. Nicht nur durch diesen Punktgewinn haben die Ortsnachbarn somit selbst noch die Chance, Zweiter zu werden und sich am Ende für die Relegation zu qualifizieren. „Wir haben bereits im Hinspiel gemerkt, dass wir uns gegen die DJK keine Nachlässigkeiten erlauben dürfen und absolut konsequent zur Sache gehen müssen“, erinnert Pfadenhauer noch einmal an das Hinspiel, in dem sich seine Mannschaft nach einer anfänglichen Führung zu verzetteln drohte, ehe das Angriffsspiel wieder auf Touren kam und der 3:1-Sieg eingefahren werden konnte. Schwierig wird das Unterfangen allerdings auch insofern, als dass die Gegnerinnen ob ihrer großen Erfahrung völlig unbekümmert aufspielen und ihnen das Ergebnis häufig gar nicht so wichtig erscheint. „Man merkt Werl eben an, dass bei den Spielerinnen der Spaß am Wettkampf im Vordergrund steht und selbst starke Phase der Gegner nicht dazu führen, dass Spiele einfach abgeschenkt werden“, weiß Pfadenhauer, dass seine Mannschaft das Heimspiel unter Volldampf angehen muss, um die Punkte in Berge zu behalten.

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