Volleyball

HSC-Volleyballerinnen holen wichtige Punkte im Schlüsselspiel

HSC-Volleyballerinnen holen wichtige Punkte im Schlüsselspiel

Bezirksliga Damen
TuS Nuttlar – HSC 08 (25:20; 25:10; 25:17)

MESCHEDE – Einen ganz wichtigen Sieg konnten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClub am späten Samstagnachmittag in Meschede einfahren. Mit ihrem in der Deutlichkeit aber nicht unbedingt erwarteten letztlich klaren 3:0-Sieg (25:20; 25:10; 25:17) gegen den unmittelbaren Konkurrenten schafften es die heimischen Volleyballerinnen, sowohl an Nuttlar als auch an Meschede, das gleichfalls mit 0:3 verloren hatte, vorbei zu ziehen. Dabei liegt man jetzt zwar nur mit einem Punkt Vorsprung auf den Tabellensiebten auf dem fünften Tabellenrang, hat sich aufgrund des besseren Satzverhältnisses und des gegenüber den beiden Teams aus dem Sauerland leichteren Restprogramms nunmehr beste Voraussetzungen geschaffen, um aus eigener Kraft der ungeliebten Relegation nach den Osterferien aus dem Wege zu gehen.

Dabei sah es jedoch anfänglich so aus, als sollte sich der Kampf um die heiß begehrten Punkte zu einem zähen Ringen werden, erwies sich der HSC im ersten Satz als das geringfügig bessere zweier lethargisch wirkendender Teams. Trotz einer relativ großen Eigenfehlerquote behielten die Hammer Spielerinnen die Oberhand, schafften es aber zunächst nicht, den psychologischen Vorteil zu einer deutlich aggressiveren Spielweise zu nutzen. „Wir haben das grundsätzliche Problem dann aber zum Glück schnell in den Griff bekommen“, erklärt HSC-Trainer Volker Pfadenhauer vielsagend, der offensichtlich beim 5:6-Zwischenstand die richtigen Worte gefunden hatte, um die Bremse bei seinen Spielerinnen zu lösen. Innerhalb weniger Minuten wandelte sich das Blatt vollends, der HSC ließ bei 20 eigenen Punkten nur noch vier Gegenpunkte zu und stellte die eigene Überlegenheit endlich auch deutlich wahrnehmbar dar. Nuttlar zeigte sich tief beeindruckt und fand einfach kein Mittel, den inzwischen auf Hochtouren laufenden HSC-Express zu stoppen. „Dieser Sieg war ungemein wichtig, auch wenn wir natürlich im letzten Saisonviertel weiter punkten müssen“, freut sich der HSC-Coach, dass er die kommenden drei spielfreien Wochen nutzen kann, um die Mannschaft auf das Saisonfinale einzustellen.

Für den HSC spielten: Allzeit, Berges, Brodowski, Drees, Hartfiel, Hesse, Jakob, Klose, Meyer, Schellok, Wüste

 

 

Vorbericht:
TuS Nuttlar – Hammer SportClub 2008

HAMM – Gleich doppelten Grund, besonders motiviert in die Partie am Samstag um 16:30 Uhr in Meschede gegen den TuS Nuttlar zu gehen, haben die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs: Einerseits sitzt der Stachel der unglücklichen 2:3-Niederlage des Hinspiels noch tief, andererseits stehen in der Partie mehr als die drei Punkte auf dem Spiel, wenn die Tabellennachbarn der Hinrunde gegeneinander antreten. „Da die beiden Tabellenletzten bisher alle Spiele verloren und Neheim als Spitzenreiter alles gewonnen hat, geht es bei den verbleibenden sechs Mannschaften natürlich entsprechend eng zu“, befürchtet HSC-Trainer Pfadenhauer, dass er mit seiner Mannschaft trotzt guter Leistungen im ersten Bezirksligajahr bis zum Saisonfinale kämpfen muss. Während normaler Weise sieben Siege zum direkten Klassenerhalt ausreichen, kann es dem HSC passieren, dass man das bisher 15 Zähler aufweisende Punktekonto fast noch verdoppeln muss, um der Saisonverlängerung nach den Osterferien zu entgehen.

Demzufolge werden die Punkte in diesem Duell heiß begehrt sein, da Nuttlar im Falle eines erneuten Sieges auf sechs Punkte Vorsprung enteilen würde. Aber nicht nur die Sauerländerinnen wissen um die Bedeutung des Spiels. Auch auf Hammer Seiten ist man sich der Brisanz voll und ganz bewusst und wird entsprechend energisch auftreten. „Wir müssen eben nach der Leistungssteigerung der Vorwoche noch eine Schüppe drauflegen und dürfen keinesfalls nachlassen, wenn Nuttlar den Kampf annimmt“, hofft der HSC-Coach, dass seine Mannschaft nach dem Drehen Spiels nach einem Satzrückstand in der Vorwoche endgültig realisiert hat, wie stark sie wirklich sein kann, selbst wenn sie unter Druck gerät und der Gegner stärker aufkommt.  Die Mannschaft wird in Meschede garantiert Vollgas geben, ohne dabei kopflos zu agieren und versuchen, Ihre Stärken im Aufschlagsspiel und im Angriff in die Waagschale zu werfen. „Wir haben uns im Hinspiel einfach zu oft aus dem Konzept bringen lassen und am Schluss eben nicht mehr an unsere Chance geglaubt“, versichert die seit diesem Spiel immer stärken werdende Linda Jakob, gemeinsam mit ihrer Mannschaft um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen.

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