Handball

TuS Westfalia Kamen – HSC 08 24:22 (10:8)

TuS Westfalia Kamen – HSC 08 24:22 (10:8)

Handball Landesliga Damen

Die personellen Probleme der Berger Handballerinnen nehmen bei allem gebotenen Optimismus längst kritische Züge an. Miriam Vogt hängte zu Beginn der Saison nach einer Knieverletzung die Handballschuhe an den Nagel. Regisseurin Charlene Helm macht nach einem Kreuzbandriss erst einmal für dieses Kalenderjahr Schluss. Und Topscorerin Inga Böttcher musste vor diesem richtungweisenden Spiel aus gesundheitlichen Gründen ebenso passen wie Torfrau Marie Schauer. Damit nicht genug: Ihre Kollegin Vivien Schauer hatte Probleme mit der Sportbrille und stand erst nach 20 Minuten zur Verfügung. Zum Glück sprang mit einer ordentlichen Leistung Finja Hücking aus der Jugend ein. Um den Kader einigermaßen aufzufüllen, mussten noch Raphaela Leufen und Kirsten Gerling (je ein Treffer) ran, die noch keine 20 Stunden vorher für die HSC “Zweite” auf der Platte standen.

So nahm das Spiel unter diesen Umständen von Anfang an den nicht unerwarteten Verlauf gegen einen Gastgeber, der erst vor zwei Wochen seinen Coach ausgetauscht hatte. Nur einmal beim Stande von 8:8 in der 20. Minute kamen die Gäste durch einen Treffer von Tabea Fandree diekt heran. Aber dann fehlte fast eine Viertelstunde lang ein Gästetreffer auf der Anzeigetafel. Diese zeigte nüchtern an, dass man die vielen Lücken einfach nicht schließen konnte. Auch nicht durch 14 Tore des treffsicheren Trios Carina Neumann, Lena Böttcher und Lisa Wothe. Dadurch blieb man zwar einigermaßen im Spiel, ohne jedoch den Gastgeber in entscheidende Bedrängnis zu bringen. So blieb ein Tor von Raphaela Leufen in der Schlusssekunde der letzte Gästetreffer in einer enttäuschenden Partie.

Am nächsten Sonntag muss im Heimspiel gegen die DJK Everswinkel (18Uhr) ein Sieg her, wenn man nicht von Platz fünf ohne Stop in die Abstiegszone rutschen will.

Hücking/ Thun – Lena Böttcher(5/3),Katharina Helm (2),Wothe (4),Neumann(5), Künsken(2), Fandreee (1), Hakenesch, Krampe (1), Leufen (1), Gerling (1).

 

 

Vorbericht

Am zurückliegenden Wochenende war kurzfristig das Auswärtsspiel der Sauerländerinnen vom SG Ruhrtal beim Hammer SportClub wegen. einer Grippewelle der Gäste vom Spielplan abgesetzt worden. Auch diesmal geht es nicht ohne Terminverschiebung ab: Auf Wunsch der Westfalia ist dieses für beide Clubs äußerst wichtige Spiel auf Sonntagmittag vorverlegt worden. Spielbeginn ist mittags um 12 Uhr in der Halle der Friedrich Ebert Schule in der Weddinghofer Str. in Kamen.

Im siebten bzw. achten Spieltag vor Saisonschluss (12. Mai) liegen der Hammer SC als Tabellensiebter und der Gastgeber Westfalia Kamen auf Rang zehn nur drei Punkte zugunsten der Hammer auseinander. In diese schwierige Ausgangslage sind die Berger Handballerinnen vor allem durch langwierige Knieverletzungen von gleich drei Spielerinnen geraten. Der Plan, zum Saisonende die ebenfalls von personellen Problemen geplagte Bezirksligamannschaft zu unterstützen, hat sich jedenfalls längst ins Gegenteil verkehrt. So helfen am Sonntag in Kamen zum wiederholten Male Maren Kleibolde und Kirsten Gerling aus der ” Zweiten” beim Landesligateam aus. Auf Verstärkung aus der Jugend muss man noch etwas warten, da die HSC Jugend am Wochenende in ihrem letzten Meisterschaftsspiel selbst im Einsatz ist. Aber auch Positives: Das Torwartduo Marie Schauer/ Vivien Thun ist am Sonntag in Kamen ebenso wieder dabei wie Carina Neumann, die gesundheitlich leicht angeschlagen allerdings nur eingeschränkt trainieren konnte.

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