Bogensport

“Vereinsmeisterschaft” der Bogensport-Abteilung im Oktober 2020

Und wir schießen sie doch!

Normalerweise ist eine Vereinsmeisterschaft zweimal im Jahr ein Höhepunkt der Saison. Erst draußen im Mai, dann drinnen in der Halle im November, werden die Ringzahlen ausgeschossen, die den Vereinsmeister der verschiedenen Bogenklassen ausmachen. Außerdem geht es darum, sich für die jeweils nächsten Meisterschaften auf Landesebene zu qualifizieren. Die Halle wird dann ausgeräumt, an der Schießlinie stehen bis zu 120 Schützen an 30 Scheiben in verschiedenen Entfernungen. Von 6 -18 m reichen die Entfernungen, über die sich die Schützen qualifizieren können. Normalerweise ist das eine sehr gesellige Veranstaltung, wo um das Schießen herum geredet, gelacht, am Buffet gegessen, und eben auch konzentriert geschossen wird. Schließlich ist der Titel eines Vereinsmeisters wichtig!

 

Normalerweise würde diese Meisterschaft am 1.11. stattfinden. In der Corona-Zeit ist das aber nicht möglich, denn es wäre sehr anspruchsvoll, die Sicherheitsregeln einzuhalten. Da kam die Idee auf, die Meisterschaft dezentral abzuhalten: man trägt sich in eine Liste verschiedener Wertungsklassen ein, und sieht zu, dass in einem Zeitfenster von 7 Tagen auf der jeweiligen Entfernung die Wertungspassen geschossen werden. Die erreichte Ringzahl wird dann von einem zweiten Vereinskameraden bestätigt. Ein Orga-Team unter Johannes Buschkamp führt die Liste und ermittelt die jeweiligen Platzierungen. Leider geht der ganze gesellige Anteil verloren, aber man hat immerhin eine Meisterschaft ausgerichtet, und geschossen. Auch die Qualifikation für die nächst höhere Meisterschaft auf Landesebene, so diese dann im Januar stattfindet, ist gewährleistet. Das haben vom 26.10 bis zum 1.11. rechtzeitig vor dem Lockdown insgesamt 33 Schützen getan.

 

Bei den Recurve Schützen erreichte bei den Herren Lars-Derek Hoffmann den ersten Platz (564 Ringe), gefolgt von Johannes Buschkamp (510 Ringe) und Max Rose (502 Ringe). Kathrin Scheiba gewann bei den Damen (468 Ringe). Bei den Mastern setzte sich Martin Jagodzik auf Platz 1 (552 Ringe), gefolgt von Klaus Kühn (438 Ringe) auf Platz 2.

Bei den Recurve Schülern gewannen Philipp Dißelhoff (518 Ringe), Paulina Middendorff (519 Ringe) und als Nachwuchstalent Lana-Marie Hoffmann (528 Ringe). Felix Müller (552 Ringe) und Janis Glück (515 Ringe) erreichten bei den Recurve-Jungendschützen jeweils Platz 1. Leonas Witte belegt ebenfalls Platz 1 (520 Ringe) bei den Recurve Junioren.

 

Bei den Compoundern erreichten in der Herren-Klasse Sebastian Schmidt (571 Ringe) und Christopher Behrens (556 Ringe) die beiden ersten Plätze. Bei den Damen entschied Sandra Albrecht (561 Ringe) das Duell um den ersten Platz mit Sabrina Dübel (530 Ringe) für sich.

Die Compound Master gewann Andreas Bergmeier (567 Ringe) gegen Robert Hesse (560 Ringe) und Peter Slotta (553 Ringe).

 

Bei den Blankbögen schossen Walter Siemes (499 Ringe) bei den Mastern und Helga Mattigkeit bei den Damen (484 Ringe) jeweils Platz 1.

 

Bei den Schützen mit den gelben Punkt (12m/80cm) siegte Harry Martens (574 Ringe); Klaus Zug (531 Ringe) und Nadine Unkelbach (490 Ringe) kamen auf Platz 2 und 3.

 

Bei den Schützen mit den grünen Punkt (18m/80cm) holten Michael Jaenicke (507 Ringe) und Silke Marquardt (503 Ringe) den ersten und zweiten Platz.

Bei den Schützen mit dem blauen Punkt (18m/60cm) erreichten Simone Stüken (526 Ringe) Platz 1 und Klaus Wolfertz (498 Ringe) Platz 2.

 

Nicht zuletzt erreichte Rolf Becker bei den Schützen mit dem braunen Punkt (18 m /40) mit 445 Ringen den ersten Platz.

 

Wie gesagt, normalerweise wäre die Vereinsmeisterschaft anders gelaufen. Aber auch unter den besonderen Corona-Bedingungen ist es gelungen, eine ansprechende Meisterschaft auf die Beine zu stellen. Und das ist in dieser besonderen Zeit ein positives, ermutigendes Zeichen.

 

WS

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