Bogensport

Sechs Starter der HSC-Bogensportabteilung bei den Deutschen Meisterschaften

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. richtete am vergangenen Wochenende seine Deutschen Meisterschaften in Bocholt aus. Am Samstag startete Bärbel Wojaczek bei den Sehbehinderten SB1 und erreichte über 30 Meter in der ersten Runde 90 Ringe. Nach der ersten Aufregung konnte sie sich in der zweiten Runde auf 100 Ringe steigern und sich somit den Meistertitel mit insgesamt 200 Ringen sichern.

Gleich fünf Starter gingen mit dem Recurvebogen am Sonntag an die Schießlinie. Bei einer Temperatur um 20 Grad und wenig Windeinfall waren es perfekte Bedingungen für gute Schießergebnisse.  Es wurden insgesamt 12 Deutsche Rekorde, allerdings auch in neuen Klassen, aufgestellt. In der Seniorenklasse konnte Peter Slotta über 50 Meter mit 633 Ringen den zweiten Platz erringen. An diesem Tag war Ralf Dill-Roth von der BS Opladen mit 665 Ringen und damit gleichzeitigen Deutschen Rekord nicht zu schlagen. Klaus Thissen zeigte in beiden Runden eine ausgeglichene Schießleistung und errang mit 611 Ringen die Bronzemedaille. Der dritte Schütze des HSC 08 in dieser Klasse kam mit 565 Ringen auf Platz 6. Leider konnte er durch eine schlechtere zweite Runde nicht an die Leistungen der vorher Platzierten anschließen.

Bei der Kurzdistanz über 40 Meter starteten Wolfgang Koel und Peter Kleimann. Der Start von Koel war mit 624 Ringen und dem Gewinn der Goldmedaille von Erfolg gekrönt. Peter Kleimann kam mit 590 Ringen und nur 3 Ringen Abstand zum Bronzerang auf den unglücklichen vierten Platz.

In der Mannschaftswertung für die Landesmannschaften konnten Peter Slotta, Elke Lohkamp und Christel Freitag ebenfalls die Goldmedaille erreichen.

Die Erfolge sind Ansporn für die Sportler der Bogensportabteilung des HSC 08 für 2020, wenn die Deutsche Meisterschaft in Hamm-Westtünnen auf der heimischen Bogensportanlage stattfinden wird. Durch die Ausrichtung der verschiedensten Turniere auf Bezirks- und Landesebene sowie der Ausrichtung der Deutschen Rangliste mit den nationalen Spitzenschützen sind die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen. Die Außenanlage des Sportzentrums und die Arbeit der HSC-Bogensportabteilung hat inzwischen bei den Bogenschützen in Deutschland einen guten Ruf erlangt.

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