Volleyball

Verbandsligameister erneut ohne Zuspieler

Letzter Spieltag ohne sportliche Bedeutung

Lüner SV – Hammer SportClub
Volleyball Verbandsliga Herren

Nachdem längst alle Spuren der Meisterschaftsfeier der zukünftigen Oberligavolleyballer des Hammer SportClub 2008 beseitigt sind, steht zum Leidwesen der Aktiven am Samstagabend um 18:00 Uhr in Lünen der letzte reguläre Spieltag der erfolgreichen Verbandsligasaison an. Auch wenn der Lüner SV nach  einer starken Rückrunde durchaus noch Dritter werden kann, dürfte sich die überdauernden Ziele für beide Mannschaften in engen Grenzen halten. „Das Ganze ist ein bisschen so wie das Spiel um Platz drei bei einer Weltmeisterschaft: Man verliert es nicht freiwillig, aber so richtig in Erinnerung bleibt so etwas nicht“, gibt Carsten Pahlplatz zu, dass es sicherlich nicht leicht sein wird, die Mannschaft noch einmal richtig zu pushen, um die Serie von 13 Spielen ohne Niederlage auszubauen.

Erschwert wird das Vorhaben, auch in Lünen siegreich zu bleiben, durch den Umstand, dass Pahlplatz selbst privat verhindert ist und Daniel Gerner als zweiter Zuspieler nach seinem Wadenbeinbruch weiterhin ausfällt. Dabei hatte die Mannschaft im Rennen um die Meisterschaft gleich zweimal ohne gelernten Zuspieler gewinnen können, wobei man natürlich gegen Meinerzhagen und Marl noch unter dem Druck Stand, möglichst kein Spiel zu verlieren. „Wir standen vor dem Spitzenspiel gegen Dresselndorf natürlich schon unter Strom, so dass wir diese nominelle Schwächung gut kompensieren konnten“, weiss Aushilfszuspieler Tim Gossen natürlich, dass er die beiden Kreativspieler seiner Mannschaft nicht komplett ersetzen kann. Dennoch hofft er darauf, dass er gemeinsam mit seinen Mitstreitern noch einmal den Hebel umlegen und auch das letzte Spiel ernsthaft angehen kann. „Es macht ja auch keinen Sinn, nach der wirklich tollen Saison mit nur einer zugegebenen Maßen unnötigen Niederlage jetzt den letzten Spieltag abzuschenken. Auch wenn wir nicht mehr viel trainiert haben, werden wir noch einmal Gas geben und genießen, dass wir nicht unter Erfolgsdruck stehen“, erklärt Gossen, dass das Fehlen der Zuspieler allein keinen Grund darstellen wird, nicht mit vollem Einsatz auf dem Feld zu stehen. So werden die HSC-Volleyballer also noch ein letztes Mal die Ärmel aufkrempeln, ehe es dann ab Montag endgültig in die verdiente Wettkampfpause gehen wird.

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