Volleyball

Herren mit souveränem Sieg – Damen verlieren Tabellenführung

Souveräner HSC-Sieg auch in Dortmund

TSC Eintracht Dortmund – Hammer SportClub 3:0 (25:19, 25:19, 25:21)
Volleyball Verbandsliga Herren

Auch der Tabellendritte aus Dortmund konnte am Samstagnachmittag den Siegeszug des Hammer SportClub nicht stoppen: Mit dem zehnten Sieg in Folge untermauerten die heimischen Verbandsliga-Volleyballer ihre Spitzenstellung, wobei insgesamt beeindruckt, dass selbst gegen das Spitzenteam der sechste 3:0-(25:19, 25:19, 25:21) Sieg in Folge gelang. Dass der HSC nach der verwandelten Matchball nicht in allzu überschwängliche Jubelgesänge verfiel, zeigt dabei deutlich, dass die Mannschaft wirklich fokussiert bleiben möchte, bis die Meisterschaft sicher eingefahren werden kann.

So zeigte sich gegen dem ambitionierten TSC zur ungewohnten Zeit am Samstagnachmittag, dass die Mannschaft absolut richtig lag, sehr viel mehr Widerstand als in den letzten Begegnungen zu erwarten. Die Gastgeber zeigten sich vor allem in der Aufschlagsannahme stabiler als der Reigen der zuletzt besiegten Mannschaften, so dass der mit geänderter Startformation ins Spiel gehende HSC viel mehr investieren musste, um sich entscheidend abzusetzen. Erstmals spielten Valtin Rentzsch auf der Diagonal- und Robin Ritter auf der Außenposition von Beginn an und rechtfertigten das Vertrauen des Trainers mit einer starken Vorstellung. Gemeinsam erspielte sich das Team dann ab der Satzmitte Vorteile, unter anderem eben auch, weil man die mit viel Risiko gespielten Aufschläge des Gegners immer besser in den Griff bekam. „Man hat gemerkt, dass wir einerseits bis zu den Haarspitzen motiviert waren, andererseits aber auch nicht überdreht haben, sondern offensichtlich genau das richtige Maß gefunden haben, um Dortmund zu kontrollieren“, freut sich HSC-Spielertrainer Carsten Pahlplatz über die Vorstellung seines Teams. Vor allem in der Satzendphase sollte der TSC Eintracht dann erleben, dass die Hammer gerade im Angriff derzeit das Maß der Dinge in der Herren-Verbandsliga markieren.

Die Dynamik des gewonnen Startsatzes nahm der HSC mit in den zweiten Spielabschnitt und erspielte sich gleich zu Beginn einen deutlichen Vorsprung, den man über den gesamten Satzverlauf halten konnten. „Auch wenn Dortmund gefährlicher als die meisten anderen Gegner blieb, konnten wir hier von den Erfahrungen der letzten Spiele profitieren, bei denen wir eben im Gegensatz zur Hinserie die Spannung konstant hochgehalten hatten“, spürt Hauptangreifer Lukas Haverkamp, dass man inzwischen davon profitiert, keine Kunstpausen einzubauen. Hier profitiert der HSC aber auch von dem in seiner gesamten Breite sehr viel stärkeren Kader, da mit der Hereinnahme von Eike Meyer und Nils Boelcke eben noch einmal ein frischer Wind in das Hammer Spiel einzog und so auch der dritte Durchgang vom Tabellenführer dominiert wurde.

Ohne die übliche Jugendunterbrechung geht es für den Spitzenreiter in den beiden kommenden Wochen mit zwei Spielen gegen die Teams aus der Abstiegsregion weiter, ehe dann im Spitzenspiel am 23. März gegen Dresselndorf der erste Matchball um den Aufstieg verwandelt werden kann.

Bernardy, Breuer, Gerner, Gossen, Gonsirowski, Haverkamp, Henning, Lange, Meyer, Pahlplatz, Rentzsch, Ritter

 

HSC-Volleyballerinnen verlieren Tabellenführung

TuS Nuttlar – Hammer SportClub 3:0 (25:21, 26:25, 27:25)
Volleyball Bezirksliga Damen

Enttäuschte Gesichter kennzeichneten die Gesichter der Hammer Bezirksliga-Volleyballerinnen, nachdem sie realisiert hatten, dass sie an diesem Sonntag einfach keine Chance gegen den wiedererstarkten TuS Nuttlar hatten und nach dem 0:3 (25:21, 26:25, 25:27) die Tabellenführung abgeben mussten. Anders als im Hinspiel präsentierten sich die Sauerländerinnen zum entsetzen der heimischen Volleyballerinnen als gleichfalls spielstarkes und kämpferisches Team, das so eindrucksvoll für die deutliche Niederlage im Hinspiel nahm und sich so die Tabellenspitze erkämpfte.

Von Beginn an wurde deutlich, dass der HSC nach der Niederlage gegen Werl an sich hätte Wiedergutmachung betreiben wollte, sich dann aber von Vehemenz, mit der der TuS Nuttlar in die Partie ging, überrascht zeigte. „Auch wenn es in dieser Phase noch nicht rund lief, sorgten an sich vor allem einige dumme Fehler dafür, dass wir den ersten Satz abgeben hatten“, beschreibt HSC-Trainer Pfadenhauer den Verlauf des ersten Satzes. Doch anstelle mit dem Abstellen dieser Fehler die Oberhand im Spiel zu übernehmen, sollten sich weitere Probleme auf Hammer Seiten hinzu gesellen, so dass man noch deutlicher ins Hintertreffen geriet. „Wir haben in den letzten 15 Monaten häufig zu leicht gewonnen, vielleicht eben auch, weil der Gegner in den entscheidenden Phasen nicht so stark war“, muss der Hammer Trainer anerkennen, dass Nuttlar einfach besser war. Selbst als seine Mannschaft scheinbar aussichtslos mit 11:20 zurückliegend noch einmal den Ausgleich schaffte und beim 25:24 selbst einen Satzball hatte, reichte es schlussendlich nicht, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben.

Berges, Drees, Hartfiel, Hessen, Jakob, Koch, Meyer, Redecker, Schellok, Schmidt, Weber, Wüste

 

HSC-Reserve überrascht Tabellenführer

GSV Fröndenberg – Hammer SportClub 3:1 (19:25, 25:8, 25:12, 25:14)
Volleyball Bezirksliga Herren

Zumindest einen Satz lang konnten die jungen Wilden des Hammer Sportclub zeigen, dass sie inzwischen einiges dazu gelernt haben und so selbst gegen den Tabellenführer aus Fröndenberg durchaus zählbares erspielen können. Nach dem Gewinn des ersten Satzes zeigten die Gastgeber dann allerdings, dass sie ihre Tabellenführung nicht gegen die Newcomer in Gefahr bringen wollen und erspielten sich einen letztlich doch ungefährdeten 3:1- (19:25, 25:8, 25:12, 25:14)-Sieg. Vor allem der erste Satz erfreute Trainer Jan Gonsirowski, da man den Tabellenführer auf dem falschen Fuß erwischt hatte und selbst nahezu fehlerfrei agierte. Allerdings musste das junge Team dann die Wut des Tabellenführers in drastischer Form erleben, da dieser die zarten Hoffnungen auf weitere Satzerfolge mit einem 18:0-Lauf im zweiten Satz zerstörte. „Hier ist natürlich jegliches Selbstvertrauen innerhalb weniger Momente geschwunden, so dass wir in der Folgezeit keine Chance mehr hatten“, weiß der Hammer Coach, dass sein Team weiterhin hart arbeiten muss, um solche Situationen langfristig in den Griff zu bekommen.

Da Costa Melo, Dzudsov, Gonsiroski, Groth, Langenhorst, Rosenstein, Tola

 

Vorberichte:

HSC-Volleyballer erwarteten deutlich mehr Widerstand

TSC Eintracht Dortmund – Hammer SportClub
Volleyball Verbandsliga Herren

Die Abfrage der Begleitumstände vor den jeweils anstehenden Spielen an den Wochenenden gleicht beim Hammer SportClub derzeit dem abhaken einer Checkliste eines gut gewarteten Linienflugzeugs vor dem Start: So können auch vor der Partie beim aktuellen Tabellendritten TSC Eintracht Dortmund alle Abfragepunkte mit einem „ok“ versehen werden, wenngleich sich zumindest die Fragestellung nach der Spielstärke des Gegners gegenüber den Vorwochen etwas verändert.

So erwartet der vollbesetzte Kader des heimischen Verbandsligisten gegen die Bierstädter deutlich mehr Gegenwehr, als er es in den zurückliegenden fünf Begegnungen erleben durfte. „Natürlich war es wichtig, die Spiele allesamt deutlich zu gewinnen, aber die richtigen Herausforderungen stehen uns erst jetzt im Saisonfinale bevor“, möchte Jan Bernardy die tolle Serie von zuletzt 15:0 Sätzen bei voller Punkteausbeute nicht überbewerten. Keinesfalls will man auf Hammer Seiten dabei überschätzen, dass der TSC Ende Januar deutlich mit 0:3 dem Lüner SV unterlag oder vor 14 Tagen nur 3:2 gegen den Drittletzten aus Meinerzhagen gewann. Viel zu sehr ist die Spielstärke des Dortmunder Teams eben auch davon abhängig, in welcher Besetzung die Mannschaft auflaufen kann, da häufig auch Leistungsträger ersetzt werden mussten und so der ein oder andere Punktverlust verkraftet werden musste. Und da die Ruhrgebietsmannschaft am Samstag um 15:00 Uhr zu Hause antritt, geht man beim HSC schon davon aus, auf die stärkste Formation des Tabellendritten zu treffen.

Natürlich bereitet der heimische Tabellenführer seit Wochen akribisch auf das Saisonfinale vor, da man sich im Training nicht nur darauf beschränkt, den gegenwärtigen Leistungsstand zu halten, sondern immer wieder Herausforderungen schafft, die deutlich über das hinaus gehen, was die letzten Gegner zu leisten im Stande waren. Vor allem im Angriffsabschluss kombinieren die Hammer Männer derzeit ihren individuellen Stärken derart, dass es dem gegnerischen Block schwer fallen sollte, die Angriffsaktionen frühzeitig zu lesen und so entschärfen zu können. „Eigentlich ergeben solche Kombination nur gegen spielstarke Mannschaften Sinn, da die Vielzahl unserer Gegner in den letzten Wochen gar nicht erst mit unseren Schnellangreifern gesprungen sind und diese dann auch ohne Kombinationsangreifer häufig völlig freigespielt waren“, weiß Zuspieler Carsten Pahlplatz, dass die Topteams der Liga hier deutlich besser aufgestellt sein werden. Gleichzeitig wird er als Spielertrainer aber auch nicht müde, seine Mitstreiter daran zu erinnern, dass es schon einer konsequenten Arbeit in der Aufschlagsannahme bedarf, um über gute Pässe überhaupt in die Lage zu kommen, alle Angriffsoptionen wählen zu können. „Wir müssen uns unserer Angriffsspiel eben in der Defensive erarbeiten und dürfen gerade in Dortmund nicht darauf hoffen, dass sich die Gastgeber von vorneherein ergeben“, schwört der HSC mit seine komplett anreisenden Kader darauf ein, dass man vom Anpfiff an hart daran arbeiten muss, den zehnten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen.

 

HSC-Volleyballerinnen wollen Sieg im Titelkampf – Spannendes Duell mit Tabellenzweiten erwartet

TuS Nuttlar – Hammer SportClub
Volleyball Bezirksliga Damen

Wohl kaum jemand hätte vor Saisonbeginn damit gerechnet, dass die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClub vor dem Saisonfinale beste Chancen hat, sich als Tabellenerster den Meistertitel und die Aufstiegsoption für die Landesliga zu sichern. Einzig und allein die schmerzliche Niederlage gegen die routinierte DJK Werl sorgt vor dem ersten Endspiel gegen den TuS Nuttlar am Sonntagmittag in Soest dafür, dass der komfortable HSC-Vorsprung auf zwei Punkte zusammenschmolz. „Wir haben gegen Werl so schlecht wie schon lang nicht mehr gespielt, wissen aber, wie das Ganze zu Stande gekommen ist“, geht HSC-Trainer Volker Pfadenhauer kritisch mit der Vorstellung gegen den Lokalrivalen um, ohne jedoch Angst vor der Partie gegen den Tabellenzweiten zu haben. So hat die Mannschaft die Probleme des Werl Spiels in den letzten beiden Trainingswochen aufgearbeitet und wird sich gegen Kontrahenten aus dem Sauerland definitiv von einer anderen Seite präsentieren. „Natürlich wissen wir, dass wir unseren deutlichen 3:0-Hinspielsieg nicht zum Maßstab nehmen können, da Nuttlar definitiv die Chance nutzen will“ ist sich Mannschaftskapitänin Julia Hartfiel sicher, dass der Gegner alles tun wird, um den Meisterschaftskampf wieder völlig offen zu gestalten. Auf Seiten des HSC wird bis auf Joana Klose der komplette Kader inklusive des Neuzugangs Annalena Redeker zur Verfügung stehen, so dass man sich auf einen spannenden Titelkampf freuen kann.

 

HSC-Reserve auf Bonusreise – Bezirksliga-Team hat Soll bereits erfüllt

GSV Fröndenberg – Hammer SportClub
Volleyball Bezirksliga Herren

Auch wenn die Bezirksligavolleyballer des Hammer SportClubs mit dem hart umkämpften 3:2-Sieg des vergangenen Wochenendes bereits Ihr Saisonsoll erfüllt hat und sich in der Tabelle vor den beiden Nachwuchsmannschaften aus Werne und Lünen platziert hat, wird man sich bei den kommenden Aufgaben keinesfalls zurückhalten. Vielmehr wird das Trainergespann Ralf Barth/Jan Gonsirowski den eingeschlagenen Weg fortsetzen und auch gegen die stärkeren Mannschaften der Bezirksliga nicht nur Erfahrungen sammeln, sondern eben auch gern zählbares verbuchen wollen.

Dabei wird es die Mannschaft am Samstag um 15:00 Uhr beim GSV Fröndenberg allerdings sehr schwer haben, da der Tabellenführer durch zwei Niederlagen zu Jahresbeginn ein wenig unter Druck steht und absolut nichts verschenken wird. „Eigentlich ist die Situation mental leichter als in der vergangenen Woche gegen den Tabellenletzten, da wir hier einfach alles riskieren und nur gut aussehen können“, ermuntert Jan Gonsirowski seine Youngster, sich keinesfalls zu verstecken.

 

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