Volleyball

Herren mit unerwartetem Fehltritt, Damen überzeugen

Unerwarteter Fehltritt in Königsborn – Verbandsligavolleyballer verlieren überraschend

Königsborner SV – Hammer SportClub 3:1 (25:18, 25:23, 24:26, 25:18)
Volleyball Herren Verbandsliga

KÖNIGSBORN – Ganz sicher hatten sich die Volleyball-Männer des heimischen Verbandsligisten Ihren Restart in den zweite Phase der Vorrunden-Spiele komplett anders vorgestellt, als es nach der 1:3 (25:18, 25:23, 24:26, 25:18) dann zur bitteren Realität wurde. Vor allem die Deutlichkeit der Sätze eins und vier zeigt hier eindringlich, dass der HSC den Königsborner SV nicht vollständig ernst genommen hatte.

Von Beginn an zeigte sich, dass Königsborn an diesem Tag einfach sehr wenig Fehler gemacht hat. Dabei resultierte die geringe Eigenfehlerquote der Königsborner allerdings auch daraus, dass dem HSC wenige Aktionen gelangen, die Fehler hätten provozieren können. Erschreckend schwach erwies man sich über den gesamten Spielverlauf in Block und Feldabwehr, wobei Spielertrainer Pahlplatz die Ursache aber eben auch in der Feldabwehr in der fehlenden Bereitschaft sah. Als Zünglein an der Waage sollte sich der Verlust des zweiten Spielabschnitts erweisen, der mit lediglich zwei Punkten Differenz an Königsborn ging. „Natürlich muss man als Tabellenführer nach einer Reise in Satz im zweiten Satz richtig Gas geben und sich mit allem, was man hat, dagegenstemmen“, erklärt noch einmal der ziemlich bediente Carsten Pahlplatz. Anstelle hier zu zeigen, dass man mit aller Macht den Ausgleich will, fehlte dem HSC-Spiel jeglicher Esprit.

Selbst der zwischenzeitliche Satzanschluss sollte an dieser Lethargie nichts ändern: Anstelle sich mit Vehemenz in den fünften Satz zu retten und zumindest noch zweite Punkte aus Unna mitzunehmen, ergab sich der HSC seinem Schicksal und verlor viel zu deutlich mit nur 18 eigenen Punkten.

Somit hat die Mannschaft selbst dafür gesorgt, dass das Spitzenspiel gegen die TSC Eintracht Dortmund am kommenden Spieltag eine doppelte Brisanz birgt. Die Dortmunder hätten mit einem Sieg somit die einmalige Chance, den Vorsprung auf den HSC auf sechs Punkte zu vergrößern. Bereits am fünften Spieltag wäre der HSC dann auf Schützenhilfe angewiesen, um den Tabellenersten überhaupt noch abzufangen. So dürfen sich schon jetzt alle Volleyballfreunde das Topspiel in 14 Tagen freuen, während die Mannschaft definitiv im Training nachlegen wird.

 

Für den HSC spielten: Boelcke, Breuer, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Pahlplatz, Ritter,Voigt

 

HSC-Volleyballerinnen überzeugen mit drittem Sieg

DJK Werl – Hammer SportClub 0:3 (25:23, 25:18, 26:24)
Volleyball Damen Bezirksliga

ENSE – So recht konnten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs Ihr Glück kaum fassen, als Mannschaftskapitänin Mara Berges den Matchball mit einem Ass zum überraschend deutlichen 3:0 (25:23, 25:18, 26:24) verwandelt hatte. Dabei musste der heimische Bezirksligist allerdings vor allem im ersten und im letzten Satz deutlich mehr kämpfen, als es das glatte Satzergebnis vermuten lässt.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass die DJK Werl einfach ungeheuer routiniert spielt und man einfach auch ein bisschen Geduld haben muss“, erklärt HSC-Coach Pfadenhauer, dass es gar nicht so leicht ist, das richtige Verhältnis zwischen Risikobereitschaft und eher sicherheitsorientiertem Spiel zu finden. Hinzu kam, dass seine Mannschaft im gesamten Spielverlauf nicht wie gewohnt präzise spielen konnte. „Hier sind wir aber zum Glück mutig geblieben und haben eben auch aus schwierigen Situationen noch Druck aufbauen können“, freut sich der Trainer über eine neue Qualität im Spiel seines Teams. Daneben konnte er sich absolut auf den Aufschlag seiner Mannschaft verlassen. Zuverlässig und mit viel Geschwindigkeit wurden über alle drei Sätze die Schwachpunkte in der Werler Annahmeformation angespielt, so dass der HSC zu schnellen und einfachen Punktgewinnen kam.

Dass die Mannschaft nun erneut in eine vierwöchige Wettkampfpause geht, sieht man indes eher positiv. Das Team wird sich gewissenhaft auf den heißen Dezember vorbereiten, in dem die drei bisher ausschließlich siegreichen Teams aus Lüttringen, Nuttlar und eben Hamm aufeinandertreffen werden.

Berges, Brodowski, Drees, Klose, Koch, Kolat, Meyer, Schellok, Weber, Wüste

 

HSC-Reserve bekommt Konturen

Werner SC II – Hammer SportClub II 0:3 (25:12, 25:8; 25:16) 
Volleyball Herren Bezirksliga

FRÖDENBERG – Was nach der deutlichen Auftaktniederlage der Bezirksligadebütanten des Hammer SportClub wohl niemand geglaubt hätte, erweist sich nun nach dem zweiten Saisonsieg (25:12, 25:8; 25:16) gegen die Reserve der Werner SC als absolut richtige Entscheidung: Die aus teilweise absoluten Neuanfängern sowie aus ehemaligen Spielern der Verbandsliga-Mannschaft bestehende Kombination erweist sich zumindest insofern als konkurrenzfähig, als dass es Mannschaften gibt, die man eben einfach schlagen kann. Dabei waren allerdings an diesem Tag mit Ralf Barth, Sven Geissler, Jan Pelzer und Jan Gonsirowski gleich vier arrivierte Kräfte zur Verfügung, so dass den jungen Nachwuchskräften entsprechend Sicherheit gegeben werden konnte. „So sie eigentlich eine sinnvolle Herangehensweise an ein solches Projekt aus“, freut HSC-Abteilungsleiter sich über die Bereitschaft bei den Männern, eben auch zwei Ligen tiefer zu spielen. So erwies sich der HSC als das in allen Bereichen überlegene Team und hatte keine Probleme, in einer guten Dreiviertelstunde den zweiten Sieg einzufahren. Spannend dürfte es dann in 14 Tagen werden, wenn mit dem Tabellenersten aus Fröndenberg ein richtig starker Gegner anstehen wird und die Mannschaft sicherlich zeigen möchte, dass man seit der Auftaktniederlage gegen den SLC eben doch einiges dazu gelernt hat.

Barth, Geisler, Gonsirowski, Grothe, Langenhorst, Nguyen, Pelzer, Tola

 

Vorberichte:

Deutlicher Sieg für SC-Volleyballer Pflicht

HAMM – Misst man die Verbandsliga-Volleyballer des Hammer SportClubs an ihren eigenen Vorgaben, dann kann es am Samstagnachmittag um 16:00 Uhr in Unna-Königsborn nur darum gehen, die makellose Bilanz von drei Siegen aus den ersten drei Saisonspielen auszubauen. „Wir müssen uns nichts vormachen. Wenn wir wirklich in die Oberliga wollen, dann muss auch gegen Königsborn ein deutlicher Sieg her“, macht Spielertrainer Carsten Pahlplatz in der Tat keinen Hehl daraus, dass die eigenen Ansprüche offensiv formuliert sind.

In der Tat scheinen die Gastgeber in dieser Verbandsliga nicht zu den unmittelbaren Topteams zu gehören. Einer knappen 3:2-Niederlage und 3:1-Sieg gegen die bisher noch sieglosen Volleys aus Marl, folgte dann eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Dresselndorf. Dennoch werden die Lokalrivalen in der Partie gegen den favorisierten HSC nichts zu verlieren haben und den Heimvorteil nutzen wollen.

Auf Hammer Seiten gibt es indes klare Vorstellungen, wie man in die Partie gehen wird. Vor allem im Angriff sollten auf Hammer Seiten die eindeutig stärkeren Spieler stehen, so dass es in erster Linie darum gehen wird, die Aufschlagannahme genauso stabil wie bei den ersten drei Saisonspielen zu halten. Vor allem Neuzugang Patrick Lange als Libero hatte dabei maßgeblichen Anteil am stark verbesserten Annahmespiel. Als zweiter Glückgriff erwies sich Daniel Gerner, der in den ersten drei Spielen auf der Zuspielposition überzeugen konnte und in Kombination mit Carsten Pahlplatz, der gleichfalls selbst angreifen kann, die taktischen Möglichkeiten um ein Vielfaches erweitert. „Genau hier möchten wir gegen Königsborn einiges ausprobieren, wozu allerdings eine von Beginn an konzentrierte Leistung von Nöten ist. Wenn überhaupt sieht der heimische Verbandsligist ein kleines Problem darin, dass der gute Rhythmus durch die immerhin vierwöchige Wettkampfunterbrechung unterbrochen wurde. Da es den Königsborner Gastgebern indes ähnlich geht, wird der HSC gut beraten sein, von Beginn Vollgas zu geben und die Hoffnung der Gastgeber auf einen Überraschungssieg gleich im Keim zu ersticken.

 

 

Schwierige Aufgabe für HSC-Volleyballerinnen

HAMM – Dass die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs vielleicht einen Moment überlegen müssen, wenn sie auf Ihr letztes Saisonspiel angesprochen werden, ist ein deutliches Indiz für die problematische Situation in der Damen-Bezirksliga 10. Nach dem Rückzug von zwei Mannschaften sind die Spiele des verbleienden Sextetts zumindest in der Hinrunde derart zersplittert, dass man keinesfalls von einem regulären Spielablauf reden kann. So werden die HSC-Damen am Samstag um 18:00 Uhr exakt fünf Wochen nach dem letzten Spiel gegen die DJK Werl antreten, um danach erneut bis Dezember pausieren zu müssen. „Es ist wirklich schwierig einen Rhythmus zu entwickeln“, beschreibt HSC-Trainer Pfadenhauer den fehlenden Wettkampfstress, der in diesem Fall jedoch eher leistungssteigernd wirken würde. Der Gegner seiner Mannschaft dürfte mit der Situation deutlich besser klarkommen, da Werl über eine ungeheuer erfahrene und routinierte Mannschaft verfügt. Zwar verloren die Werlerinnen ihr bisher einziges Saisonspiel gegen Lüttringen, konnte dabei aber gegen den Meisterschaftsfavoriten lange Zeit gut mithalten. Man darf also gespannt sein, wer nach der langen Pause deutlich besser aus den Starlöchern kommt und sich die Punkte in der garantiert offenen Partie sichert.

 

Erster Saisonsieg gibt Auftrieb

HAMM – Ganz offensichtlich hat der erste Saisonsieg bei der Verbandsliga-Reserve des Hammer SportClubs einiges bewegt. So zeigt sich das junge Bezirksligateam vor der Partie gegen die Zweitvertretung des Werner SC durchaus selbstbewusst und möchte den ersten Punkten nunmehr weitere folgen lassen. Dabei konnte die Mannschaft, die auch im Training immer wieder von den ehemaligen Spielern des Verbandsligakaders, die in dieser Spielzeit kürzer treten wollen, unterstützt.  Auch während der absolvierten Trainingsspiele zeigte der positive Effekt des Mitwirkens der erfahrenden Spieler, so dass die Nachwuchsspieler einfach schneller lernen. Man darf also gespannt sein, ob die Youngster, die von Ralph Barth und Jan Gonsirowski unterstützt werden, Wort halten können und am Samstag wirklich die nächsten Punkte verbuchen können.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare