Kindeswohl

Was bedeutet Kindeswohl denn eigentlich? Meist spricht man in der pädagogischen Arbeit von der Kindeswohlgefährdung, aber auch dabei muss sowohl das eine als auch das andere konkret definiert werden.

Der Gesetzesgeber zieht drei Kriterien zur Festlegung des Begriffs „Kindeswohl“ heran. Diese lauten das körperliche, seelische und geistige Wohl. Dabei beeinflusst die Erziehung das Kindeswohl sehr, da das Kind in seiner gesamten Persönlichkeit einen vollumfänglichen Schutz genießt, um sich zu einem vollwertigen Mitglied der Gesellschaft zu entwickeln.

Wann dementgegen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, ist gesetzlich geregelt mit dem §1666 BGB ( Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls ). So greift ein Gericht ein, wenn Eltern nicht in der Lage oder willig sind, die Gefährdung des Kindes abzuwenden. Eine Gefahr besteht dann, wenn das körperliche, seelische oder geistige Wohl des Kindes geschädigt wird oder eine Schädigung unmittelbar bevorsteht.

Erzieherinnen und Erzieher haben des Weiteren den „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ ( §8a ), der im Sozialgesetzbuch ( SGB ) – Achtes Buch ( VIII ) – Kinder- und Jugendhilfe zu finden ist.

Eine genaue Ausführung des Gesetzes „§8a SGBVIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ ist zusätzlich unter rechtliche Grundlagen zu finden.

In unserer Einrichtung nehmen wir Kinderschutz zum Wohle des Kindes sehr ernst. Dabei spielt das gegenseitige Vertrauen zwischen Eltern und Fachkräften eine sehr große Rolle.