Volleyball

1. Mannschaften mit deutlichen Siegen, Reserve ohne Punkte

HSC-Volleyballerinnen dominieren Spitzenspiel – Unerwartet wenig Probleme gegen den TuS Nuttlar
TuS Nuttlar – Hammer SportClub 0:3 – (12:25, 14:25, 17:25)

WERL – Mit ihrem vierten Sieg im vierten Spiel konnten die HSC-Volleyballerinnen am frühen Sonntagmittag deutlich untermauern, dass sie trotz des zerklüfteten Spielplans keine Probleme haben, auch gegen die unmittelbare Konkurrenz, um die Spitzenplätze souverän ihre Leistungen abzurufen. Dabei geben die heimischen Volleyballerinnen aber zu, dass sie doch einigermaßen verwundert die fehlende Gegenwehr beim glatten und ungefährdeten 3:0- (25:12, 25:14, 25:17) Erfolg über den TuS Nuttlar waren. „Es war schon beeindruckend, dass wir Nuttlar von Beginn an derart unter Druck setzen konnten, dass man vor allem in den ersten beiden Sätzen nie das Gefühl hatte, die Partie könne noch einmal kippen“, beschreibt HSC-Trainer Volker Pfadenhauer die Überlegenheit seiner Mannschaft, die offensichtlich jegliche Hoffnung der jungen Kontrahentinnen, das Spitzenspiel für sich zu entscheiden, im Keim erstickte. Wie gegen Werl vor vier Wochen gelang es dem HSC durch ein effektives taktisches Aufschlagspiel, Nuttlars Spielaufbau empfindlich zu stören, so dass nicht nur viele direkte Punkte eingefahren werden konnten, sondern Nuttlar eben auch kaum durchschlagskräftige Angriffsaktionen inszenieren konnte. Erst als der HSC angesichts der 2:0-Satzführung die Zügel ein wenig schleifen ließ, konnten die Sauerländerinnen den Satz ausgeglichener gestalten, wobei ein kurzes Anziehen beim 17:17-Zwischenstand reichte, um den letzten Nuttlarer Widerstand zu brechen. Somit richtet sich die Hammer Aufmerksamkeit auf das in 14 Tagen stattfindende Spitzenspiel gegen den Aufstiegsfavoriten SV Lüttringen, bei dem die Frage nach der Herbstmeisterschaft ultimativ geklärt wird.

Berges, Drees, Hartfiel, Hesse, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schmidt, Weber, Wüste

 

Warmschießen für das Topspiel – Verbandsliga Volleyballer lösen endlich die Handbremse
Hammer SportClub  – SG Volleys Marl 3:0 – (25:8, 25:11, 25:12)

HAMM – Wenn es noch irgendeines Nachweises bedurft hätte, dass die Hammer Verbandsliga-Volleyballer in ihrem zweiten Jahr im HSC-Trikot den Aufstieg in die Oberliga schaffen wollen, dürfte der überdeutliche 3:0- (25:8, 25:11, 25:12) Sieg gegen die Volleys aus Marl ein deutliches Indiz sein, dass sich der Hammer SportClub rechtzeitig vor dem Top-Spiel in 14 Tagen auf einem guten Weg befindet. „Es hat heute allen richtigen Spaß gemacht, von der guten Trainingsarbeit der letzten Wochen profitieren zu können, vielleicht auch gerade, weil Marl nicht mit der allerstärksten Besetzung aufgelaufen ist“, beschreibt Carsten Pahlplatz das Hochgefühl, dass der Kanter-Sieg seiner Mannschaft auslösen konnte.

Natürlich ist dabei nicht ganz von der Hand zu weisen, dass gegen den Nachfolger des Volleyballclubs Marl auch eine gehörige Portion Frustbewältigung erfolgte, da trotz der jeweils dreifachen Punkterfolge in den letzten Wochen auch immer wieder ein wenig Sand im Getriebe absolute Spitzenleistungen verhinderte. „Auch wenn wir absolut auf das entscheidende Spiel gegen Dresselndorf fokussiert sind, hat man heute bereits beim Einspielen gemerkt, dass wir die vermeintliche Marler Unterlegenheit nutzen wollen, um es richtig krachen zu lassen“, gibt Jan Bernardy zu, dass sich die Mannschaft vor der Partie in der Kabine auch für das Duell mit dem Vorletzten einiges vorgenommen hatte.

So war vom ersten Ballwechsel an zu erkennen, dass man sich auf Hammer Seiten keinesfalls damit begnügen wollte, das Spiel irgendwie für sich zu entscheiden. Obwohl man niemals den Eindruck hatte, Marl könnte den Tabellenzweiten an diesem Tag in irgendeiner Form gefährden, ging man trotz des sich schnell einstellenden Vorsprungs konsequent jedem Ball nach. Ganz offensichtlich fanden die Hammer Angreifer großen Gefallen daran, die sich bietenden Angriffschancen krachend zu verwandeln. „Natürlich fällt einem ein solches Kombinationsspiel gegen einen nicht ganz so starken Gegner leichter. Dennoch war es für uns wichtig zu sehen, dass das, was wir seit Wochen im Training vorbereiten, nun auch im Spiel abrufbar ist“, sieht Carsten Pahlplatz hier wichtige Weichenstellungen für das entscheidende Spiel in zwei Wochen, auch wenn mit Dresselndorf ein ganz anderes Kaliber auf den HSC wartet. Egal in welcher Besetzung der HSC agierte, blieb man haushoch überlegen, so dass auch hier davon auszugehen ist, dass man im Spitzenspiel durchaus auch personell einige Varianten parat haben wird. Auch wenn die Voraussetzungen dann völlig anders sein werden, dürfte die Gastgeber bis dahin von der euphorischen Stimmung profitieren, als dass Vieles in den beiden Trainingswochen leichter fallen wird.

Bernardy, Boelcke, Gonsirowski, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Pahlplatz, Rentzsch, Ritter

 

Achtungserfolg trotz vieler Wechsel – Verteilte Spielanteile wichtiger als Punkte
Hammer SportClub – TSV Bigge-Olsberg 1:3 – (26:24, 14:25, 10:25, 17:25)

HAMM – So ein klein wenig muss sich das Spielertrainer-Duo der Verbandsliga-Reserve der HSC-Volleyballer schon in jeder Partie entscheiden, wie man die Prioritäten der Spielanlage denn definieren will. Dabei wird auch nach der 1:3- (26:24, 14:25, 10:25, 17:25) Niederlage gegen den TSV Bigge-Olsberg deutlich, dass viele Spielerwechsel nicht zwangläufig zu einer Schwächung der Mannschaft führen müssen, die vielen Umstellungen aber gerade für junge Spieler, die eben noch relativ unerfahren agieren, zu einer erhöhten Fehlerquote führen können. „Natürlich kostet es uns Kraft, trotz der dritten Niederlage in Folge das Positive in den Vordergrund zu rücken, da unsere Satzgewinne zeigen, dass wir zumindest phasenweise mithalten können“, beschreibt Spielertrainer Jan Gonsirowski das Problem, die Leistung eben nicht immer am Spielergebnis ablesen zu können. „Wir wollen weiterhin möglichst vielen Nachwuchsspielern die Chance geben, Erfahrungen zu sammeln und werden deshalb auch weiterhin fleißig durchwechseln. Uns ist einfach bewusst, dass man nur lernen kann, wenn man eben in Punktspielen auf dem Parkett steht“, lässt er keinen Zweifel daran, dass der HSC an seinem Konzept festhalten will. Vor allem im ersten Satz zeigte man sich auch gegen die Sauerländer, die den HSC-Bezwinger SLC Bockum-Hövel deutlich geschlagen hatten, nicht chancenlos ist. Mit aller Vehemenz konnte der erste Satz gewonnen werden, ehe der TSV dann die Oberhand gewann und das Spiel noch drehen konnte.

Barth,  Dzudtsov, Gonsirowski, Groth, Kortmann, Langenhorst, Lindemann, Nguyen, Rosenstein, Tola, Tröster

 

Vorberichte:

HAMM – Anders als vielen Ortes üblich will sich bei den Verbandsliga-Volleyballern des Hammer SportClub auch am ersten Dezember wahrlich noch keine vorweihnachtliche Besinnlichkeit einstellen. Vielmehr herrscht vor den letzten beiden Spieltagen des so erfolgreichen Jahres 2018 emsige  Betriebsamkeit, gilt es für die heimischen Spieler doch darum, mit einem Heimsieg am Samstagabend um 19:30 Uhr gegen die Volleys aus Marl einen perfekten Spannungsbogen für das Topspiel beim Tabellenführer aus Dresselndorf zu spannen.

„Natürlich fällt es uns schwer, nicht schon an Duell in 14 Tagen zu denken“, gibt Carsten Pahlplatz auf Hammer Seiten zu, dass man aufpassen muss, in der Vorfreude auf das Spitzenspiel den Weg dorthin zu unterschätzen. „Wir müssen uns nichts vormachen, dass die Partie im Siegerland nur dann wirklich brisant ist, wenn wir auch am Samstag drei Punkte einfahren und es somit ein echtes Endspiel um die Herbstmeisterschaft geben wird“, weiß er nur zu genau, dass sein Team noch immer durch die ärgerliche Niederlage gegen Königsborn unter Zugzwang steht und auch gegen Marl zum Gewinnen verdammt ist. Allerdings hatte die Mannschaft nach dem Punktverlust zuletzt zwei Mal bewiesen, dass man mit dem Erfolgsdruck ganz gut umgehen kann und keinesfalls nervös in das letzte Heimspiel dieses Jahrs gehen muss. Fast scheint es, als brauche man eben genau diese positive Anspannung, um sich auch gegen die vermeintlich schwächeren Teams selbst zu pushen und so den oberen Leistungsbereich abzurufen. Ein zusätzlicher Anreiz sollte sich auch deshalb ergeben, weil man durch einen weiteren Sieg im gesamten Kalenderjahr ohne Niederlage in der Franz-Voss-Halle bleiben würde und somit deutlich untermauern könnte, dass man sich dort inzwischen durchaus heimisch fühlt und sich die Berger Halle zu einer kleinen Festung entwickelt hat.

Die Marler Volleys werden indes wohl keinen allzu großen Respekt vor der Hammer Heimserie haben, sondern vielmehr ihr Heil in einer offensiven Flucht nach vorn suchen. Magerer drei Punkte resultierten aus den ersten sechs Saisonspielen, so dass man als Vorletzter inzwischen bereits fünf Punkte vom rettenden Ufer entfernt ist und man so dazu verdammt ist, jede sich bietende Gelegenheit beim Schopfe zu packen. Bereits in der Vorwoche musste der TV Dresselndorf erleben, dass Marl trotz der vielen Niederlagen keinesfalls aufgesteckt hat und mit einem Satzgewinn gegen den Spitzenreiter aufhorchen ließ. Genau aus diesem Satzgewinn wird man unter Umständen am Samstagabend den nötigen Mut schöpfen, entsprechend risikobereit aufzuspielen, um die vermeintliche Hammer Überlegenheit kompensieren zu können. „Im Grunde genommen hat Meinerzhagen in der letzten Woche nichts anderes gemacht, als im Zweifel auch einmal ein erhöhtes Risiko in die eigenen Offensivaktionen zu legen, dass durchaus reichen kann, um einen stärkeren Gegner zu fordern“, geht Carsten Pahlplatz davon aus, dass sich die Gäste ebenso mit allen verfügbaren Mitteln gegen die drohende Niederlage stemmen werden und im Zweifel lieber mit fliegenden Fahnen untergehen als sich gegen den Tabellenzweiten von vorherein geschlagen zu geben. Somit dürfte auch ohne den adventlichen Kerzenschein am Samstagabend einiges an Feuer in der Franz-Voss-Halle zu erwarten sein.

 

HSC-Reserve ohne Druck gegen Bigge-Olsberg

HAMM – Zur ungewohnten Zeit am Freitag um 18:30 Uhr erwarten die Bezirksliga-Volleyballer des Hammer SportClub mit dem TSV Bigge-Olsberg gleich den nächsten an sich höher einzuschätzenden Gegner zum vorgezogenen Heimspiel in der Franz-Voss-Halle. Dabei darf man sicherlich gespannt sein, wie sich der HSC nach den Achtungserfolgen in Form zweier Satzgewinne gegen die beiden Topteams der Liga gegen die Sauerländer schlagen wird. Vor allem der deutliche 3:0-Sieg des TSV gegen den starken Lokalrivalen aus Bockum-Hövel lässt vermuten, dass eine ähnlich schwierige Aufgabe wie in den beiden Vorwochen auf die neu formierte HSC-Mannschaft wartet. Diese wird allerdings wie zuvor darauf setzen, den guten Weg der Nachwuchsspieler weiter zu untermauern und keinesfalls die Leistungsbewertung an die zählbaren Erfolge knüpfen. „Wir merken hier von Woche zu Woche, dass es voran geht und freuen uns, dies auch in den Spielen unter Beweis zu stellen“, gibt Spielertrainer Jan Gonsirowski die positive Stimmung in der Mannschaft wieder.

 

Platz zwei gegen Nuttlar untermauern

HAMM – Nur allzu gern hätten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer Sportclubs nach ihrem unerwartet deutlichen Sieg gegen die DJK Werl Anfang November direkt weiter gemacht, um den aufgenommenen Rhythmus auch im Spiel gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Nuttlar halten zu aufnehmen zu können. Der Rückzug gleich zweier Mannschaften sorgte jedoch für die erneute vierwöchige Spielunterbrechung, so dass der HSC am Sonntagmittag in Werl

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