Volleyball

Volleyball-Herren und -Damen deutlich überlegen

Hammer SportClub 2008 – Soester TV 3:0 (26:24, 25:17, 25:17)
Volleyball Verbandsliga Herren

Starke Leistung hält Lokalrivalen auf Distanz

Strahlende Gesichter auf Hammer Seiten charakterisierten am frühen Sonntagabend die Atmosphäre nach dem letztlich ungefährdeten 3:0 (26:24, 25:17, 25:17)-Auftaktsieg der heimischen Verbandsligavolleyballer gegen den Soester TV.  Dabei tat der Umstand, dass der Soester TV mit einem Mini-Kader von sechs Spielern und somit augenscheinlich nicht in stärkster Besetzung angereist war, der Freude über den deutlichen 3:0-Sieg keinen Abbruch. „Eigentlich hätte es an einem solchen Spieltag kaum besser laufen können“, ist sich das Spielertrainer-Duo Jan Bernardy und Carsten Pahlplatz einig.

Dabei verliefen zunächst nur die ersten Ballwechsel der Partie etwas holprig für die Gastgeber, ermöglichten sie durch einige kleine Ungenauigkeiten zunächst einfache Punktgewinne für die frech aufspielenden Kontrahenten. Den anfänglichen 2:5-Rückstand hätte der HSC dann aber schnell egalisiert und diktierte fortan das Spielgeschehen. Bereits hier zeigte sich, dass man auf Hammer Seiten einfach auch körperlich überlegen war und das Hammer Zuspiel es meisterlich verstand, die eigenen Angreifer immer wieder über die kleinen Blockspieler der Bördestädter angreifen zu lassen.

„In dieser Phase haben wir uns einfach zu früh zu sicher gefühlt und uns fast um die Früchte unserer Arbeit gebracht“, beschreibt Jan Bernardy die einzig kritische Phase des gesamten Spiels, als seine Mannschaft innerhalb weniger Minuten einen Sieben-Punkte-Vorsprung verspielte und Soest in der Satzendphase noch einmal ausgleichen ließ. Der HSC fand jedoch gerade noch rechtzeitig zur eigenen Souveränität zurück und sicherte sich den ersten Spielabschnitt in der Verlängerung.

Einen maßgeblichen Anteil daran, dass die Gastgeber fortan keinen Zweifel mehr daran ließen, selbst als Gewinner das Feld zu verlassen, hatte der erst 19jährige Neuzugang Daniel Gerner, der sein Debut im HSC-Trikot gleich mit einer Fülle krachender Sprungaufschläge krönte und zusätzlich im Zuspiel mit seinem jugendlichen Esprit Akzente setzen konnte. „Ich freue mich richtig für Daniel, dass es so gut gelaufen ist“, zeigt sich der für ihn auf der Bank platznehmende Carsten Pahlplatz äußerst glücklich, dass er sich die Last des Zuspiels künftig teilen kann. Ohnehin scheint sein Team auf einem guten Weg zu sein, zukünftig durchaus mehre Alternativen aufbieten zu können, und somit noch variabler agieren zu können. So wechselten die Gastgeber munter durch, ohne dass die Qualität des Spiels darunter litt, wobei mit Patrick Lange auch der zweite HSC-Neuzugang auf der Liberoposition überzeugte. „Es ist einfach ein beruhigendes Gefühl, dass wir in den nächsten Wochen nicht mehr mit der Starting-Six durchspielen müssen sondern hier einfach Alternativen haben“, verspricht sich auch Jan Bernardy einiges von der neuen Variabilität im Hammer Spiel. Egal in welcher Aufstellung schaffte es der HSC, die Kontrahenten fortan auf Distanz zu halten und beide Sätze mit nur 17 Gegenpunkten einzufahren.

 

Bernrady, Boelcke, Breuer, Gerner, Gossen, Haverkamp, Henning, Lange, Pahlplatz, Ritter, Voigt

 

 

Soester TV – Hammer SportClub 2008 3:0 (25:7, 25:6, 25:7)
Volleyball Bezirksliga Damen

Soester TV nicht konkurrenzfähig

Auch wenn die Gerüchte schon vor dem ersten Spieltag kursierten, dass die erste Soester Damenmannschaft eine vollständige Zäsur erlebte und anstelle des routinierten Teams eine Nachwuchsmannschaft an den Start gehen würde, zeigten sich die heimischen Volleyballerinnen angesichts der augenscheinlich überforderten Gegner fast schon erschrocken. Anstelle das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen zeigten sich die HSC-Damen dann auf dem Parkett in allen drei Durchgängen voll konzentriert und ließen dem Gegen beim 3:0 (25:7, 25:6, 25:7) keine Gelegenheit, selbst Akzente zu setzen. „Natürlich ist man nicht böse, wenn zum Saisonauftakt ein nicht ganz so starker Gegner ansteht, aber das war natürlich auf der anderen Netzseite einfach viel zu wenig“, misst HSC-Trainer Pfadenhauer dem Kantersieg keine große Bedeutung bei. Dennoch nimmt er zwei wesentliche Erkenntnisse mit in die kommende Trainingswoche. Obwohl er sein Team während des Spiels mehrfach in verschiedenen taktischen Grundformationen agieren ließ, ergaben sich hier keinerlei Abstimmungsprobleme, so dass der HSC weiter wie aus einem Guss spielte. Weiterhin konnte sich der Hammer Coach darüber freuen, dass die Mannschaft nicht dem häufig zu verzeichnenden Verhalten folgend, die Spannung verlor. „Wir haben es geschafft, unser Spiel bis zum Ende konsequent durchzuziehen und haben den in solchen Situationen sonst einkehrenden Schlendrian außen vor gelassen“, weiß Pfadenhauer, dass er sein Team in der Trainingswoche darauf einstimmen muss, dass am Samstag im Heimspiel gegen Massen deutlich mehr Gegenwind zu erwarten sein wird.

 

Berges, Drees, Hartfiel, Jakob, Klose, Koch, Meyer, Schellok, Schmidt, Wüste

 

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Vorbericht:

HSC-Volleyballer wollen erneut angreifen
Oberliga-Aufstieg als eindeutiges Saisonziel definiert

Bereits vor dem ersten Ballwechsel der Verbandsliga-Saison 2018/2019 sind sich die Spieler der ersten Herrenmannschaft des Hammer SportClubs über die Saisonziele einig. Der Vizemeister der Vorsaison macht keinen Hehl daraus, dass er selbst ein gehöriges Wort bei der Vergabe der Aufstiegsplätze mitreden möchte, wohlwissend, dass die Verbandsligameisterschaft nicht mal so nebenbei eingefahren werden kann. „Nachdem wir im letzten Jahr eine sensationelle Rückrunde gespielt haben und bis zum letzten Spieltag ungeschlagen geblieben sind, wäre es doch vermessen zu behaupten, dass wir in diesem Jahr nur ein bisschen oben mitspielen wollen“, ist es Spielertrainer Carsten Pahlplatz nicht unangenehm, dass die Mannschaft natürlich an den eigenen Ansprüchen gemessen werden wird. „Uns muss bewusst sein, dass wir nur dann eine Chance auf das Erreichen unserer Ziele haben, wenn wir selbst die Akzente setzen und Vollgas geben“ mahnt er jedoch gleichfalls, dass der Weg in die Oberliga lang und steil sein wird.

Einen Vorgeschmack auf das, was im weiteren Saisonverlauf bevorstehen wird, dürfte sich bereits zum Saisonauftakt am späten Sonntagnachmittag zeigen, wenn um 17:00 Uhr mit dem Soester TV der letztjährige Saisonvierte in der Berger Franz-Voß-Halle gastieren wird. Ausgerechnet gegen den Lokalrivalen hatte der HSC nach einer Serie von elf Siegen zum Saisonabschluss verloren, wobei die Niederlage damals keinen Einfluss mehr auf die Reihenfolge an der Tabellenspitze hatte. Dennoch dürfte der kleine Betriebsunfall Mahnung genug sein, um die Bördestädter zum Saisonauftakt nicht zu unterschätzen.

Dabei kann das Trainergespann Jan Bernardy/Pahlplatz auf das Grundgerüst der Vorjahresmannschaft bauen, da die Leistungsträger weiterhin im HSC-Trikot antreten werden. „Neben unseren beiden Neuzugängen Daniel Gerner vom Drittligisten TV Hörde sowie Patrick Lange von Lokalrivalen Werner SC sorgt auch das Einrichten einer zweiten Mannschaft für eine komfortable Grundlage für uns“, freut sich Jan Bernardy über die weiteren Zulauf beim Hammer SportClub. „Daniel wird Carsten Pahlplatz im Zuspiel entlasten und Patrick vor allem der Abwehr als Libero enorm helfen können“, weiß er schon, wie er die beiden Neuzugänge einbauen wird. Darüber hinaus werden ihm die bisherigen Ergänzungsspieler, die zunächst einmal in der Bezirksliga starten werden, zusätzlich helfen können. „Wir haben bei unseren Zielen einfach wenig Gelegenheiten, möglichst den kompletten Kader in der Verbandsliga einzusetzen. Im Zweifel ist es dann einfach besser, wenn die Spieler in Bezirksliga wirklich spielen und uns in Notsituationen dann eingespielt zur Verfügung stehen“, sieht das Trainerduo den Kader der ersten Mannschaft durch den neuen Unterbau eher gestärkt als geschwächt.

Klar ist indes, dass die erste Mannschaft an den ersten beiden Spieltagen mit dem eigenen Personal auskommen muss, ehe dann ab Spieltag drei von unten ausgeholfen werden kann. In jedem Fall dürfen sich die heimischen Volleyballfreunde auf eine garantiert bis zu Haarspitzen motivierte HSC-Mannschaft freuen, die alles daran setzen wird, mit einem Heimsieg zum Auftakt für einen guten Saisonstart zu sorgen.

 

 

HSC-Damen wollen tolle Saison bestätigen

Für die heimischen Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs besteht vor dem Beginn der neuen Spielzeit kein Zweifel daran, dass Sie an den starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen wollen, selbst wenn Ihnen mit dem Vorjahrszweiten des Soester TV gleich am ersten Spieltag eine hohe Hürde bevorsteht. „Unabhängig vom Ausgang des Spiels geht es auch darum, dass wir nach außen darstellen, dass wir neuen der letzten elf Saisonspiele für uns entschieden hatten und nach dem schwierigen Saisonstart bis auf drei Punkte an die Aufstiegsränge heran gekommen waren“, weiß auch Hamms Trainer Volker Pfadenhauer, dass sich sein Team möglichst schnell wieder an das eigene Top-Niveau heranspielt. Grundsätzlich dürfte sich gleich zum Saisonstart eine spannende Partie entwickeln, in die der HSC fast in der gleichen Besetzung wie im Vorjahr gehen wird. Lediglich die bereits im letzten Jahr im Jugendbereich in Lüdinghausen spielende 14jährige Sina Allzeit hat den HSC verlassen und wird im Münsterland zukünftig auch in der Regionalliga auf Punktejagd gehen.

Allerdings bereitet dem Hammer Coach weniger die Kompensation des Abgang Kopfzerbrechen. Schwierig könnte die Saison vor allem aus den Begleitumständen des Spielbetriebs werden, zogen mit dem TuS Bönen und der dem GSV Fröndenberg gleich zwei Mannschaften vor Saisonbeginn aus der Achterstaffel zurück. So wird der HSC bis zum Rückrundenstart am 27. Januar in vier Monaten lediglich fünf Spiele bestreiten. „Somit ist jedem klar, dass man von Beginn an punkten muss, wenn man seine Saisonziele nicht früh aus den Augen verlieren will“,  erwartet der HSC-Coach einen bis zu den Haarspitzen motivierten Vizemeister, der am Sonntagmorgen um 11:00 Uhr im Archigymnasium in Soest garantiert Revanche für in der Rückrunde erlittenen 2:3-Niederlage nehmen will. Der HSC wird also gut beraten sein, trotz des frühen Spielbeginns hellwach zu Werke zu gehen. „Wir müssen einfach von Beginn an Gas geben“, verspricht Zuspielerin Julia Hartfiel, dass die Mannschaft die mahnenden Worte der Trainingswoche verinnerlicht hat um selbst mit Volldampf in die neue Saison zu starten.

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