Volleyball

HSC-Volleyballer wollen mit Sieg in die Trainingspause

Sorgen der  HSC-Volleyballer unbegründet

 

Mit deutlichem 3:0-Sieg an die Tabellenspitze

  HAMM – Definitiv anders hatten sich scheinbar die Gäste des Hammer Volleyball Verbandslisten ihren Auftritt in Hamm vorgestellt – entsprechend enttäuscht musste die MTG Horst am späten Samstagabend nach der deutlichen 0:3 (14:25, 15:25, 19:25)-Niederlage die Heimreise nach Essen antreten. Dabei hatten sie durch ihr ungewöhnlich forsches Auftreten in der unmittelbaren Spielvorbereitung ganz offensichtlich auf Seiten der Gastgeber noch einmal für einen letzten kleinen Motivationskick gesorgt und sich ganz offensichtlich einen Bärendienst erwiesen.

Bedingt durch eine Autopanne des Schlüsselinhabers konnten die Gastgeber die Franz-Voss-Halle erst um kurz nach 18:00 Uhr öffnen, hatten dann aber das Spielfeld 18:20 Uhr und somit zehn Minuten früher als die geforderte Stunde vor Spielbeginn spielbereit. Was die Gäste dann genau dazu veranlasste, einfach ungefragt und ohne Abstimmung das gesamte Spielfeld für sich allein zu beanspruchen, wird ein Geheimnis der Ruhrgebietsmannschaft bleiben. „Für gewöhnlich teilen sich die Mannschaften das Spielfeld zur Vorbereitung des Aufschlag-und Annahmespiels, schlagen jeweils über die Köpfe der Annahmespieler der anderen Mannschaft auf und erweitern das Ganze in oberen Ligen auch noch durch Angriffsbälle, die dosiert neben den gegnerischen Annahmespielern platziert werden, wenn die Situation das zulässt“, zeigt sich HSC-Abteilungsleiter schon überrascht, dass es hier zu einem eher ungewöhnlichen Vorgehen gekommen ist. Wie sich dieser Affront auf die Stimmungslage der heimischen Volleyball-Männer auswirkte, sollte die MTG Horst dann innerhalb der nur knapp 60-minütigen Spielzeit erleben.

Was auch immer die nur knappe 2:3-Niederlage der Essener gegen den starken TV Dresselndorf ausgelöst hatte, blieb angesichts der Dominanz der Gastgeber völlig im Verborgenen. Der HSC diktierte das Spielgeschehen nahezu nach Belieben und erwies sich in allen Spielbereichen als die deutlich stärkere Mannschaft. Vor allem der gegnerische Angriff erwies sich als wenig durchschlagkräftig, so dass HSC-Libero Patrick Lange wenig Mühe hatte, seine Abwehrreihen zu organisieren. Auch Daniel Gerner auf der Zuspielposition hatte offensichtlich viel Freude daran, seine Angreifer oft komplett frei zu spielen. „Es ist schon toll zu sehen, dass Daniel in seinem dritten Spiel bei uns schon so gut mit den Angreifern harmoniert“, erteilt ihm Robin Breuer an diesem Tag ein Sonderlob. Gemeinsam lies die Mannschaft über zweieinhalb Sätze lang keinen Zweifel daran, dass man sich an diesem Tag die Tabellenspitze sichern wollte. Der unweigerliche kleine Einbruch in der Mitte des dritten Spielabschnitts sollte indes nur eine kleine Betriebsstörung bleiben, da sechs Punkte in Folge dafür sorgten, dass auch Satz drei mit nur 19 Gegenpunkten an den HSC ging. Somit bleiben dem HSC jetzt vier intensive Trainingswochen, um sich auf die Spiele gegen den einzig noch ungeschlagene Konkurrenz aus Dortmund und Dresselndorf vorzubereiten und so den Platz an der Sonne zu verteidigen.

 

Für den HSC spielten: Boelcke, Breuer, Gerner, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Ritter,

 

Unbeschreiblicher Jubel nach erstem Saisonsieg

 

Neues Bezirksliga-Team überrascht mit Sieg in Lünen 

HAMM – Völlig zu Recht lagen sich die Spieler der neu formierten zweiten Herrenmannschaft des Hammer SportClubs nach ihrem verwandelten Matchball zum 3:0 (25:20, 25:23, 26:24)-Sieg in den Armen und feierten ausgelassen den unerwarteten ersten Sieg im zweiten Saisonspiel. Dabei weiss ganz sicher jeder, der schon einmal mit einer Mannschaft egal in welcher Sportart ins Rennen geht, dass es fast nichts wichtigeres gibt, als zumindest in einem Spiel im Saisonverlauf einen eigenen Sieg einzufahren. „Es ist schon ungeheuer schwierig, sich die positiven Ansätze und Steigerungen einer Mannschaft über ein Jahr lang schön zu reden, wenn beim Abpfiff jeweils die anderen Jubeln“, weiß HSC-Abteilungsleiter Volker Pfadenhauer um die besondere Bedeutung des ersten Dreiers des Bezirkliga-Teams. Dabei spiel ganz sicher nur eine untergeordnete Rolle, dass auch der Lüner SV sein Nachwuchsteam in der Bezirksliga an den Start bringen muss, da die unteren Spielklassen einfach nicht mehr vorhanden sind. Die Aufbaumannschaft des HSC nutzte vor allem im ersten Satz die eigenen körperliche Überlegenheit, behielt aber gegen einen immer stärker abwehrenden Lüner SV im zweiten und dritten Satz trotz des knapperen Spielverlaufs die Nerven. Selbst der Rückstand des dritten Satzes konnte egalisiert werden, so dass in der Satzverlängerung der viel umjubelte erste Sieg eingefahren werden konnte.

 

Für den HSC spielten: Barth,  Dzudtsov, Groth, Kortmann, Langenhorst, Nguyen, Pelzer, Rosenstein, Tola,

 

———-Vorberichte————

 

Gäste aus Horst überraschen mit starker Leistung gegen Meisterschaftsfavoriten

HAMM – Vor ihrem nächsten Heimspiel am Samstagabend um 19:30 Uhr in der heimischen Franz-Voss-Halle sind sich die Spieler des heimischen Verbandsligisten in einem Punkt absolut einig: Nur allzu gern würde man mit einem erneuten Sieg in die vierwöchige Wettkampfunterbrechung gehen um so sich dort den Feinschliff für die Topspiele der Hinrunde holen zu können. Dazu bedarf es in der Partie gegen die MTG Horst in jedem Fall erneut einer konsequenten Vorstellung, überraschten die Essener in der Vorwoche doch mit einer denkbar knappen Fünf-Satz-Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Dresselndorf.

In jedem Fall werden sich die Hammer Volleyballer im dritten Spiel mit erneut mit einer Veränderten Startformation präsentieren, wobei hier gegenüber dem Vorjahr ebenfalls eine deutliche Stärkung der Mannschaft zu verzeichnen ist. Sowohl gegen Soest als auch in der Vorwoche gegen Bottrop überzeugte der HSC in verschiedensten Aufstellungsvarianten, so dass das Trainerteam vor dem Spitzenspiel vor der Qual der Wahl steht, mit welcher Startig-Six man denn ins Rennen gehen wird. Auf jeden Fall wird dabei Zuspieler Daniel Gerner auf dem Spielfeld stehen da Carsten Pahlplatz nicht zur Verfügung stehen wird. „Gerade gegen Bottrop hat Daniel gezeigt, was in ihm steckt und in allen vier Sätzen allein zugespielt“, sah Pahlplatz in der Vorwoche keine Notwenigkeit, selbst in die Spielgestaltung einzugreifen, auch wenn der Partie zum Ende noch einmal zu kippen drohte. „Daniel hat auch in der Phase, als wir mit 19:24 hinten lagen, völlig ruhig agiert“, zeigt er sich mit der Leistung des Neuzugangs sehr zufrieden. Ihm stehen dabei nicht weniger als vier Schnellangreifer zur Verfügung, die allesamt in den ersten beiden Spielen überzeugen konnten. Der HSC wird somit definitiv von Beginn an richtig Gas geben, da im Zweifel durch entsprechende Wechsel Regenerationsmomente geschaffen werden können. Gerade gegen den erfahrenen Gegner wird es aber auch darauf ankommen, dass der HSC auch bei den Angriffen über die Außenpositionen absolut entschlossen zu Werke gehen wird, da Horst ganz sicher ebenfalls bis zu den Haarspitzen motiviert in der Berger Voss-Halle antreten wird. „Hier haben wir besonders im ersten Heimspiel gegen Soest noch viele Fahrkarten geschossen“, gibt Jan Bernrady als daran sicherlich nicht Unbeteiligter zu, dass er hier deutliche Steigerungsmöglichkeiten sieht. Zusätzlich dürfte der Umstand, dass die Essener in der Vorwoche erst im Tie-Break mit 13:15 gegen den starken TV Dresselndorf unterlagen, Indiz genug sein, dass die MTG sehr ambitioniert auflaufen wird. Gerade hier dürfte der Reiz der Partie liegen, da die heimischen Volleyballer besonders dann, wenn sie von Beginn an gefordert sind, ihren stärksten Leistungen zeigen.

 

HSC-Mannschaft ohne Druck gegen Lünen 

HAMM – Vor ihrem zweiten Spiel nach ihrer Gründung zeigt sich die junge zweite Herrenmannschaft des Hammer SportClubs in jedem Fall schon einmal deutlich weniger nervös als in der Vorwoche beim Heimdebut gegen den SLC Bockum-Hövel. Vor dem ersten Auswärtsspiel am Samstag um 15:00 beim Lüner SV, das Jan Gonsirowski als Team-Koordinator noch immer in Rubrik „vorsichtiges Kennenlernen“ einstuft, gilt es aber erstmals auch darum, die Erkenntnisse der deutlichen Niederlage zum Saisonauftakt in das Spielgeschehen einfließen zu lassen. Da auch an diesem zweiten Spieltag nicht der komplette Reigen der verbandligaerfahrenen Spieler zur Verfügung steht, können die verbleibenden erfahrene Kräfte auf dem Feld natürlich in erster Linie eine moralische Unterstützung bieten. „Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, uns lange zu wehren, um so in der Spielsituation möglichst viele Chancen zu bekommen, uns zu behaupten“, weiss auch Ralf Barth, dass die Ergebnisse natürlich erst mittelfristig erfolgreicher gestaltet werden können. Dennoch hofft er auf eine erneute kleine Steigerung im frischen HSC-Team, bevor die vierwöchige Wettkampfunterbrechung anstehen wird.

 

 

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