Faustball

Knapp die Sensation verpasst

Am Samstag machte sich die weibliche U18-Mannschaft des Hammer SportClub 2008 früh morgens Richtung Wardenburg zur Norddeutschen Meisterschaft im Faustball auf. Das Team, das noch komplett in der Altersklasse U16 spielen darf, wollte die Meisterschaft als ideale Vorbereitung zur NDM U16 am kommenden Wochenende in  Ahlhorn nutzen. In der Vorrunde traf man auf die hoch favorisierten niedersächsischen
Teams vom TV Brettorf, MTV Selsingen und dem Ahlhorner SV. Gleich zu Beginn der Meisterschaft startete man konzentriert und motiviert ins Spiel. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen ging das Spiel 1:1 unentschieden aus. Die zweite Begegnung ging kampflos an die Hammer, da sich zwei Spielerinnen von Selsingen verletzen und das Team dadurch nicht mehr spielfähig war. In der letzten Vorrundenbegegnung traf man dann auf den Ahlhorner SV. Trotz großem Einsatz gingen beide Sätze an den Favoriten aus Ahlhorn. So traf man in der Qualifikationsrunde als
Gruppendritter auf das zweitplazierte Team der Parallelgruppe, dem Gastgeber Wardenburger TV. Nach einem gelungen Start ging der erste Satz klar an Hamm. Im zweiten Durchgang bäumten sich die Niedersachsen noch einmal auf, zogen am Ende aber durch einige leichte Fehler den Kürzeren. Damit standen die Hammer erstmals seit vielen Jahren wieder in einem Halbfinale einer Norddeutschen Meisterschaft. Dort traf man wieder auf den Ahlhorner SV, der mit 11:9 und 11:5 die Oberhand behielt. Im Spiel um Platz drei ging es gegen SV Düdenbüttel. Es entwickelte sich ein dramatischer und spannender erster Satz, der erst in der Verlängerung mit 14:12 an die Niedersachsen ging. Im zweiten Durchgang spielten die
Düdenbüttler Mädchen, in denen 3 aktuelle Kaderspielerinnen der weiblichen U18-Nationalmannschaft auf dem Platz standen, immer fehlerfreier und konnten sich am Ende den heiß begehrten 3. Platz für die Deutschen Meisterschaften sichern.
Trainerin Heike Hafer war sehr zufrieden und stolz auf ihr Team. “Mit so einem Verlauf der Meisterschaft habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet. Auf allen Positionen wurden hervorragende Leistungen gezeigt. In der Abwehr standen wir sicher, das Zuspiel war konstant gut
und im Angriff haben wir überlegt und druckvoll agiert. Wir hatten das jüngste Team am Start und ich hoffe, dass die Mädels ihre Form bis zur nächste Woche konservieren können. Dann treffen wir in Ahlhorn auf gleichaltrige Teams.”
Für Hamm spielten:
Michelle Rienermann, Jana Ehrhardt, Nina Niewerth, Linda Machunze, Luisa
Rüter und Svea Lining

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