Volleyball

HSC-Volleyballer mit weißer Weste in die Oberliga

LÜNEN – Sichtlich froh und erleichtert trafen die Oberliga-Männer des Hammer SportClub am späten Samstagabend auf einer gemeinsamen Party ein und ließen es sich natürlich nicht nehmen, noch einmal kräftig auf den Oberliga-Aufstieg anzustoßen. Dabei hatten sie es sich nicht nehmen lassen, auch im letzten Spiel noch einmal Gas zu geben und beim Tabellenvierten Lüner SV mit 3:1-Sätzen (25:20, 17:25, 25:23, 25:21) zu gewinnen und so mit nur einer Niederlage völlig souverän in Liga Fünf aufzusteigen. Dabei spielte es grundsätzlich keine Rolle mehr, dass man überhaupt erst den zweiten Satz in der Rückrunde abgegeben hatte, wenngleich dieser fast das Spiel zum Kippen gebracht hätte.

„Rein sportlich betrachtet wäre der Ausgang dieser letzten Partie völlig egal gewesen, weil auch im Falle einer Hammer Niederlage die Reihenfolge der vier bestplatzierten Teams nicht mehr geändert hätte“, erklärt HSC-Schnellangereifer Lukas Haverkamp, dass er dennoch sehr froh und auch ein wenig stolz darauf ist, die Serie verteidigt zu haben. „Es ist schon noch einmal ein gutes Gefühl, sich auch in diesem bedeutungsarmen Spiel noch einmal zusammen gerissen zu haben“, spricht der Umstand, dass man sich mit ziemlicher Vehemenz gegen die durchaus mögliche Niederlage hatte stemmen können, für die gute Grundhaltung der Mannschaft.

Natürlich hatten die Hammer ein paar Umstellungen vorgenommen, die unter normalen Umständen als kurios und riskant hätten eingestuft werden können. Offensichtlich hatte man sich in Abwesenheit beider Zuspieler aber genau die richtige Marschrichtung zurechtgelegt, um auch gegen den Lüner SV siegreich zu bleiben. „Durch diese Umstellungen waren wir schon ein wenig gezwungen, uns gegenseitig zu helfen und haben so noch einmal den richtigen Drive bekommen, gleich zu Beginn des Spiels klarzustellen, dass man als Meister ungern verliert“, formuliert Jan Bernardy den Grund, warum man selbst im Spiel gegen den Tabellenvierten auch ohne Zuspieler überlegen blieb. Vor allem, als man nach dem verlorenen zweiten Satz auch Gefahr lief, Abschnitt drei abzugeben, setzte man sich auch aufgrund der größeren individuellen Klasse der Hammer Akteure in der entscheidende Phase durch und erzielte die vorentscheidenden Punkte. Mit erneuten Satzführung im Rücken ließ man in Satz vier keine Fragen mehr aufkommen, so dass Lünen fast ein wenig resignierte und sich nicht mehr mit aller Vehemenz gegen die Niederlage wehrte.

Bevor sich die HSC-Volleyballer vorerst in die Beach-Pause zurückziehen wird man sich vor Ostern noch einmal zusammensetzen, um die sportlichen und logistischen Planungen für die kommende Saison voran zu treiben. „Neben der Freude über den sportlichen Erfolg haben wir jetzt aber auch noch einige Aufgaben zu lösen, um fit für die Oberliga zu sein“, weiß HSC-Abteilungsleiter Volker Pfadenhauer dass eben nicht nur auf dem Spielfeld einiges anders werden muss, um richtig Spaß an der Oberliga zu haben.

 

Für den HSC spielten: Bernardy, Boelcke, Breuer, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Meyer, Rentzsch,

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare