Volleyball

Damen und Herren nach Siegen Weihnachtsmeister

HSC-Volleyballerinnen krönen Top-Jahresbilanz – Sieg im Spitzenspiel sichert Platz-1

SV Lüttringen – Hammer SportClub 1:3 – (19:25, 22:25, 25:22; 20:25)
Volleyball Damen Bezirksliga 

Ein wahrlich traumhaften Jahresabschluss können die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs feiern: Mit einem 3:1-(25:19, 25:22, 22:25; 25:20) Sieg beim Aufstiegsfavoriten belohnen sich die HSC-Damen mit dem ersten Tabellenrang quasi selbst für ein unglaublich erfolgreiches Jahr 2018. Ausgerechnet der SV Lüttringen war es, der den heimischen Volleyballerinnen zu Jahresbeginn die einzige Niederlage zugefügt hatte und jetzt eben erleben musste, dass die überragende Bilanz eben nicht von ungefähr kommt, sondern die HSC-Mannschaft einiges dazu gelernt hat.

Dabei merkte man dem HSC deutlich an, dass man angesichts der beiden deutlichen Niederlagen der Vorsaison keinesfalls gewillt war, erneut als Punktelieferant herzuhalten. Aggressiv viel selten zuvor, aber dennoch cool und überlegt agierten man von Beginn an und dominierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Offensichtlich war man auf Seiten der Gastgeber von der Vehemenz des Hammer Spiels etwas überrascht, zumal der HSC nach deutlich gewonnenem ersten Satz auch im zweiten Spielabschnitt nicht nachließen, sondern vorentscheidend mit 2:0 Sätzen in Führung gingen. „Anders als in der Vorsaison haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn auch Lüttringen zu eigenen Punkten kam“, freut sich HSC-Trainer Pfadenhauer, dass seine Spielerinnen stets an die eigene Chance glaubten. Selbst als der SV Lüttringen eine kleine Hammer Schwächephase im dritten Satz nutzen konnte und acht Punkte wegzog, verlor man nie die Zuversicht und schaffte fast, Lüttringen noch abzufangen. Der Satzanschluss hatte vor allem auf Lüttringer Seite enorm Kraft gekostet, so dass der HSC den Schwung der Aufholjagd direkt in den nächsten Satz mitnehmen und hier das Spielgeschehen bestimmten. „Wir waren heute eben ein bisschen besser als Lüttringen und können einfach stolz auf das Erreichte sein“, freut sich Christine Drees, dass sie der Mannschaft ein wenig helfen konnte, sich zum Meisterschaftsfavoriten zu entwickeln. So wird das Team die Moment nicht zu lange genießen, sondern direkt nach dem Neujahrstag beginnen, sich auf die Ende Januar beginnende Rückrunde vorzubereiten, in der es garantiert nur das Ziel des Meistertitels geben wird.

Berges, Drees, Hartfiel, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schellok, Schmidt, Weber, Wüste

 

HSC-Volleyballer entzaubern Dresselndorf

TV Dresselndorf – Hammer SportClub 1:3 – (26:24, 15:25, 22:25, 11:25)
Volleyball Herren Verbandsliga

Mit einer fulminanten Leistung verabschieden sich die Volleyballer des Hammer SportClubs aus dem Volleyball-Jahr 2018: Auch wenn der Titel des Weihnachtsmeisters angesichts des erst im Januar 2019 auszutragenden letzten Hinrundenspiels allenfalls eine symbolische Bedeutung hat, sorgt der 3:1-(24:26, 25:15, 25:22; 25:11) Sieg im Spitzenspiel im Siegerland dafür, dass der HSC seinen Aufstiegstraum weiter träumen darf.

Dabei zeigte sich, dass am Samstagabend zwei Mannschaften aufeinandertrafen, denen beiden bewusst war, dass vieles auf dem Spiel stand. Mit einem Sieg hätte Dresselndorf auf angesichts der Mittelmäßigkeit der übrigen Konkurrenz auf fast uneinholbare Fünf Punkte Vorsprung davonziehen können, so dass der HSC zum Siegen verdammt war. Auf dem Spielfeld lieferten sich die beiden Konkurrenten dann auch vom ersten Ballwechsel an ein heißes Duell, bei dem sich die Hammer Volleyballer im ersten Spielabschnitt von der hitzigen Atmosphäre anstecken ließen. Anstelle den anfänglichen Vorsprung einfach zum Satzgewinn zu nutzen, verlor man angesichts der lauten Kulisse und einiger Unstimmigkeiten bei der Regelauslegung des Schiedsgerichts ein wenig den Faden, so dass Dresselndorf die vorweihnachtlichen Punktegeschenke annahm und den ersten Satz für sich entschied.

„Wir haben dann ganz ruhig besprochen, dass wir uns ausschließlich mit unserem eigenen Spiel beschäftigen wollen“, erklärt Spielertrainer Carsten Pahlplatz, wie es dem HSC dann gelingen konnte, den zweiten Satz souverän mit nur 15 Gegenpunkten einzufahren. Rein spielerisch erwies man sich als das überlegene Team, wobei neben einem bärenstarken Block die Leistung von Patrick Lange auf der Libero-Position den offensichtlichen Unterschied zum Spiel der Siegerländer ausmachte. Natürlich warfen die Gastgeber danach noch einmal alles in die Waagschale wobei auch das Publikum einiges dazu beitrug, dass der TV Dresselndorf doch noch einmal kurz auf eine Wende im  

Spielgeschehen hoffen durfte. Doch die HSC-Männer hatten aus den Fehlern des ersten Satzes gelernt und behielten auch in den knappen Phasen einen kühlen Kopf. „Natürlich sind wir teilweise provoziert worden, was angesichts dessen, was auf dem Spiel stand, vielleicht auch ein wenig verständlich ist“, beschreibt Pahlplatz, dass es wahrlich nicht einfach war, weiterhin ruhig am eigenen Konzept festzuhalten. Um so mehr scheint er sich nach dem verwandeln des Matchballes darauf zu freuen, dass somit die Entscheidung um den Aufstieg in die Oberliga endgültig erst am vorletzten Spieltag im März zu fallen, und sich eben dann die heimische Franz-Voss-Halle ebenso zu einem Hexenkessel entwickeln dürfte.

 

Starke Leistung nicht durch Satzgewinn belohnt – Verbandsliga-Reserve verliert am Sorpesee

RC Sorpesee – Hammer SportClub 3:0 – (25:23, 25:15, 27:25)
Volleyball Herren Bezirksliga

 

Trotz zweier starker Sätze bei der 0:3-(23:25, 15:25, 25:27)-Niederlage blieb der HSC-Nachwuchsmannschaft nur die erneute Erkenntnis, dass starke Leistungen eben manchmal nicht reichen, um beim Volleyball Spiele zu gewinnen. „Natürlich kostet es Kraft, immer wieder darauf hinzuweisen, wie dicht wir vor Teilerfolgen stehen und dass wir irgendwann davon profitieren werden, dass wir uns im Moment noch manchmal vergeblich bemühen“, bestätigt HSC-Spielertrainer Jan Gonsirowski, dass er den Spielen seiner Mannschaft weiterhin viel Positives abgewinnen kann. Dabei muss er selbst auch verkraften, dass Rückschläge wie der knapp verloren erste Satz im Spiel gegen den RC Sorpesee dann bei seinen jungen Mitstreitern für ein bisschen Frust sorgen können und sich die aufkommende Unsicherheit dann eben auch einmal für deutliche Satzergebnisse sorgen kann. Dass der HSC schlussendlich mehr kann, als es die 15 Punkte im zweiten Spielabschnitt vermuten lassen, zeigte sich dann im weiteren Verlauf der Partie. Die Nachwuchsmannschaft gab sich keinesfalls auf, sondern kämpfte sich erneut in die Partie zurück, wenngleich erneut in der Satzverlängerung der Gegner erfolgreich blieb. Dennoch ist man auf Hammer Seiten glücklich, in der Hinserie beim Neustart einer Mannschaft in der vermeintlich zu starken Bezirksliga, gezeigt zu haben, dass man phasenweise mehr als nur mithalten kann.

Barth,  Dzudtsov, Gonsirowski, Geissler, Grote, Kortmann, Langenhorst, Lindemann, Nguyen, Rosenstein, Tola

 

Vorbericht:

HSC-Volleyballteams wollen Weihnachtsmeister werden – Damen und Herren mit Topspiel zum Jahresabschluss

HAMM – Besser hätten selbst gewiefte Autoren ein Drehbuch kaum schreiben können, als es der bisherige Saisonverlauf und die Ansetzung der Spielpaarungen an diesem letzten Spieltag im Jahr 2018 für die beiden ersten Mannschaften des Hammer SportClubs vorsieht: Sowohl die Herren als auch die Damen können an diesem letzten Spieltag ein äußerst erfolgreiches Jahr krönen und sich jeweils durch einen Sieg im Spitzenspiel gegen die unmittelbare Konkurrenz den Titel des Weihnachtsmeisters sichern.

Dabei machen die Verbandsliga-Männer keinen Hehl daraus, dass alles andere als ein Sieg beim am Samstag um 19:00 Uhr im Siegerland stattfindenden Spitzenspiel gegen den TV Dresselndorf eine herbe Enttäuschung wäre. „Wir wollen im zweiten HSC-Jahr einfach in die Oberliga zurück und dazu müssen wir gegen Dresselndorf gewinnen“, formuliert Jan Bernardy relativ unverblümt, mit welchen Ambitionen er mit seinen Mitstreitern in das vorentscheidende Wochenende geht. Dabei dürfte er mit seinem Team vor allem deshalb besonders unter Druck stehen, da sich Dresselndorf bisher nur einen Punktverlust geleistet hatte, während der HSC bereits ein komplettes Spiel abgeben musste. Somit würde im Fall eines Dresselndorfer Sieges der Vorsprung auf fünf Punkte anwachsen, die aufgrund der Ausnahmestellung der beiden führenden Mannschaften nur schwerlich in der Rückrunde aufzuholen wären. Somit sind die HSC-Männer förmlich zum Siegen verdammt, wobei sie mehrfach beweisen konnten, dass sie sich gerade in solchen Drucksituationen zu Höchstleistungen pushen können.

Deutlich leisere Töne schlugen dagegen die Frauen der ersten Damenmannschaft in den zurückliegenden Monaten an, obwohl sie fast unbemerkt eine noch erfolgreichere Bilanz als die männlichen Abteilungskollegen aufweisen können. Im gesamten Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksliga musste die Mannschaft lediglich eine einzige Niederlage hinnehmen. Nach der Aufaktniederlage gegen den SV Lüttringen zu Jahresbeginn gewannen die  Volleyballerinnen alle Spiele des Jahres 2018, so dass auch sie vor dem letzten Schritt stehen, mit einem Sieg im Spitzenspiel den Jahreswechsel von Tabellenplatz eins aus zu erleben. Pikanter Weise spielen die HSC-Damen dabei genau gegen jenes Team, dass Ihnen die einzige Niederliga zugefügt hatte. „Es wäre natürlich ein traumhafter Abschluss, wenn wir die positive Entwicklung der letzten 18 Monate am Sonntagmorgen mit einem Sieg in Lüttringen abrunden könnten“, würde sich HSC-Trainer Pfadenhauer freuen, wenn sich seine Damen quasi selbst für Ihre harte Arbeit belohnen könnten. Allerdings erwiesen sich die Sauerländerinnen in den beiden Partien der Vorsaison als unhandlicher Gegner, gegen den es gleich zwei 3:0-Niederlagen zu verkraften gab. Somit darf man sicher gespannt sein, ob sich das HSC-Spiel inzwischen derart weiterentwickelt hat, dass man den Favoriten deutlich mehr fordern und somit vielleicht doch ins Wanken bringen kann. „Wir werden auf jeden Fall in diesem Spiel richtig Gas geben und es Lüttringen keinesfalls so leicht wie im Januar machen“, verspricht Mittelangreiferin Mara Berges, dass sie sich gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen noch einmal kräftig ins Zeug legen wird.

Unabhängig vom Ausgang der beiden Spitzenspiele werden sich alle HSC-Volleyball-Teams dann am Montagabend zum traditionellen Weihnachturnier treffen, bei dem man in jedem Fall auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Inzwischen laufen inklusive der Hobbyteams neun  Mannschaften im HSC-Trikot auf und rechtzeitig zum Weihnachtsfest konnte die  Marke von 200 Abteilungsmitgliedern erreicht werden, so dass Leistungen der beiden Spitzenteams inzwischen auf einer sehr bereiten Basis fußen.

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