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Tolle Erfolge bei den Special Olympics

Seit 1 ½ Jahren trainieren sechs Bewohner der Wohneinrichtung von Bethel.regional an der Ostdorfstraße in Kooperation mit dem HSC 08 in der Franz-Voß-Halle Boccia mit dem Ziel, am Wettkampf bei den Special Olympics in Hamm vom 19.-23.06.19 teilzunehmen.

Am Mittwochabend war es dann soweit: Die Special Olympics wurden feierlich eröffnet mit dem Einmarsch der Delegationen von der Stiftstraße zur Auftaktsveranstaltung an der Pauluskirche. Auch der Hammer SportClub und Bethel.regional waren mit dabei und trugen voller Vorfreude das Schild ihrer Delegation. Wetterbedingt musste etwas verfrüht die olympische Flamme entzündet werden. Die Spiele konnten beginnen!

Am Donnerstag waren die Boccia-Athleten gefragt, zuerst für die Klassifizierung in die einzelnen Startgruppen. Ab Freitag begannen dann die entscheidenden Spiele: die Athleten starteten sowohl im Einzel als auch im Doppel gegen eine starke Konkurrenz, die allesamt auch schon mehrjährige Wettkampferfahrung hatten.  Man konnte den einzelnen Olympioniken die große Freude anmerken, dass es endlich losging. Aber natürlich auch die Aufregung, die komplett unbekannte Situation zu bewältigen. Die Umsetzung des monatelangen Trainings klappte hervorragend und die Begleitung und Anweisungen durch die gut vorbereiteten Helfer/innen vor Ort wurde problemlos angenommen. Unsere Athletinnen und Athleten zeigten sich in bester Form. Sie wurden noch kräftig unterstützt durch die vielen Zuschauer. Auch viele Familienmitglieder, Angehörige und Verwandte der Athleten, waren zur Unterstützung und besonders zum Anfeuern zu den Wettkämpfen gekommen. Kaum einer konnte glauben, was an diesen Tagen möglich war!

Groß war die Freude, als die Belohnung in Form von gleich mehreren Medaillen stolz auf dem Siegertreppchen entgegen genommen werden konnte.

Insgesamt bleibt den Organisatorinnen – Inge Schwall vom HSC und Sabine Kohlhaas-Rickfelder von Bethel.regional – das Fazit, dass die Aktion ausgesprochen gelungen ist und auf allen Seiten ein voller Erfolg war, auch wenn manche Hürden genommen werden mussten. Insgesamt kann festgestellt werden, dass der Kontakt der Bewohner zueinander und der Zusammenhalt des Teams sich sehr positiv entwickelt haben. Während der gemeinsamen Trainingszeit konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr viel lernen und erfahren, und sicher auch ihr Selbstwertgefühl stärken. Bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt in die nächste Mission geht…

Sabine Kohlhaas-Rickfelder / Inge Schwall

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