Handball

HSC 08 – TV Ennigerloh 25:21 (10:10)

HSC 08 – TV Ennigerloh 25:21 (10:10)

Handball Herren Bezirksliga

Die lange Winterpause scheint den Berger Handballern nicht allzu gut getan zu haben, denn erneut lieferten sie ein eher schwaches Spiel in der ungewohnten Konrad-Adenauer-Sporthalle ab. Und dennoch können sich alle glücklich schätzen, dass es am Ende zu einem knappen Sieg gegen die Gäste gereicht hat.

Gerade in der ersten Halbzeit funktionierte fast überhaupt nichts, da der HSC fast ausschließlich auf (unüberlegte) Einzelaktionen setzte, die es letztendlich der Ennigerloher Abwehr und dem Torwart relativ leichtmachten. Nur selten wurden mit schnellem Spiel und Bewegung Lücken in den Abwehrverbund gerissen, sodass zur Pause ein torarmes 10:10 zu Buche stand. In der ersten Hälfte durfte sich das Team bei Torwart Tobias Linnemann bedanken, der einige wichtige Paraden zeigte und seine Mannschaft trotz des schwachen Auftritts noch im Spiel hielt.

In der zweiten Halbzeit lief es dann glücklicherweise etwas besser: Die Abwehr stand kompakter, sodass die Berger dann endlich auch zu einigen Gegenstößen gekommen sind. Im Angriff reichten dann zwei bessere Phasen von etwa je zehn Minuten, um sich etwas abzusetzen und in Führung zu gehen. Eine vermeintliche Niederlage wollte über die ganze Partie vor allem Tobias Welink nicht hinnehmen, der stolze neun Tore beisteuerte und ein starkes Spiel ablieferte.

Letztendlich sind die Berger Handballer noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, sodass die Heimserie weiterhin hält. Will man in der Rückrunde allerdings noch etwas Positives erreichen, dann sollte in den kommenden Spielen wieder eine Leistungssteigerung erfolgen.

„Unser Zusammenspiel und die Chancenauswertung waren heute über weite Phasen eine kleine Katastrophe. So werden wir in keinem Fall gegen die spielstärkeren Teams der Liga bestehen können. Wenn wir den Ball mal schnell gemacht haben, dann hat es eigentlich direkt gut funktioniert. Da kommt nur die Frage auf, warum wir nicht über die ganze Partie so spielen und uns zu völlig unnötigen Einzelaktionen bewogen fühlen – das kann nicht unser Anspruch an unser Spielsystem sein. Wir müssen nun endlich wieder an unsere alten Verhaltensmuster anknüpfen und mit positiver Einstellung und kollektivem Zusammenhalt in die kommenden Spiele gehen.“ – so die kritische Einschätzung des Trainergespanns Mähler/Pfleiderer. PT

Für den HSC liefen auf: Linnemann, Pyttel, Riediger (1), Künnecke (4), Bachtrop (3/3), Möllers, Lorenz (1), Kunze-Berdiyarov, Benedikt Welink (3), Tobias Welink (9), Johannpeter (1), Mähler (1), Rhinow (1), Rausch (1)

 

 

Vorbericht:
Hammer SC 2008 – TV Enniger
loh

Nach der nicht zufriedenstellenden Leistung gegen Werne am vergangenen Wochenende, bei der man trotz eines engen Ergebnisses aber verdient verloren hat, empfängt der HSC am kommenden Sonntag um bereits 16 Uhr den TV Ennigerloh.

Die Marschrichtung ist klar: Man möchte nach dem schwachen letzten Auftritt wieder ordentlichen Handball spielen und den eigenen Ansprüchen wieder gerecht werden. Durch die Niederlage in Werne konnte der Soester TV wieder an den Berger Handballern (aktuell Platz 3) vorbeiziehen und Oberaden lautert mit nur einem Punkt weniger schon auf seine Chancen, um in der Tabelle weiter zu klettern.

Der kommende Gast Ennigerloh weist derzeit ein ausgeglichenes Punktekonto von 12:12 Punkten vor und befindet sich aktuell im sicheren Mittelfeld der Bezirksliga. Und dennoch hat das letzte Spiel eindrucksvoll bewiesen, dass man keinen Gegner in dieser Liga unterschätzen darf. Mut macht allerdings weiterhin die eindrucksvolle Heimserie, bei der man saisonübergreifend lange, lange Zeit kein Spiel zu Hause verloren hat.

Positiv gestalten wird sich voraussichtlich die personelle Situation: Bis auf die Langzeitverletzten Schlinkert und Deppenkemper werden alle Spieler am Sonntag zur Verfügung stehen, sodass das Trainergespann Mähler/Pfleiderer auf verschiedene Kräfte und Spielformen zurückgreifen können wird.

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