Bild vom Kind und pädagogische Ansätze

Wenn man über das Bild vom Kind nachdenkt, dann hat man viele einzelne und vor allem verschiedene und bunte Bilder im Kopf, denn jedes Kind ist einzigartig, einmalig und für sich besonders. Daher kann man DAS Bild vom Kind nicht in einem Wort oder einem Satz benennen, sondern benötigt viele Worte.

Und das ist bei Kindern wie auch bei Erwachsenen genau gleich. Nicht jeder Tag ist wie der andere, nicht immer fühlt man sich gut. Und auf diese Vielschichtigkeit muss man jeden Tag aufs Neue eingehen und wissen, wie man damit umzugehen hat.

Und eben diese Vielfältigkeit ist auch die Ursache dafür, dass wir uns in unserer Arbeit nicht nur an einem einzigen Pädagogen orientieren, sondern an mehreren pädagogischen Ansätzen festhalten und für uns und vor allem „unsere“ Kinder das Beste heraussuchen. Die Ansätze vieler Pädagogen greifen ineinander bzw. haben eine innere Verwandtschaft zueinander und sind somit auch nie losgelöst voneinander zu betrachten. Ebenfalls muss man den aktuellen Zeitgeist, die gesellschaftlichen Bedingungen und Bedürfnisse von Kindern und Familien in Betracht ziehen.

Pädagogische Ansätze, die in unsere Arbeit einfließen, sind:

  • der situationsorientierte Ansatz nach Armin Krenz
  • die Gedanken von Janusz Korczak
  • die Ansätze von Maria Montessori
  • die drei Säulen der Emmi Pikler
  • die Bedeutung des Spiels von Friedrich Fröbel
  • der Grundgedanke der Reggio-Pädagogik
  • das Vier-Stufen-Entwicklungsmodell von Jean Piaget.

In der Begleitung und Erziehung aller Ahsestrolche-Kinder ist es uns wichtig, dass man jedes Kind individuell betrachtet und versucht den für dieses Kind optimalen Weg zur besten Entwicklung zu finden und diesen gemeinsam zu gehen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welcher Pädagoge mit seinem Grundgedanken das Handeln der Erzieherinnen lenkt.