Volleyball

Stark ersatzgeschwächte Hammer verkaufen sich sehr gut

Im ersten Duell seit 2 Jahren mit dem Telekom Post SV Bielefeld muss der HSC gleich auf mehrere wichtige Akteure verzichten. So waren sowohl die beiden Zuspieler Carsten Pahplatz und Daniel Gerner, als auch die Außenangreifer Tim Gossen und Robin Ritter nicht mit nach Bielefeld gereist. So kam es dazu das der eigentliche Außenangreifer Eike Meyer zum ersten Mal die Zuspielposition einnahm. Der erste Satz war bis zum Stand von 12:12 relativ offen. Doch vor allem der hohe Aufschlagsdruck der Gegner brachte diese am Ende deutlich in Front. Bei eigenem Aufschlag kam es jedoch vermehrt zu pfiffen Gegnerischer Spieler und Fans, was gerade zu Anfang der Partie sehr störend war. So konnten die Hammer in der Schlussphase des 1. Satzes die Konzentration nicht aufrecht erhalten (25:19). Im zweiten Satz hatte man sich an die Unsportlichkeiten von Seiten der Bielefelder Fans gewöhnt und die Partie nahm an Fahrt auf. So konnte man den eigenen Aufschlagsdruck erhöhen und blieb bis zum letzten Punkt am Ball. Knapp umkämpft verlor man diesen leider trotzdem mit 25:23. Im dritten Satz verloren die Hammer leider immer wieder den Faden und konnten Ihre bis zu diesem Zeitpunkt ordentliche Leistung nicht wieder abrufen. Beim Stand von 17:24 hatten die Bielefelder die ersten Matchbälle. Der erste wurde noch aus eigenem Side-Out von den Hammern abgewehrt. Dann kam Lukas Haverkamp an den Aufschlag der augenscheinlich was dagegen hatte die Partie ohne Satzgewinn zu beenden. Lukas nahm sich ein Herz und zauberte 6 Aufschlagpunkte aus dem Ärmel. Am Endergebnis konnte er aber leider nicht viel ändern. 3:0 für Bielefeld. (25:19; 25:23; 25:22)

Obwohl die Hammer nicht in Ihrer Standardbesetzung aufgelaufen sind und dadurch der Ersatzzuspieler auch kaum eine Möglichkeit hatte Kombinationen über die Mittelposition zu trainieren, präsentierte sich der HSC08 sehr ordentlich. „Wenn wir in so einem Spiel die Mitte wie gewohnt einsetzen können dann sieht es wieder ganz anders aus“, so resümierten Teile des Hammer Teams. Vor allem die Absprache zwischen Zuspieler Eike Meyer und Diagonalspieler Robin Breuer klappte so gut wie sonst nie in der laufenden Saison. „Wenn wir die Absprache und das Zusammenspiel der Mittelblocker mit Eike in den nächsten Wochen verinnerlichen sollten, dann könnte er diese Position auch durchaus dauerhaft einnehmen.“

Es spielten: Jan Bernardy, Lukas Haverkamp, Robin Breuer, Valentin Rentsch, Nils Boelcke, Sascha Henning, Eike Meyer und Patrick Lange

 

—– Vorbericht —–

Nach 2 Siegen in Serie will der HSC den Positivtrend fortsetzen und auch beim Telekom Post SV Bielefeld punkten. Die 2. Mannschaft der Ostwestfalen ist grade dem älteren Teil des Hammer Kaders sehr gut bekannt und es kommt auch zum Wiedersehen mit einem ehemaligen Hammer Akteur aus vergangenen SSV Hamm Zeiten. So war man vor einigen Jahren noch mit Markus Wittek in die Regionalliga aufgestiegen, auch wenn eben dieser das Team damals in Richtung Mitaufsteiger Bielefeld verließ. So ist die Vorfreude auf das Spiel am Samstag riesig. Nicht nur aufgrund des Wiedersehens mit Markus Wittek, sondern auch weil in Bielefeld noch echte Volleyballkultur regiert. Der Post SV Bielefeld ist nämlich mit seinen über 4 Herrenmannschaften von der Regionalliga bis in untere Liegen vertreten. Dementsprechend giftig ist dann oft auch die Stimmung in der Bielefelder Almhalle, in welcher die meisten Heimspiele ausgetragen werden. „Das ist eine Halle in der wir schon so oft gespielt und gewonnen, aber auch verloren haben. Das wird ein tolles wiedersehen mit einem ewigen Konkurrenten,“ so Teile der Hammer Mannschaft. Jedoch wird der HSC ersatzgeschwächt bei den Bielefeldern auflaufen müssen. Ohne Zuspieler Carsten Pahlplatz und Außenangreifer Tim Gossen wird der HSC die Reise nach Bielefeld antreten. „Da müssen wir uns als Team auszeichnen, da muss jeder für jeden einstehen, gerade wenn der Spielertrainer fehlt“, so Jan Bernardy beim Abschlusstraining am gestrigen Donnerstag Abend.

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